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Unser Kulturkeller lädt jeden Mittwoch ab 18 Uhr zum Punkrocktresen ein und hat im Regelfall bis 23 Uhr geöffnet. Die aktuelle Getränkekarte gibts hier.

Geschichte

Das denkmalgeschützte Haus in repräsentativer Lage gehört zu den Domherrenhäusern, die den westlichen Abschluss der so genannten „Domfreiheit“ bilden. Hier wohnten die Domherren, wenn Sie dienstlich in Wurzen wirkten. Bis etwa 1890 war der Domplatz dicht mit Gebäuden bebaut. Später erfolgten Abrisse, die den westlichen und den südlichen Domplatzbereich umfassten. Die Alte Kustodie, das Domherrenhaus D5 und die Alte Kaserne sind neben dem Dom und dem Bischofsschloss die Reste der alten Bebauung. Seit ca. 1600 wurde das Haus Domplatz 5 für verschiedene Zwecke genutzt. Zunächst war es Wohnstätte der Superintendentenfamilie Schreiter, später bis etwa 1950 Stadtvilla des Wurzener Industriellen Schütz. Die nächste bekannte Nutzung erfolgte von 1972 bis 1997 durch die „Sonderpädagogische Tagesstätte für schulbildungsunfähige aber förderfähige Kinder und Jugendliche“. Seit Dezember 2002 ist das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. Eigentümer. Der Verein konnte im Juni 2006 Keller- und Erdgeschoss des Kultur- und BürgerInnenzentrums D5 in Betrieb nehmen. Bis Mai 2009 wurden ca. 12.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet und 320.000 Euro in die Sanierung investiert.

Engel über Eingangstür

Zahlen-Chronik des Kultur- und BürgerInnenzentrum D5

Schon seit der Gründung des NDK im Dezember 1999 stand die Idee eines eigenen Hauses im Raum. Dazu waren viele Schritte nötig, von einer großen Spendenkampagne über bürokratische Belange bis hin zu umfassenden Baumaßnahmen. Meilensteine bis zur Eröffnung des Hauses am 2. Juni 2006 benennt dieser Artikel.

Baustellenschild im Fenster

Feierliche Eröffnung des D5

Am 2. Juni 2006 konnte das Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 mit einer großen Feier eröffnet werden. Zahlreiche FreundInnen und FörderInnen aus nah und fern nahmen daran teil. Die Eröffnungsreden hielten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Uta Leichsenring als Vertreterin der Amadeu Antonio Stiftung, sowie Karl-Heinz Maischner und Melanie Haller vom NDK. Einige Statements sollen einen Eindruck dieses für den Verein historischen Momentes geben.

Sekt zur Eröffnung