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Weg mit dem Nazi-Zentrum!

fenceoff

Presseartikel

Hier gibt es weitere Presseartikel zu uns wichtigen Themen. Ergänzende und neue Artikel zu einem Thema finden Sie unter dem jeweiligs hier angezeigten Artikel weiter unten.

Ritze, Rotze, Nagelritz - Ringelnatz und die Kinder

10.05.2012, LVZ-Muldental

Ringelnatz-Sommer wird am Sonntag mit frechem Programm und einer Ausstellung eröffnet

Wurzen (ia). Mit einem musikalischen Ringelnatz-Programm auf dem Markt und einer Ausstellung in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus wird am Sonntag der Ringelnatz-Sommer eröffnet.


"Ritze, Rotze, Nagelritz - Ringelnatz und die Kinder" lautet der Neugier weckende Titel der Ausstellung, die um 11.30 Uhr von Oberbürgermeister Jörg Röglin und der Leiterin des Kulturhistorischen Museums, Sabine Jung, eröffnet wird. Nach eigener Aussage und nach Berichten von Zeitgenossen war Joachim Ringelnatz ein großer Kinderfreund.

Mit Unkrautkratzer und Schaber gegen Nazi-Aufkleber

07.05.2012, LVZ-Muldental

Brandiser folgen Aufruf zu demokratischem Stadtputz und entfernen extremistische Parolen

Brandis. Die Auseinandersetzung mit rechten Umtrieben ist manchmal ganz praktisch, spielt sich an Laternenmasten ab und riecht nach Lösungsmittel. Gestern hatte das Brandiser Forum gegen Extremismus und Gewalt zu einem besonderen Stadtputz aufgerufen. Motto: Brandis fegt Hass und Gewalt in die Tonne. 

Weg mit rechten Parolen: Thomas Kapst, Ulrich Gäbel, Markus Bergforth und Andreas Dietze (v.l.) entfernen Aufkleber rund um den Brandiser Markt. Foto: Andreas Röse

Amadeu Antonio Stiftung: Extremismusklausel im Bund und in Sachsen rechtswidrig

26.04.2012, Amadeu Antonio Stiftung

Presseerklärung

Extremismusklausel im Bund und in Sachsen rechtswidrig

Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit gefordert

Nach dem gestrigen Urteil des Dresdner Verwaltungsgerichts, ist die vom Bundesfamilienministerium geforderte Extremismusklausel rechtswidrig. Die Amadeu Antonio Stiftung fühlt sich durch das Urteil in ihrer Annahme bestätigt, dass eine derartige Klausel nicht rechtskonform ist. Kristina Schröder hat eineinhalb Jahre lang die Kritik ignoriert, zu Unrecht, wie nun auch das Gericht bestätigt.

Die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, fordert nun die nötigen Konsequenzen aus diesem Urteil zu ziehen: „Mit der Rücknahme der Extremismusklausel bietet sich der Ministerin die Chance, das Vertrauen zurückzugewinnen und zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit gegen Rechtsextremismus zurückzukehren.“

 

Krude Partys der Rechtsextremisten auch im Muldental

15.02.2012, LVZ/ MTL

Colditzer und Grimmaer Ortsteile aufgelistet

Muldental (hei). Sie nennen sich "Frontfeuer" oder "Perspektive Hass", sie wählen auch englische Namen wie "Burning Hate". Und sie treten auf, wenn Rechtsextremisten ihre kruden Partys feiern. Überall in Sachsen, wie aus der Antwort des Innenministers auf eine Kleine Anfrage der Linke-Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz hervorgeht. Auch im Muldental.

Die fünfteilige Anfrage der Grimmaer Politikerin zur Lage im Jahr 2011 beantwortete das Ministerium mit Einschränkungen. Erkenntnisse zu rechtsextremistischen Konzerten könnten erst mitgeteilt werden, "wenn eine bestätigte, zwischen Verfassungsschutz und Polizei abgestimmte und abschließend bewertete Erkenntnislage gegeben ist", hieß es. Zum Teil würden "Belange des Geheimschutzes" der Mitteilung von Erkenntnissen entgegenstehen. Sie seien als Verschlusssache eingestuft zur "Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des LfV Sachsen (Anm.d.Red.: Landesamt für Verfassungsschutz) und zum Schutz nachrichtendienstlicher Zugänge".

Schulsozialarbeit: Ausbau fraglich

16.12.2011, LVZ-Muldental

Landrat zieht im Jugendhilfeausschuss die Notbremse / Avisierte Bundesmittel nicht gesichert

Landkreis Leipzig. Ob die Schulsozialarbeit im Landkreis in den kommenden beiden Jahren wie geplant ausgeweitet wird, ist wieder ungewiss: Landrat Gerhard Gey (CDU) stellte das jetzt im Jugendhilfeausschuss unter den Vorbehalt, dass die dafür in Aussicht gestellten Gelder des Bundes rechtssicher dafür verwendet werden dürfen. Der Landkreis sei aus eigener Kraft keinesfalls in der Lage, in diese Bresche zu springen, weder 2012 und 2013 noch in den Jahren danach.

Bewegende Häftlingsschicksale

15.12.2011, LVZ-Muldental

Brandiser Gymnasiasten unternehmen Exkursion ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz und besuchen jüdisches Museum

Brandis (r). "Auschwitz wird heute viel zu oft als Teil der Vergangenheit gesehen, als etwas, das nicht mehr belastet, weil immer weniger Zeitzeugen von damals leben und wir unsere eigenen Probleme haben. Viele dieser heutigen Probleme sind allerdings nur dann lösbar, wenn man sich der Vergangenheit verantwortungsvoll stellen kann." Worte österreichischer Überlebender, die nachdenklich stimmen.

Schwachstellen bei der Jugendarbeit

18.10.2011, LVZ-Muldental

Jugendhilfeausschuss diskutiert erste Bilanz der neuen Strukturen

Landkreis Leipzig. Probleme mit den Öffnungszeiten von Jugendhäusern, eine dünne Personaldecke, mancherorts zu geringe Besucherzahlen: Die Bilanz, die das Jugendamt nach acht Monaten neuorganisierter Strukturen und Verantwortlichkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit zieht, weist Schwachstellen auf. Sie würden den Erfolg nicht in Abrede stellen, so der Tenor im Jugendhilfeausschuss, doch die Probleme müssten behoben werden.

Hakenkreuze auf dem Häftlingsfriedhof Flößberg

09.08.2011, www.lvz-online.de

Inge Engelhardt - LVZ-Online, 09.08.2011, 19:31 Uhr

Frohburg/Borna. Für Empörung sorgen nationalsozialistische Schmierereien am Tor des ehemaligen KZ-Außenlagers in Flößberg, die jetzt bekannt wurden. Die Stadt Frohburg hat Strafanzeige gestellt, der Staatsschutz ermittelt. Im ehemaligen KZ-Außenlager von Buchenwald im „Großen Fürstenholz" in Flößberg kamen 235 Menschen ums Leben. „Der KZ-Häftlingsfriedhof Flößberg ist in den vergangenen Tagen geschändet worden. Unbekannte sprühten dabei mit schwarzer Farbe Hakenkreuze sowie eine antisemitische Parole auf das neu errichtete Eingangstor zum Friedhof", informieren Stefan Walter und Katrin Henzel vom Verein Geschichtswerkstatt Flößberg.

Hohe Sicherheitsanforderungen - Störungen durch Neonazis

08.06.2011, LVZ-Muldental

Das Festwochenende stellt den Stadtwehrleiter vor Herausforderungen / Budget wird wohl ausgeschöpft

Wurzen. Das Festwochenende im September wirft seine Schatten voraus. Das sorgt für reichlich Arbeit bei der Verwaltung. Und nicht nur Kultur und Gastronomie wollen bedacht sein - auch die Sicherheit der Besucher muss im Rahmen des Möglichen gewährleistet werden. Das entsprechende Sicherheitskonzept wurde bereits mehrfach modifiziert.

 Verantwortlich für die Erstellung und Fortentwicklung des Arbeitspapiers ist Stadtwehrleiter Thilo Bergt. Der allerdings betont: "Wir befassen uns ausschließlich mit der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr." Das bedeutet grob, um die Bekämpfung von Bränden oder anderen Unglücksfällen sowie die Versorgung etwaiger Verletzter kümmert sich der Planungsstab im Rathaus. Die sonstigen Fragen der Sicherheit plant die Polizei - unabhängig davon.

Rechte Gewalt - Nordsachsen an dritter Stelle

08.06.2011, LVZ-Delitzsch/ Eilenburg

Verfassungsschutz: Eilenburg ist Stadt mit überdurchschnittlich hoher Zahl an Propagandadelikten

Kreisgebiet. Der Landkreis Nordsachsen war im vorigen Jahr erneut Schwerpunkt des Rechtsextremismus in Sachsen. Das teilte das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) auf Anfrage mit. Entwarnung gibt es derweil in Sachen Linksextremismus. Weder autonome Strukturen noch orthodox-kommunistische Gruppierungen oder sonstige linksextremistische Bestrebungen sind dem LfV bekannt. Das trifft auch für Strukturen ausländerextremistischer oder -terroristischer Organisationen zu. Allerdings gehen die Staatsschützer davon aus, dass im Kreis Einzelpersonen leben, die zum Mobilisierungspotenzial solcher Organisationen gehören.