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Plakataktion

Aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Rassismus in Wurzen und Umgebung - plakative und performative Aktionen im öffentlichen Raum.

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Hier findet ihr das NDK auf facebook.

nixlos?

Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Dieses sowie den aktuellen Newsletter und weitere Infomaterialien finden Sie hier im Downloadbereich.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Methodenseminar „Soziales - und Globales Lernen“

04.06.2018, einewelt-leipzig.de

Globales Lernen ist eine pädagogische Antwort auf globale Entwicklungs- und Zukunftsfragen. Sie ist Kernbestandteil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Montag, 4. Juni und Dienstag, 5. Juni 2018, jeweils 9.30 – 15:30 Uhr in Leipzig, Gemeindehaus St. Bonifatius, Prinz-Eugen-Str. 21

 

methodenseminar

19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945

06.05.2018, eigene

Am 6. Mai 2018 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazidiktatur in Europa zum 73. Mal. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art in Leipzig und Umland wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche auch durch das Muldental gehetzt.

Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Sie starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen und wurden oftmals einfach am Straßenrand liegen gelassen. Diese letzten Verbrechen der Nazis, die so kurz vor der ersehnten Freiheit noch so vielen Menschen das Leben kosteten, kennen wir heute als die Todesmärsche.

Auf der Strecke: Auch am Sonntag werden Veranstaltungsteilnehmer den Weg von Borsdorf nach Wurzen zu Fuß zurücklegen. Foto: Archiv/ LVZ

 

Um die Erinnerung an die vielen Opfer, deren Qualen und deren Tod aufrecht zu erhalten und um ihrer zu gedenken, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger der Region dazu auf, gemeinsam am 6. Mai 2018 am 19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche teilzunehmen und damit ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit, gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.

Initiativgruppe Wurzen und Bund der Antifaschisten Leipzig

Demokratie: Bornaer Schüler diskutieren über Menschlichkeit

27.04.2018, LVZ Borna-Geithain

Frühere Schulzeiten, weniger Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, Strategien gegen Mobbing: Die Wünsche der Dinterschüler wirken wie ein Sammelsurium, sind aber Ergebnisse eines Demokratie-Workshops.

Borna: Die Jugendlichen der Bornaer Dinterschule wünschen sich künftig einen früheren Schulbeginn, längere Ladenöffnungszeiten, weniger Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, Strategien gegen Mobbing. Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium anmutet, sind Ergebnisse eines Workshops, den das Netzwerk für Demokratische Kultur (NDK), darunter LVZ-Abo-Pate und NDK-Projektmanger Ingo Stange, in der Schule organisiert hatte.

Borna Open Space

Foto: Auch Schulzeiten spielen beim Thema Menschlichkeit eine Rolle: Sarah, Nils, Nele und Heidi Bischof (von links) diskutieren über einen früheren Schulbeginn. Quelle: Julia Tonne

 

Siebtklässler wollen eher in den Unterricht starten

Unter dem Stichwort Menschlichkeit diskutierten die siebten Klassen verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens. „Uns geht es darum, dass sich die Schüler einen ganzen Tag darüber Gedanken machen, was der Begriff Menschlichkeit bedeutet und wo er wichtig ist“, macht Siri Pahnke von NDK deutlich.

Stellenausschreibung für den Bundesfreiwilligendienst

20.04.2018, eigene

Beim Netzwerk für Demokratische Kultur sind ab sofort zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst zu besetzen.

Unterstützen Sie uns und unsere Arbeit!

Menschlichkeit steht zur Debatte

17.04.2018, eigene

Schüler_innen der Dinter-Oberschule Borna diskutieren Ende April mit zivilgesellschaftlichen Akteur_innen über Menschlichkeit.

Am 25. April 2018 dreht sich für die siebten Klassen der Dinter-Oberschule Borna alles ums Thema Menschlichkeit. In einem vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. organisierten Open Space kommen die Schüler_innen mit diversen zivilgesellschaftlichen Akteur_innen, wie der Kirche, Vereinen oder Künstler_innen dazu in Austausch. Im Vordergrund stehen dabei die Interessen der Jugendlichen. Gemeinsam möchte man sich einen ganzen Schultag lang Gedanken machen, was der Begriff Menschlichkeit bedeutet, weshalb und wo er Wichtigkeit besitzt und wie eventuelle Probleme und Spannungsfelder gelöst werden können.

Kein Mensch muss müssen: Schüler_innen gestalten die Stadt

16.04.2018, eigene

Wurzener Schüler_innen bringen ihr Demokratieverständnis auf großflächige Banner

In Workshops von jeweils vier Stunden setzten sich die neunten Klassen der Pestalozzi Oberschule in Wurzen mit Demokratie und dem Grundgesetz auseinander. Vom 9. bis 11. April werden die Ergebnisse der Workshops in der Pestalozzi Oberschule kreativ umgesetzt. Gemeinsam mit dem Schweizerhaus Püchau e.V. sowie dem Kunstlehrer Herr Körnich werden die Schüler_innen ihre Ansichten und Erfahrungswelten zum Thema Demokratie auf insgesamt acht großformatige Banner (1,20x5m) bringen. Diese sollen zunächst das Schulgebäude schmücken und anschließend an einem öffentlichen Platz in Wurzen ausgestellt werden.

Workshop- und Projektleiterin Heidi Bischof vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK e.V.) erklärt: „Im Vordergrund stand bei den Workshops Selbstreflektion: Wozu brauchen wir ein Grundgesetz und was ist mir wichtig für ein friedliches Zusammenleben? Durch die Banner bekommen die Schüler_innen schließlich eine Stimme und können ihr Demokratieverständnis nach außen tragen.“

Gedenken an den Muldenwiesen

14.04.2018, eigene

Erinnerung an die letzten Kriegsverbrechen

Gemeinsam mit den Organisator_innen des Gedenkmarschs für die Opfer der Todesmärsche sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, am Sonnabend, 14. April, 11 Uhr am Gedenkstein an den Muldenwiesen (Dreibrückenbad) in Wurzen der letzten Opfer des Naziregimes zu gedenken. In der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 mussten hunderte Häftlinge während eines Todesmarsches auf den Muldenwiesen die eiskalte Nacht verbringen.

Blumen können niedergelegt werden.

Statement zu Angriffen auf Gaststätten in Wurzen

06.04.2018, eigene

Das NDK bedauert die Angriffe gegen zwei lokale Gaststätten in Wurzen in der Nacht zum 6. April und distanziert sich klar von jegliche Form gewaltsamer Handlungen.

Gleichzeitig weist der Verein jedwede Anschuldigung der Verantwortung für diese Tat entschieden zurück. Wir sind erschrocken über mündliche und schriftliche Drohungen, welche gegen uns, Mitglieder, Ehrenamtliche oder Mitarbeiter_innen des NDK ausgesprochen wurden. Eine demokratische Auseinandersetzungen führt das NDK auf der Ebene der Diskussion und des Dialogs. Gewalt lehnt das NDK als Mittel der Auseinandersetzung entschieden ab.

In diesem Sinne appelliert das NDK an die Menschen in Wurzen, sich nicht in ihrem Einsatz für ein friedliches Miteinander beirren zu lassen. Diese Angriffe sollten nicht als Anlass genutzt werden, zu weiterer Gewalt und einer eventuellen Eskalation in Wurzen.

Statement des NDK zur Kundgebung des „Neuen Forums für Wurzen“ am 26.03.2018

05.04.2018, eigene

Etwa 200 Personen folgten am Montag, 26.03.2018, dem Aufruf des „Neuen Forums für Wurzen“ um Christoph Mike Dietel zu einer Kundgebung auf dem Markt. Dafür war im Vorfeld auf der

Facebook-Seite des Forums, mit Flyern in der Stadt und auf der rechten Hetz-Seite „Journalistenwatch“ (Informationen dazu: http://www.zeit.de/kultur/2017-12/journalistenwatch-neue-rechte-finanzierung) mobilisiert worden. Geladen hierzu war unter anderem der Verein „Zukunft Heimat“ aus Cottbus (vgl. http://www.belltower.news/artikel/%E2%80%9Czukunft-heimat%E2%80%9D-cottbus-die-neue-pegida-13307). Der Sprecher Hans-Christoph Berndt nahm die Einladung prompt an und sprach bei der Kundgebung in Wurzen ein „Grußwort“. Dazu waren in der Menge Schilder mit u.a. aus Cottbus bekannten Parolen wie „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ und „Multikulti Endstation“ zu sehen. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch andere bekannte Personen wie Markus Johnke (ehemaliger Legida-Chef) oder der frühere NPD-Stadtrat Matthias Möbius. Letzterer fungierte sogar als Ordner.

Die Kundgebung richtete sich erklärtermaßen vor allem gegen das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK). 

Kein Mensch muss müssen: Schüler_innen gestalten die Stadt

04.04.2018, eigene

Wurzener Schüler_innen bringen ihr Demokratieverständnis auf großflächige Banner

 In Workshops von jeweils vier Stunden setzten sich die neunten Klassen der Pestalozzi Oberschule in Wurzen mit Demokratie und dem Grundgesetz auseinander. Vom 9. bis 11. April werden die Ergebnisse der Workshops in der Pestalozzi Oberschule kreativ umgesetzt. Gemeinsam mit dem Schweizerhaus Püchau e.V. sowie dem Kunstlehrer Herr Körnich werden die Schüler_innen ihre Ansichten und Erfahrungswelten zum Thema Demokratie auf insgesamt acht großformatige Banner (1,20x5m) bringen. Diese sollen zunächst das Schulgebäude schmücken und anschließend an einem öffentlichen Platz in Wurzen ausgestellt werden.

 

Hände

 

Workshop- und Projektleiterin Heidi Bischof vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK e.V.) erklärt: „Im Vordergrund stand bei den Workshops Selbstreflektion: Wozu brauchen wir ein Grundgesetz und was ist mir wichtig für ein friedliches Zusammenleben? Durch die Banner bekommen die Schüler_innen schließlich eine Stimme und können ihr Demokratieverständnis nach außen tragen.“

Miteinander ins Gespräch kommen, Dinge ausdiskutieren, auch wenn es dabei manchmal sehr lebhaft und kontrovers zugeht, ist sodann auch Ziel des gesamten Projektes „12qmWELT“.