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nixlos?

Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Den NDK-Newsletter können Sie hier unter MATERIAL als PDF-Datei downloaden. Filmdokumentationen ausgewählter  Projekte finden Sie hier.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Fördermittelübergabe im Wurzener Rathaus

07.04.2017, Muldental TV GmbH, facebook

Wurzen, Bennewitz, Thallwitz, Lossatal. Vier Gemeinden - ein Projekt. Mit Fördermitteln aus den Programmen „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sowie „Integrative Maßnahmen" übergab Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping Gelder zur Stärkung der Demokratie im Wurzener Land.

mtl tv

 

Zum Video hier lang.

Trauer um Tod von junger Eritreerin im Landkreis Leipzig

04.04.2017, www.lvz.de

Eine junge Frau, fast noch ein Kind, verstirbt und kaum einer kennt ihr Schicksal. Das wollte Pastor Jörg Wietrichowski ändern und organisierte gemeinsam mit der katholischen Gemeinde in Wurzen eine Trauerfeier.

Wurzen. Eritrea wird in den Medien regelmäßig als Nordkorea Afrikas bezeichnet. Hunderttausende fliehen aus dem kleinen Land im Osten des riesigen Kontinents – die meisten nach Europa. Doch hier weiß kaum jemand, was sie dazu treibt. Kein Wunder, belegt Eritrea in Sachen Pressefreiheit den letzten Platz der weltweiten Rangliste der Vereinigung Reporter ohne Grenzen. Armut, unfassbare Gewalt und Terror sind seit Jahren die Begleiter der knapp fünf Millionen Einwohner des Landes. Das und vieles mehr, das schockiert, steht in einem Bericht der Vereinten Nationen zur Situation im Land.
 

Im Sommer 2015 macht sich die 15-jährige Shewit auf eine beschwerliche Reise – auf die Flucht. Auch sie wünscht sich in Europa ein besseres Leben. Wie viele ihrer Landsleute hofft sie, Arbeit zu finden, um ihre Familie zu unterstützen. Drei jüngere Schwestern hat sie und einen kleinen Bruder.
 

Wie groß muss die Not sein, damit eine Mutter ihre Tochter, die fast selbst noch ein Kind ist, allein losziehen lässt? „Wir können uns das nicht vorstellen, wir können nur mit unseren Freunden aus Eritrea darüber sprechen“, sagt Pfarrer Uwe Peukert am Sonntagabend. Die Kleidung des 51-jährigen und die Ausgestaltung der Kirche mit einigen Ikonen im Altarraum erinnern in dieser Stunde an die orthodoxe Kirche, der Shewit und andere Eritreer angehören. Dieser Ostkirche und ihrer Spiritualität fühlt sich auch Pfarrer Peukert besonders verbunden. Mitglieder der katholischen und evangelischen Gemeinde, der Adventgemeinde im Muldental, haben zu einer Trauerfeier eingeladen. Für Shewit – die junge Frau, die auf ein besseres Leben in Europa gehofft hatte. Und nur einen Ausweg fand...

Betroffene rechter Gewalt in Colditz unterstützen!

06.04.2017, RAA Sachsen e.V. , kreuzer-leipzig.de

RAA Sachsen sammelt Spenden

Bezugnehmend auf den Artikel in der vorangegangenen Ausgabe des Kreuzer "Flucht aus Colditz" sammelt die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. Spenden.

 

Ein Pensionsbesitzer, der immer wieder die Zustände vor Ort thematisiert, ist seitdem mehrfach angegriffen worden, mit dem Ziel ihn einzuschüchtern. Für die Beseitigung der Schäden und die Ausstattung des Hauses mit bruchsicherem Glas, benötigt er 3.600 Euro.
im Namen des Betroffenen, Danken wir für jede Unterstützung.

"Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig"

31.03.2017, chronik.LE

Projektabschlussbericht 2016

chronik.LE dokumentiert seit 2008 neonazistische Aktivitäten und diskriminierende Ereignisse in Leipzig, im Landkreis Leipzig und im Landkreis Nordsachsen. Von September - Dezember 2016 wurde mit finanzieller Unterstützung der lokalen Partnerschaft für Demokratie Landkreis Leipzig ein Projekt mit dem Titel "Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig" umgesetzt. Zu diesem liegt nun der Abschlussbericht vor. Neben einer statistischen Auswertung und exemplarischen Ereignismeldungen aus unserer Dokumentation finden sich darin drei Hintergrundartikel zu Rassismus, Facebook-Hetze und Rechtsterrorismus im Landkreis Leipzig.

 

chronik.LE

 

Insgesamt konnten 86 Ereignisse für das gesamte Jahr 2016 dokumentiert werden. Die Ereignisse decken eine große Spannbreite ab: von Hakenkreuzschmierereien über rassistische Demonstrationen bis hin zu Angriffen auf Geflüchtete. Schwerpunktregionen sind Wurzen und Borna mit 20 bzw. 16 Vorfällen. Schwerpunkttatmotiv ist Rassismus.

FACHTAG – SOZIALE ARBEIT UND GLOBALES LERNEN – (WIE) PASST DAS ZUSAMMEN?

27.04.2017, eigene

Donnerstag, 27. April 2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Riesa, Offenes Jugendhaus

Datum am / vom: 27.04.2017, 10:00 Uhr
Datum bis: 27.04.2017, 17:00 Uhr

Globales Lernen findet bislang häufig vor allem im schulischen Bereich statt. Im Rahmen von Projektwochen oder -tagen beschäftigen sich Kinder und Jugendliche mit Themen wie Globalisierung, globaler Gerechtigkeit, Fairem Handel oder Rassismus und Diskriminierung. In vielen Rahmenlehrplänen sind Elemente des Globalen Lernens inzwischen verankert. Aber reicht das?

 

Mit der zunehmenden Anzahl an Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien, die auch Horte und Jugendclubs besuchen, stehen Horterzieher*innen und Sozialarbeiter*innen vor neuen Herausforderungen. Zum einen müssen sie es schaffen, diese Kinder und Jugendlichen in bestehende Gruppen zu integrieren und dafür geeignete Spiel- und Kommunikationsmethoden finden. Zum anderen müssen sie der Ausgrenzung von Fremden und rassistischen Tendenzen in der Mehrheitsgesellschaft entgegenwirken. Dazu brauchen sie Wissen über die Herkunft der Flüchtlingsfamilien, über ihre Lebensweisen und über verschiedene Fluchtursachen. In den letzten Jahren wurden in verschiedenen Modellprojekten Methoden des Globalen Lernens im Freizeitbereich erprobt.

 

Elsa Brandström - Der Engel von Sibirien

01.04.2017, eigene

Vortrag und Gespräch mit Jens Haubner

Die Veranstaltung am 1. April 2017, 17 Uhr im Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 in Wurzen ist dem „Engel von Sibirien“ gewidmet. Jens Haubner aus Wurzen hat sich in den letzten Jahren sehr intensiv mit der Geschichte von Elsa Brandström auseinandergesetzt und ist zu vielen und neuen Erkenntnissen gekommen. So konnte mit seiner Hilfe endlich eindeutig geklärt werden, dass die Krankenschwester am Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Alten Friedhof eben jener „Engel von Sibirien“, Elsa Brandström“ ist. 2016 konnte dadurch eine Gedenktafel für die mutige und engagierte Frau enthüllt werden.

Elsa Brandström

Frauentreff

20.04.2017, nixlos.de

Osterferienworkshops

Wanderausstellung "Nahnu. Auf der Flucht" wird in Wurzen gezeigt

13.03.2017, Willkommen im Hochland

Eröffnung am Freitag, 17. März 2017

Das NDK zeigt vom 17.03 - 12.05.2017 im Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 die Wanderausstellung "Nahnu. Auf der Flucht", welche Fotoarbeiten, Malerei und Grafiken beinhaltet. Am Freitag, 17.03.2017, findet ab 16 Uhr die Eröffnung statt, zu der das NDK sehr herzlich einlädt.

 

Die Ausstellung basiert auf einer bereits 2016 initiierten Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden des Vereins „Willkommen im Hochland“, der sich 2015 im Dresdner Ortsteil Pappritz gründete. Der Verein begleitet etwa 60 Bewohner des dortigen Übergangheimes. Er wird von rund 250 Personen unterstützt und hilft auch in benachbarten Wohnheimen und wurde im Jahr 2015 für sein Engagement mit dem sächsischen Bürgerpreis ausgezeichnet.

Nahnu

 

2016 zeigten bereits die Städtische Galerie Dresden und das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die erste Ausstellung, auf deren Grundlage nun die Wanderausstellung konzipiert worden ist, die 2017 in fünf weiteren Städten in Sachsen zu sehen sein wird, u.a. in Bautzen und Mittweida.

 

Ein besonderer Reiz des Ausstellungsprojekts liegt in seiner Vielfalt. Es umfasst Arbeiten aus den Bereichen, Grafik, Fotografie, Kunsthandwerk und Malerei. Die Künstler kommen aus Syrien und dem Iran. Autodidakten sind ebenso vertreten wie Künstler, die schon internationale Erfolge feierten. Manche Kunstschaffende sind 2015 in die Bundesrepublik geflüchtet, andere leben schon seit vielen Jahren in Deutschland.

 

Viele Arbeiten sind Portraits und lassen die Ausstellungsbesucher unmittelbar in Berührung kommen mit Menschen aus Syrien oder anderen Ländern, die wir sonst nur aus den täglichen Nachrichten kennen.