Aktuelles | Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

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Plakataktion

Aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Rassismus in Wurzen und Umgebung - plakative und performative Aktionen im öffentlichen Raum.

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Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Dieses sowie den aktuellen Newsletter und weitere Infomaterialien finden Sie hier im Downloadbereich.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Bürgergespräch im Schweizergarten

17.05.2018, Wurzener Land Nachrichten

 

Einer hat gefehlt beim Bürgergespräch, zu dem Oberbürgermeister Jörg Röglin am vergangenen Montag die Wurzener ins Kulturhaus Schweizergarten eingeladen hatte: Christoph Mike Dietel, Gründer des „Neuen Forums für Wurzen“, nach eigenen Aussagen mit dem Ziel, den Wurzener Bürgern eine Stimme zu geben, war zwar kurz vor Beginn der Veranstaltung vor Ort, hat aber dann doch die Chance nicht genutzt, mit dem Stadtoberhaupt und den Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen in einen offenen Diskurs zu treten.

Jugendliche malen sich die WELT wie sie ihnen gefällt

16.05.2018, eigene

50 Schüler_innen der Pestalozzi-Oberschule Wurzen gestalteten acht Banner zu Frieden und Gleichberechtigung.

Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichts, steht auf einem der großformatigen Banner mit den Maßen 5x1,2m, welche die Jugendlichen der neunten Klassen unter Anleitung von Martina Jacobi vom Schweizerhaus Püchau e.V. und dem Kunstlehrer Herr Körnich vom 9. bis 12. April entwarfen.

 

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Mit den Bannern möchten die Schüler_innen zwischen 14 und 16 Jahren zur Geltung bringen, welche Wünsche und Ansprüche sie an die Welt haben und wie ein Zusammenleben aussehen soll. Hierfür setzten sich die Jugendlichen im ersten Teil des Projektes mit dem Grundgesetz auseinander. Hilfestellung gab es dabei vom Gemeinschaftskundelehrer Herr Uhlig und Heidi Bischof vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

19. Gedenkmarsch gedachte am Sonntag der Opfer der Todesmärsche

08.05.2018, eigene

Pressemitteilung

Redner_innen mahnten, auch heute wachsam zu sein und Engagement zu zeigen

Wurzen, 08.05.2018: Insgesamt nahmen am 19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche im Muldental am Sonntag, den 6. Mai etwa 120 Menschen teil. Seit 2001 wird der Marsch bereits organisiert und führt von Borsdorf über Gerichshain, Machen und Bennewitz nach Wurzen. An allen Orten fanden Personen aus den Gemeinden Gedenkworte, die sie an die Teilnehmenden richteten. In Borsdorf begrüßte Bürgermeister Ludwig Martin und mahnte an, auch weiterhin wachsam zu sein, damit nie wieder Menschen andere Menschen unterdrücken mögen.

 

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Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

04.05.2018, http://tolerantes-sachsen.de

Solidaritätserklärung des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen u.v.m. vom 23.04.2018

 

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) engagiert sich seit fast 20 Jahren für eine Stärkung demokratischer Kultur in Wurzen und der Region. Als einer unserer Mitgliedsvereine – des Entwicklungspolitischen Netzwerkes Sachsen – zeigt es deutlich, dass es nicht nur wichtig ist, sich für Frieden und Gerechtigkeit global einzusetzen, sondern auch konkret vor Ort. Rassismus ist nirgendwo tolerierbar und es braucht mehr denn je Menschen und Initiativen, die sich für würdiges Miteinander einsetzen.

 

In den 1990er Jahren stand Wurzen unter anderem als „National befreite Zone“ bundesweit in den Schlagzeilen. Damals schufen sich junge Menschen, die von der Dominanz neonazistischer Akteure in ihrer Stadt betroffen waren, einen Raum für eigene Ideen, Austausch und Beteiligung – einen Raum, in dem demokratische Werte wie Meinungsfreiheit, Offenheit und Menschenrechte Grundlage des gemeinsamen Handelns waren und bis heute sind.

Methodenseminar „Soziales - und Globales Lernen“

04.06.2018, einewelt-leipzig.de

Globales Lernen ist eine pädagogische Antwort auf globale Entwicklungs- und Zukunftsfragen. Sie ist Kernbestandteil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Montag, 4. Juni und Dienstag, 5. Juni 2018, jeweils 9.30 – 15:30 Uhr in Leipzig, Gemeindehaus St. Bonifatius, Prinz-Eugen-Str. 21

 

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19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945

06.05.2018, eigene

Am 6. Mai 2018 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazidiktatur in Europa zum 73. Mal. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art in Leipzig und Umland wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche auch durch das Muldental gehetzt.

Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Sie starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen und wurden oftmals einfach am Straßenrand liegen gelassen. Diese letzten Verbrechen der Nazis, die so kurz vor der ersehnten Freiheit noch so vielen Menschen das Leben kosteten, kennen wir heute als die Todesmärsche.

Auf der Strecke: Auch am Sonntag werden Veranstaltungsteilnehmer den Weg von Borsdorf nach Wurzen zu Fuß zurücklegen. Foto: Archiv/ LVZ

 

Um die Erinnerung an die vielen Opfer, deren Qualen und deren Tod aufrecht zu erhalten und um ihrer zu gedenken, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger der Region dazu auf, gemeinsam am 6. Mai 2018 am 19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche teilzunehmen und damit ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit, gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.

Initiativgruppe Wurzen und Bund der Antifaschisten Leipzig

Demokratie: Bornaer Schüler diskutieren über Menschlichkeit

27.04.2018, LVZ Borna-Geithain

Frühere Schulzeiten, weniger Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, Strategien gegen Mobbing: Die Wünsche der Dinterschüler wirken wie ein Sammelsurium, sind aber Ergebnisse eines Demokratie-Workshops.

Borna: Die Jugendlichen der Bornaer Dinterschule wünschen sich künftig einen früheren Schulbeginn, längere Ladenöffnungszeiten, weniger Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, Strategien gegen Mobbing. Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium anmutet, sind Ergebnisse eines Workshops, den das Netzwerk für Demokratische Kultur (NDK), darunter LVZ-Abo-Pate und NDK-Projektmanger Ingo Stange, in der Schule organisiert hatte.

Borna Open Space

Foto: Auch Schulzeiten spielen beim Thema Menschlichkeit eine Rolle: Sarah, Nils, Nele und Heidi Bischof (von links) diskutieren über einen früheren Schulbeginn. Quelle: Julia Tonne

 

Siebtklässler wollen eher in den Unterricht starten

Unter dem Stichwort Menschlichkeit diskutierten die siebten Klassen verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens. „Uns geht es darum, dass sich die Schüler einen ganzen Tag darüber Gedanken machen, was der Begriff Menschlichkeit bedeutet und wo er wichtig ist“, macht Siri Pahnke von NDK deutlich.

Stellenausschreibung für den Bundesfreiwilligendienst

20.04.2018, eigene

Beim Netzwerk für Demokratische Kultur sind ab sofort zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst zu besetzen.

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Menschlichkeit steht zur Debatte

17.04.2018, eigene

Schüler_innen der Dinter-Oberschule Borna diskutieren Ende April mit zivilgesellschaftlichen Akteur_innen über Menschlichkeit.

Am 25. April 2018 dreht sich für die siebten Klassen der Dinter-Oberschule Borna alles ums Thema Menschlichkeit. In einem vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. organisierten Open Space kommen die Schüler_innen mit diversen zivilgesellschaftlichen Akteur_innen, wie der Kirche, Vereinen oder Künstler_innen dazu in Austausch. Im Vordergrund stehen dabei die Interessen der Jugendlichen. Gemeinsam möchte man sich einen ganzen Schultag lang Gedanken machen, was der Begriff Menschlichkeit bedeutet, weshalb und wo er Wichtigkeit besitzt und wie eventuelle Probleme und Spannungsfelder gelöst werden können.

Kein Mensch muss müssen: Schüler_innen gestalten die Stadt

16.04.2018, eigene

Wurzener Schüler_innen bringen ihr Demokratieverständnis auf großflächige Banner

In Workshops von jeweils vier Stunden setzten sich die neunten Klassen der Pestalozzi Oberschule in Wurzen mit Demokratie und dem Grundgesetz auseinander. Vom 9. bis 11. April werden die Ergebnisse der Workshops in der Pestalozzi Oberschule kreativ umgesetzt. Gemeinsam mit dem Schweizerhaus Püchau e.V. sowie dem Kunstlehrer Herr Körnich werden die Schüler_innen ihre Ansichten und Erfahrungswelten zum Thema Demokratie auf insgesamt acht großformatige Banner (1,20x5m) bringen. Diese sollen zunächst das Schulgebäude schmücken und anschließend an einem öffentlichen Platz in Wurzen ausgestellt werden.

Workshop- und Projektleiterin Heidi Bischof vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK e.V.) erklärt: „Im Vordergrund stand bei den Workshops Selbstreflektion: Wozu brauchen wir ein Grundgesetz und was ist mir wichtig für ein friedliches Zusammenleben? Durch die Banner bekommen die Schüler_innen schließlich eine Stimme und können ihr Demokratieverständnis nach außen tragen.“