AUSSTELLUNG

Anne Frank Ausstellung

Ausstellung vom 21.08. - 26.09.2010 in der Klosterkirche Grimma

Anmeldungen: 03437 - 942214

www.mtl-tolerant.de

Dokumentation 2007/2008

Alle zwei Jahre dokumentieren wir Projekte und Veranstaltungen des NDK ausführlich in gedruckter Form. Das aktuelle Exemplar, die Chronik 2007/2008, schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu. Ein kurzer Anruf, eine Mail oder Postkarte genügt!

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller, den aktuellen D5-Kulturflyer und den NDK-Newsletter finden Sie hier unter MATERIAL als PDF-Dateien.

Anne-Frank-Ausstellung: Zerstörung und Hitlergruß // Männer gefasst

06.09.2010, LVZ-Muldental

"Ein Riesenkrach und ein großer Schreck"

Aufsteller vor der Frauenkirche zur Ausstellung "Der gelbe Stern" demoliert

Grimma (sho). Nicht in der Anne-Frank-Ausstellung in der Klosterkirche, wie die Polizei fälschlich meldete (siehe Ausgabe gestern), sondern in der Frauenkirche war am Sonnabendnachmittag durch zwei Männer der Aufsteller vor der Kirche beschädigt worden.

Anne-Frank-Ausstellung mit großer Resonanz eröffnet

23.08.2010, LVZ/ Muldental

Exposition in der Klosterkirche Grimma erwartet mit umfangreichem Begleitprogramm bis zum 26. September viele Besucher

Grimma (fsw). "Anne Frank - eine Geschichte für heute". Unter diesem Motto ist am Sonnabend in der Klosterkirche Grimma mit großer öffentlicher Anteilnahme eine Ausstellung eröffnet worden, die dem jüdischen Mädchen Anne Frank und ihrem Tagebuch gewidmet ist. Die internationale Wanderausstellung des Anne-Frank-Hauses Amsterdam sowie des Anne-Frank-Zentrums Berlin hat auf mehreren Kontinenten bisher in 195 Orten Station gemacht.

Anregung zum Nachdenken und für Gespräche: Die Anne-Frank-Ausstellung in der Grimmaer Klosterkirche will vor allem Impulse geben.Foto: Frank Schmidt

Ausstellung »Anne Frank - eine Geschichte für heute« - Begleitprogramm erschienen

05.08.2010, AWO Familienzentrum gGmbH

Vom 21.08. bis zum 26.09.2010 wird das Anne Frank Ausstellungsprojekt von der Arbeiterwohlfahrt Grimma, dem Anne Frank Zentrum Berlin sowie zahlreichen regionalen Kooperationspartnern durchgeführt. Dazu wird die internationale Wanderausstellung »Anne Frank - eine Geschichte für heute« des Anne Frank Hauses Amsterdam sowie dessen deutscher Partnerorganisation Anne Frank Zentrum Berlin in der Klosterkirche Grimma gastieren.

Das Faltblatt zur Ausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie/ findet ihr als PDF-Datei zum download hier.

Weitere Informationen gibt es bei www.mtl-tolerant.de und www.annefrank.de.

Die Ausstellung »Anne Frank - Eine Geschichte für heute« lädt zum Dialog ein

Die Rückkehr der Brandanschläge

05.08.2010, RAA Sachsen

Pressemeldung der Opferberatung RAA Sachsen e.V.

Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Mit Bitte um Veröffentlichung, Weiterleitung und Unterstützung!

 

Chemnitz, 04.08.2010: Innerhalb eines Monats wurden in Sachsen vier Imbisse und zwei Autos Ziel rassistischer und rechtsmotivierter Brandanschläge.

Chronologie:

24.6. Eilenburg: Ein Imbisswagen wird in Brand gesteckt und brennt völlig aus. Der Besitzer steht vor dem finanziellen Aus.

 

14.7. Döbeln: Die Autos zweier Mitarbeiter des Treibhaus e.V. werden in Brand gesteckt. Totalschaden. Der Verein positioniert sich offen gegen Neonazis. Die Mitarbeiter sagten zudem vor Gericht gegen diese aus.

 

26.7. Freiberg: Die Tür eines indischen Restaurants wird in Brand gesteckt. Das Feuer konnte zum Glück schnell gelöscht werden.

 

29.7. Freiberg: Ein türkisches Restaurant wird durch Brandsätze in Brand gesetzt. Der Schaden ist so groß, dass das Haus geschlossen bleiben muss. Dem Eigentümer ist damit die existentielle Grundlage genommen.

 

29.7. Eilenburg: Ein Asia- Imbisswagen wird angezündet und dadurch zerstört. Der Besitzer sieht sich schon seit einiger Zeit rassistischen Beleidigungen ausgesetzt.

 

Der ausgebrannte Imbiss in Eilenburg.

120 rechtsmotivierte Angriffe im 1. Halbjahr 2010 in Sachsen

05.08.2010, RAA Sachsen

Pressemitteilung vom 05. August 2010

Opferberatungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt legen Halbjahresstatistik vor.

Die Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter Gewalt des RAA Sachsen e.V. erhielt von Januar bis Juni 2010 Kenntnis von 120 Angriffen, von denen 191 Personen direkt betroffen waren. Die Beratungsstellen zählen ausschließlich Gewaltdelikte, keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. In der ersten Jahreshälfte 2009 wurden 84 Angriffe registriert. Schwerpunktregionen (Anzahl der Angriffe im Verhältnis zur Einwohner_innenzahl) bilden in den ersten sechs Monaten der Landkreis Leipzig (21 Angriffe), der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (13 Angriffe) sowie die Stadt Dresden (21 Angriffe).

 

Noch 100 Tage, um das Archiv der Jugendkulturen zu erhalten!

04.08.2010, Archiv der Jugendkulturen

Liebe jugendkulturell Interessierte, nun wird es ernst:

Die Stiftungskampagne ist gestartet. Bereits in der ersten Woche sind mehr als 4.000 Euro bei uns eingegangen - auch auf diesem Wege vielen Dank schon jetzt an alle, die geholfen haben! Das Ziel - 100.000 Euro bis zum 31. Oktober - ist noch weit entfernt, doch ein Anfang ist gemacht!

 

Archiv der Jugendkulturen in Gefahr

Ein Ort in Angst vor Neonazis: „Wenn wir das Haus wegfliegen könnten, wären wir schon lange weg“

24.07.2010, www.netz-gegen-nazis.de

Was bedeutet das Schlagwort der "national befreiten Zonen" praktisch? Wie lebt es sich, wenn man Grundstücksnachbar einer führenden Nazi-Familie im Ort wird? Oder wenn eine Familie zum Ziel rechtsextremer Angriffe wird, weil ein Sohn Musik in einer Band macht? Wenn man sich nachts nicht mehr auf die Straße traut, weil dort die Rechtsextremen Streife fahren? Ein Ortsbesuch in XX*, einer knapp 5.000-Einwohner-Stadt in Sachsen.

Von Simone Rafael

Zeichen in der Alltagskultur: Zigarettenautomat mit rechtsextremem Dekor      Foto: © ngn / sr

„Gegen das Vergessen“ - zur Erinnerung an die Zwangsarbeit in Deutschland/ Sachsen zur Zeit des Nationalsozialismus

15.07.2010

Öffnungszeiten: 14.07.2010 - 14.08.2010, 10 - 19 Uhr

Seit Mittwoch, 14.07.2010 zeigt das NDK in seinen Räumen die Ausstellung „Gegen das Vergessen". Sie ist Ergebnis eines Projektes, welches in Kooperation mit dem Eine Welt e.V. Leipzig und dem Verein Edinij Mir aus Samara (Russland) durchgeführt wurde. Sie informiert zum einen über das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und zeigt zum anderen das Schicksal dreier russischer Frauen, die im Februar 2010 in Leipzig und Wurzen zu Gast waren, um ihre Geschichte zu erzählen, denn „Man muss erzählen, um selbst nicht zu vergessen und damit alle anderen nicht vergessen!“.

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Young Europe Abend mit deutsch/polnischem Kultfilm

13.07.2010, eigene Quelle

Am Freitagabend, ab 20 Uhr gehts polnisch zu im Kulturkeller vom D5. In unserer Reihe Young Europe zeigen wir den polnisch/deutschen Film Polska Love Serenade (D2008, 75 min). Zudem verabschieden wir unsere europäische Freiwillige Marlena, die ein Jahr lang in Wurzen gewohnt und im NDK mitgearbeitet hat und nun ihr Studium in Bialystok im Osten Polens fortführen wird. Mit dem interkulturellen Abend sagen wir ein herzliches "Dziekujemy bardzo!". Eintritt ist frei.

Polska Love Serenade

Fußball und Diskriminierung - Vortrag und Gespräch in D5

07.07.2010, eigene

Fußball, Gewalt, Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus - mittlerweile in vielen Stadien eine untrennbare Einheit. Vor allem aber in den unteren Ligen. Das haben nicht erst die verbalen und auch gewalttätigen Angriffe auf Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig in Brandis, Mügeln und Schildau gezeigt.

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