
Our next vacant place is from March 2012 to March 2013.
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Spendenkonto
GLS Gemeinschaftbank eG
Konto: 40 10 723 202
BLZ: 430 609 67
Inhaber: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Sarah Zdun war Freiwilige in den Niederlanden von September 2008 bis August 2009. Jetzt nach der Rückkehr erzählt sie über ihr Projekt.
1.Am Anfang: kannst du mir etwas mehr über dein Sommercamp sagen ?
Das Sommercamp heißt Vakantiebos, das so viel bedeutet wie "Ferien im Wald". Es findet jedes Jahr in den großen Sommerferien drei Wochen lang für die Kinder aus Den Haag und der näheren Umgebung statt. Ungefähr 200 Kids waren jeden Tag anwesend und haben mit uns getanzt, gesungen, gespielt, gebastelt und gebaut. Das Besondere an diesem Camp ist, dass neben den niederländischen Begleitern zusätzlich ca. 25 junge Erwachsene aus ganz Europa eingeladen wurden, um gemeinsam ein Programm auf die Beine zu stellen. Die Kinder im Alter von 4 bis 17 wurden in Altersgruppen aufgeteilt und jeder Altersklasse wurden Niederländer und europäische Freiwillige zugeteilt, die trotz Sprachbarriere für 3 Wochen ein unglaublich schönes, kreatives und lustiges Projekt auf die Beine stellten.
Die beste Erfahrung für mich während dieser Zeit war das Zusammenleben mit den europäischen Freiwilligen in einem Haus. Viele unterschiedliche Sprachen, unterschiedliches Essen, Humor und Lebensgeschichten. Wir haben 4 Wochen zusammen gewohnt, vier Wochen in denen wir Freundschaften, die keine Grenzen in Europa kennen, geschaffen haben.
2. Hast du andere Projekte gemacht?
Im Laufe des Jahres habe ich an vielen kleinen und großen Projekten mitgearbeitet. Meine tägliche Arbeit war die Pausengestaltung für die Kinder der Partnerschule meiner Organisation. Außerdem habe ich bei der Durchführung von verschiedensten Nachmittagskursen geholfen. Unter anderem bei Kochkursen, Mal- und Bastelkursen, Theaterworkshops, Ökokursen und einigen anderen. Meine Arbeit bestand zur einen Hälfte aus der Kinderbetreuung im Center und zur anderen aus der Arbeit, die in unserem Wohnhaus anfiel. Das Wohnhaus ist vergleichbar mit einer kleinen Jugendherberge. Wir, die Freiwilligen, haben in diesem mit unserer Community gelebt. Hier haben wir gekocht, die Zimmer für unsere Gäste vorbereitet, verschiedenste Gruppen empfangen und manchmal ihren Aufenthalt organisiert.
Das Communityleben stand im Mittelpunkt meines EVS und hier habe ich auch meine schönsten Erfahrungen gemacht. Die Community bestand aus 3 Indern, 2 Niederländern, 2 Italienern und 3 Deutschen. Wir haben zusammen gelebt, gearbeitet, waren zusammen im Urlaub und sind eine kleine Familie geworden.
3. Was war die schwierigste Sache während deines EVS?
Die größte Barriere war das Sprachproblem.Ohne Sprache war es schwer eine Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Außerdem kamen die meisten von ihnen aus schwierigen Verhältnissen. Die Arbeit mit den Kids war auch mit Sprache nicht immer einfach. Deshalb hatte ich in den ersten Monaten richtige Probleme Kontakt zu einigen Kindern aufbauen zu können. Aber nach ein bisschen Zeit und ein paar Sprachkursen kannten mich die Kinder und ich kannte sie. Am Ende war es einfach nur super genial! Ich habe meinen Platz und meine Rolle gefunden und die Kinder wollten mich am Ende des Jahres nicht mehr gehen lassen.
4. Was wolltest du verändern, besser machen?
In den letzten Monaten meines Projektes habe ich angefangen mich mehr in die Arbeit einzubringen. Ich habe meine eigene Fußball-Mädchenmannschaft trainiert. Ich habe eine eigene kleine Bastelgruppe betreut und war Koordinator der Altersgruppe 13 - 15 in unserem Sommercamp. Viel würde ich nicht an meinem EVS verändern, aber ich würde schon eher mehr Eigeninitiative zeigen.
5. Was hast du gelernt?
Ich habe Niederländisch und ein besseres Englisch gelernt, ein bisschen kochen und dass man für Baumwollwäsche lieber doch nicht den Wäschetrockner benutzen sollte. Ich habe von vielen verschiedenen Menschen aus verschiedensten Kulturen gelernt und bin dadurch offener geworden. Ich habe etwas über Pädagogik und Projektmanagment gelernt und Betten machen.:)
