Projekt 20 Jahre - 20 Orte

www.2020-sachsen.de

Internetprojekt zur Friedlichen Revolution im ehemaligen Bezirk Leipzig

 

Auf der Homepage www.2020-sachsen.de finden Sie Informationen, Fotos und zahlreiche Dokumente, die sich mit der Umgestaltung und den bedeutsamsten Ereignissen der Wendezeit beschäftigen. Machen auch Sie mit!

Was jetzt zu tun ist!

Kein Ort für Nazis!

Appell gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Was jetzt zu tun ist!

Engagierte Projekte aus mehreren Bundesländern haben im Zuge der aktuellen Debatte um Rechtsterrorismus zehn Handlungsmöglichkeiten aufgeschrieben, die es ermöglichen, sofort, konsequent und nachhaltig gegen Rechtsextremismus vorzugehen.

Unterstützen Sie jetzt den Appell gegen Rechtsextremismus und Rassismus hier.

Demokratieerklärung

Eine Sammlung von Pressemitteilungen und Beiträgen zur Debatte um die Demokratieerklärung ("Extremismusklausel") finden Sie hier.

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Spendenkonto
GLS Gemeinschaftbank eG
Konto: 40 10 723 202
BLZ: 430 609 67

Inhaber: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Film und Gespräch: Antifascist Attitude - Antifaschismus in Russland

Die Dokumentation (RUS 2008, 73 min.) eines unabhängigen russischen Medienkollektivs zeigt antifaschistische Aktivitäten gegen die immer populärer und brutaler werdende Neonaziszene in Russland und stellt in Interviews Antifas aus Moskau, St. Petersburg und Irkutsk vor – darunter ist auch ein Interview mit dem 2009 ermordeten Rechtsanwalt Stas Markelov.

Hintergrundinfos (aus blog.zeit.de) zu brutaler Neonazigewalt und zur Situation von Antifaschist_innen in Russland findet ihr als PDF-Datei hier.

“Anti-Fascist Attitude” ist der erste Dokumentarfilm über die entstehende Antifa-Bewegung in Russland, der von Aktivist_innen selbst produziert wurde. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit einem Kenner der Szene.

Zeit/ Ort: Mittwoch, 08.09.2010, 19 Uhr im Kultur- und Bürger_innenzentrum D5 (Kulturkeller)

Eintritt frei (Spende erbeten)

Hintergrund:

Russische Skinheads stürmen Festival

Von Störungsmelder 31. August 2010 um 12:26 Uhr

Mit Eisenstangen und Schlagstöcken bewaffnet hat eine Gruppe von rund 100 Naziskinheads am Sonntag ein Rockkonzert in der russischen Stadt Miass gestürmt und dutzende Menschen schwer verletzt. Presseangaben nach denen ein 14-jähriges Mädchen an seinen Verletzungen verstorben sein soll, wurden inzwischen dementiert.

Die knapp 3000 Besucher des “Tornado”-Konzerts wurden von dem Angriff völlig überrascht. Videoaufnahmen zeigen, wie die unvermummte Gruppe Neonazis mit nackten Oberkörpern auf das Gelände marschiert. Einige der benutzten Schlagstöcke sollen sie zuvor den völlig überforderten Polizisten abgenommen haben. Auf dem Gelände prügeln die Rechten wahllos auf die Besucher ein und verlassen später in aller Ruhe wieder das Festival, während viele blutüberströmte Zuschauer auf der Erde liegen bleiben. Die Polizei griff nicht ein. Das Konzert wurde abgebrochen.

Der staatliche Nachrichtensender Rossija-24 berichtete, dass 14 Krankenwagen zum Konzertgelände kommen mussten, um die Verletzten zu versorgen. Die meisten der Angreifer konnten nach der Attacke entkommen. Nur 15 mutmaßliche Täter wurden festgenommen. Das Motiv für den Überfall bleibt unklar. Möglicherweise zielte die Attacke auf die vielen jugendlichen Punks unter den Zuschauern, die für die rechte Szene als Feindbild gelten.

Die Szenen erinnern an den brutalen Angriff von Neonazi-Hooligans vor zwei Wochen in Pushkin. Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten in Russland steigt seit Langem kontinuierlich. Hunderte Menschen wurden in den letzten Jahren von Neonazis ermordet.

71 Tote durch Nazigewalt – Alltag in Russland

Von Johannes Radke 8. Februar 2010 um 17:28 Uhr

Die russische Nazibewegung erhält seit einigen Jahren starken Zulauf und wird gleichzeitig immer brutaler. 71 Menschen wurden allein 2009 ermordet. Vor allem Zuwanderer aus dem Kaukasus und Aktivisten, die sich offen gegen Rassismus engagieren. Menschenrechtsorganisationen sind alarmiert. Dieser britische Fernsehbeitrag zeigt, wie selbstbewußt die Neonazis mit scharfen Waffen für ihren “Kampf gegen das System” trainieren.

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