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WICHTIG!

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder später davon auszuschließen.

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Unser Kulturkeller lädt jeden Mittwoch ab 19 Uhr zum Punkrocktresen ein und hat im Regelfall bis 24 Uhr geöffnet. Die aktuelle Getränkekarte gibts hier.

Vergangene Veranstaltungen

Einen Rückblick auf ausgewählte Veranstaltungen, die in unserem Haus statt gefunden haben, finden Sie hier.

Vorkriegsjugend - Lesung mit Jan Off

29.04.2017, 19:00 Uhr

Konzerte im Vollsuff und dabei noch auf’s Maul bekommen

„Rein optisch hatten wir uns nichts vorzuwerfen. Handgranate trug ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Entjungfert durch Margot Honecker“. Achmed Vornefett hatte sich ein halbes Glas Griebenschmalz ins Haar geschmiert. Ich selbst trug einen alten Lodenmantel meines Vaters, auf den ich mit weißer Airfixfarbe das Vereinswappen von Traktor Tscheljabinsk gemalt hatte. Wir waren ohne Zweifel Punkrock.“

Jan Off

 

StoryBox - Veranstaltung

25.04.2017 - 25.04.2017

Ein Biografie-Spiel von Georg Pohl

Egal, in welchem Rahmen Sie sich treffen, die StoryBox bietet genügend Raum, sich kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Während der Veranstaltung lernen Sie die Methode kennen und erhalten Tipps für die Nutzung der StoryBox, auch in der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund. Alle Teilnehmenden erhalten eine StoryBox. Referent ist Miroslav Bohdalek (NDK).

storybox

Neonazis, Autonome, Neue Rechte, Kommunisten - Alles Extremisten?

08.04.2017 - 08.04.2017

Kritik am Extremismusmodell und alternative Problembeschreibungen

Der Workshop gliedert sich in zwei Teile: Zunächst beschäftigen wir uns mit dem Extremismusmodell (das Rechts- und Linksextremismus unterscheidet, manchmal auch noch Ausländerextremismus und / oder islamistischen Extremismus) und mit der Kritik an diesem Modell. Welcher Logik folgt das Modell? Worin liegen die (gewollten oder ungewollten) gesellschaftlichen und politischen Effekte? Was ist das Problem an dieser Wirklichkeitsbschreibung?

 

Im zweiten Teil stellen wir die Frage: Wenn es nicht "(Rechts-) Extremismus" ist, über welches Problem / welche Probleme reden wir dann? Wo sollte die kritischen Auseinandersetzung einhaken? Dies soll (auch mit Hilfe von Beispielen) erarbeitet und diskutiert werden.

 

Empfänger unbekannt.

06.04.2017, 19:00 Uhr

Eine szenische Lesung mit Kerstin Köditz und Franz Sodann

Deutschland 1932. Der Briefwechsel zwischen zwei Freunden - dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und seinem nach Deutschland zurückkehrten Geschäftspartner Martin Schulse - beginnt ganz harmlos, der Ton ist herzlich: "Max, mein lieber alter Junge", heißt es da. Dunkle Wolken ziehen allerdings auf, als sich Max in San Francisco nach diesem Hitler erkundigt: "Wer ist er eigentlich? Was ich so von ihm höre, gefällt mir gar nicht". Schulse wenig später: "Es geht aufwärts, man spürt es auf den Straßen und in den Geschäften"

Eine Geschichte, die zeigt, wie rasant diese Freundschaft in den Jahren ab 1933 zerbrechen soll, die zum Nachdenken und Diskutieren über eigene Wertvorstellungen anregt; etwa über Freundschaft, Rache und Versöhnung oder über Zivilcourage. Erschienen ist die Geschichte erstmal 1938 und wurde von Kressmann Tayler veröffentlicht.

Unbekannt

Kerstin Köditz und Franz Sodann sind Mitglieder des Sächsischen Landtages für die Partei Die Linke und lesen aus dem erhalten gebliebenen Briefverkehr der beide Protagonisten.

Die Lesung findet im Rahmen der Vorbereitungen zum 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche im Muldental (07.05.2017) statt. Ort: Kulturkeller im Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 in Wurzen, Domplatz 5.

„Die schönsten Abgründe des Alltags“

31.03.2017, 19:30 Uhr

Lesung mit Franzsika Wilhelm

Die Leipziger Autorin und Poetry Slammerin Franziska Wilhelm präsentiert auf der D5-Bühne ihre zum Teil sehr absurden und doch jedem bekannten Erlebnisse aus den Untiefen des täglichen Wahnsinns. Wir reisen mit ihr in „Die schönsten Abgründe des Alltags“ und tauchen ein in eine ferne und doch nahe 90-Jahre-Welt voller Zahnspangen, Stecknadeln und Sauna-Gängen.

Franziska