2015 | Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

nixlos?

Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

InUmMitWurzen

Plakataktion

Aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Rassismus in Wurzen und Umgebung - plakative und performative Aktionen im öffentlichen Raum.

NDK auf facebook

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Hier findet ihr das NDK auf facebook.

2015

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11.02.2015

Wurzen: Eine nicht angemeldete Spontandemonstration a la PEGIDA/ LEGIDA fand in der Wurzener Innenstadt statt. Ca. 70 Personen, darunter mehrere Dutzend Neonazis, nahmen daran teil und protestierten gegen „Multikulti“, Einwanderung und Politik. Nach Aufforderung durch Behörden wurden Ordner und ein Versammlungsleiter benannt. Quelle: LVZ, Facebook, Youtube

20.02.2015

Wurzen: Zum wiederholten Mal fand 18 Uhr eine „WUGIDA“-Demonstration statt, an der mittlerweile ca. 120 Personen, darunter wiederum sehr viele Neonazis, teilnahmen. Der Anmelder sei der Wurzener Mitorganisator der Leipziger „Friedensmahnwachen“ und LEGIDA-Bewegung Markus Johnke („Stimme des Landeskreises“). U.a. sprach der Leipziger Friedensmahnwachenaktivist Stephane Simon zu den Teilnehmenden, wurde allerdings lautstark aufgefordert, endlich aufzuhören „zu labern“. Mehrere Teilnehmende verließen den Marktplatz noch vor Beginn des Demonstrationszuges. Ca. 30-40 Polizisten waren vor Ort. Bekannt wurde, dass die Demonstrationen in Wurzen aller zwei Wochen stattfinden sollen. Quelle: indymedia, Zeug_innen, LVZ, Facebook

06.03.2015

Wurzen: Nur noch ca. 60 Personen nahmen an der nunmehr dritten „WUGIDA“-Demonstration statt. Zeitzeug_innen zufolge unter Beteiligung von schätzungsweise 90% Neonazis. Quelle: Zeug_innen, Facebook

16.03.2015

Wurzen: Auf Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch (982 likes) wurden die Ziele der WUGIDA-Demonstration für den 20.03.2015 bekannt gegeben:
„FÜR eine generelle Informationspflicht für alle Ämter und Behörden gegenüber dem Bürger, FÜR Bürgerentscheide auf lokaler und auf Bundesebene für echte Demokratie, FÜR die Erhaltung des Polizeireviers in Wurzen, GEGEN eine schleichende Überfremdung unserer Heimat, kein Asylheim in und um Wurzen, GEGEN jegliche Kriegstreiberei, FÜR eine Normalisierung des Verhältnisses zu Russland und ein klares Bekenntnis zum Frieden, GEGEN TTIP, CETA und TISA und ähnlichen Freihandelsabkommen, FÜR eine echte Verfassung nach Art 146 GG, Für die Souveränität Deutschlands!“ Quelle: Facebook

20.03.2015

Wurzen: Ca. 50 Neonazis und deren Sympathisanten marschierten durch die Innenstadt und skandierten Parolen gegen Flüchtlinge und Migrant_innen. Die Beteiligung an der mittlerweile vierten „WUGIDA“-Demonstration ließ also nochmals deutlich nach. Quelle: Facebook, Zeug_innen

24.03.2015

Wurzen: In der Nacht zum Dienstag brannte in der Schweitzergartenstraße der PKW des LEGIDA-Mitorganisators Markus Johnke, ein Wurzener, aus. Eigentümer sei laut Presse allerdings ein anderer, Johnke nutzte das Auto lediglich. Durch den Brand wurde ein weiterer PKW beschädigt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang unklar. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, die Täter sind bisher unbekannt. Infolge der Berichterstattung in diversen Online-Medien wird in vielen Einträgen eine Täterschaft „Linken“, „Roten“ und der Antifa-Szene herbeigeredet, ohne eine solche belegen zu können. Quelle: LVZ, Polizei Sachsen, Facebook

24.03.2015

Wurzen: Auf Facebook existiert seit dem 24.03.2015 die Seite „Anti-Antifa Wurzen“. Inhalte gibt es keine, im Infobereich wird allerdings mit typischen Nazicodes (14, 88, 18) hantiert. Quelle: Facebook

04.05.2015

Leipzig: LEGIDA-Mitorganisator Markus Johnke aus Wurzen kündigte zur LEGIDA-Demonstration am Montag einen vorläufigen Rückzug der „Proteste“ in Leipzig an. Allerdings verwies er darauf, dass sich diese sich nunmehr auf umliegende Kleinstädte, wie etwa Wurzen, Eilenburg, Geithain oder Borna verlagern sollen. Quelle: youtube

06.05.2015

Borna: Bei einer bundesweiten Razzia (Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern )gegen eine Neonazisgruppe haben Ermittler in Borna fertige Sprengsätze gefunden und mindestens zwei Verdächtige festgenommen. Nach MDR-Informationen handelt es sich bei den Festgenommenen um Mitglieder der Führungsriege der Gruppe "Oldschool Society" (OSS): Markus W., der als Vizepräsident der OSS aufgetreten sein soll, und die 22-jährige Denise Vanessa G. Der 39-Jährige W. soll Mitglied der "Kameradschaft Aachener Land" gewesen sein und nach deren Verbot 2010 erst ins Umland von Frohburg und 2013 dann nach Borna gezogen sein. Den Behörden zufolge steht die Gruppe im Verdacht, Anschläge auf namhafte Salafisten, Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben. Quelle: MDR

08.06.2015

Wurzen: Der LEGIDA-Ableger für Wurzen, welcher sich nunmehr „Bürgerbewegung UNSER SCHÖNES WURZEN“ nennt, führt auf dem Markt eine Kundgebung „Freiheit und Souveränität für Deutschland“ mit ca. 50 Teilnehmenden durch und läuft anschließend mit ca. 35-40 Leuten durch die Stadt. Dazu hat man sich mit Viktor Seibel aus Kassel einen passenden Redner aus dem verschwörungsideologischen, antiamerikanischen Wahnmachen-/ Pegida/- Endgame-Spektrum eingeladen. Zeugen berichten später, dass noch während der Rede von Seibel mehrere Teilnehmende den Platz verließen. Ca. 70 Gegendemonstrant_innen veranstalten gleichzeitig auf dem Bürgermeister-Schmidt-Platz einen Kundgebung, auf der u.a. DGB Region Nordsachsen und OBM Röglin sprechen. Quelle: eigene

Juni 2015

Landkreis Leipzig: Unter dem Motto „Deutsche helfen Deutschen - der Weg zur Volksgemeinschaft“ führt der NPD-Kreisverband Leipzig Stadt und Land eine Landkreistour durch, während dessen sie vor allem Lebensmittel an ausschließlich Deutsche verteilt haben will. U.a. macht sie Station in Borna, Grimma, Böhlen und Wurzen. Quelle: Facebook

03.07.2015

Wurzen: Mit ca. 35 Leuten demonstriert die „Bürgerbewegung UNSER SCHÖNES WURZEN“ durch Wurzen, nachdem sie wiederholt auf dem Marktplatz in Wurzen eine Kundgebung veranstaltet, auf der der ehemalige LEGIDA-Sprecher Jörg Hoyer als Redner auftritt. Bereits auf den letzten Demonstrationen gibt es eine hohe Beteiligung von regionalen Neonazis. Diesmal u.a. auch aus dem JN-Leipzig-Umfeld, die eine entsprechende Fahne nebst TShirts tragen. Quelle: Facebook, eigene

05.07.2015

Wurzen: Die Seite „Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ berichtet aus angeblich erster Hand, dass in der Lüptitzer Straße ein „Asylantenheim“ entstehen werde, woraufhin ein rassistischer shitstorm beginnt. Nach diversen gegenteiligen Einträgen muss der Verfasser die Lüge allerdings zugeben: „Wir möchten uns an dieser Stelle für die falsche Information entschuldigen (Asylantenheim). Wir bekommen tagtäglich die Sorgen der Bürger mit die uns auch über Dinge informieren, die sie nur vermuten. Mit der Veröffentlichung dieser Meldung wollten wir den Bürgermeister Röglin aus der Reserve locken, um von ihm endlich Klarheit zum Thema Asylbewerberheim in Wurzen zu erfahren.“ Quelle: Facebook

29.07.2015

Wurzen: Während des Treffens des Unterstützungsnetzwerks für Flüchtlinge in Wurzen im D5 schreiben mutmaßliche JN-Aktivisten in unmittelbarer Nähe zum Tagungsort mit Kreide „Heimat bewahren. Asylmissbrauch stoppen!“ auf den Asphalt. Nur wenige Minuten später spült ein Regenguss die Nazipropaganda weg. Am gleichen Tag bzw. in der Nacht vorher werden im gesamten Stadtareal rassistische und neonazistische Sticker verklebt, u.a. an die Bürgerbüros von Linkspartei und CDU. Quelle: eigene

31.07.2015

Wurzen: Auf der Facebookseite „Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ werden in mehreren Hasskommentaren offen Drohungen gegen einen jungen Flüchtling aus Tunesien geschrieben. Der Mann soll eine Hausbewohnerin in der Goethestraße geschlagen und verletzt haben. Die Polizei ermittelt. Der Flüchtling wird in einen anderen Ort verlegt. Die Drohungen gehen von Hände abhacken bis hin zu Morddrohungen. Unter den Kommentatoren sind mehrere Neonazis. Vier weitere im Haus lebende Flüchtlinge, in welchen auch mindestens ein bekannter Neonazis wohnt, befürchten Übergriffe und sind verängstigt. U.a. ruft die Facebookseite dazu auf, sich in Bürgerwehren zu organisieren. Ausrüstung und Kleidung werde gestellt. Quelle: Facebook

16.08.2015

Grimma: Unter dem Motto "Nein, zum Asylbewerberheim" marschieren ca. 60 Neonazis aus dem NPD- und JN-Umfeld des Landkreises durch Grimma-Süd zum Bahnhof. Vertreten sind u.a. auch der Dresdner Stadtrat und sächsische Landesvorsitzende der NPD, Jens Baur und Jürgen Gansel, Vorstandsmitglied der sächsischen NPD und ehemaliges Mitglied des Sächsischen Landtages. Beide halten Redebeiträge. Die Grimmaer ignorieren die Demonstration weitgehend, etwa zwei Dutzend Gegendemonstranten protestieren gegen die Nazis. Quelle: Facebook

21.08.2015

Grimma: Eine selbsternannte "Bürgerbewegung Grimma" aus dem LEGIDA-Orga-Umfeld möchte um 18:30 Uhr vom Markt aus einen Spaziergang durch die Stadt veranstalten. „Es werden ansässige Bürger, der Mann mit dem Hut (Neues Deutsches Forum), Graziani aus Berlin und Markus [Johnke, Anm.d.Verf.] von LEGIDA reden.“. Für den 30.08.2015 möchte wohl die NPD/ JN wieder marschieren. Quelle: Facebook

27.08.2015

Wurzen: Wurzens Oberbürgermeister Röglin dementiert wiederholt eine Falschmeldung auf Facebook, nachdem in Wurzen demnächst ein Asylheim in der Torgauer Straße errichtet werden solle und 1000 Flüchtlinge nach Wurzen kämen. Verbreitet wurde die Meldung über die Facebookgruppe „Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“. Auf dieser qwerden neben neonazistischen Kommentaren immer wieder ähnliche „Enten“ verbreitet, die Neonazis und Rassisten infolge zu hetzerischen Kommentaren anstacheln. Mittlerweile hat die Gruppe fast 1600 Mitglieder. Quelle: Facebook

28.08.2015

Wurzen: In der Goethestraße 18 werden vier im 1. Obergeschoss lebende albanische Flüchtlinge von Bewohnern des Hauses und deren Freunden vier Stunden lang eingesperrt, indem die Wohnungstür von außen verschraubt wird. Die Eingeschlossenen benachrichtigen die Polzei, die sie befreit und Anzeigen aufnimmt. Quelle: Betroffene

04.09.2015

Wurzen: Die vier albanischen Jugendlichen werden während des Wochenendes des Tags der Sachsen umquartiert, da sie wiederholt u.a. von den Hausbewohnern der Goethestraße 18 (siehe Meldung vom 31.07.2015) bedroht wurden. Die Ausländerbehörde des Landkreises stellt den Flüchtlingen ab dem folgenden Montag eine andere Wohnung zur Verfügung. Bereits wenige Wochen vorher musste eine Familie aus Tschetschenien in einen anderen Ort umziehen, weil sie immer wieder durch einen Nachbarn bedroht und beschimpft worden war. Quelle: eigene

16.09.2015

Borsdorf: Während einer Bürgerveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde, an der etwa 300 Personen teilnehmen, wird Bürgermeister Ludwig Martin durch einen ehemaligen Brandiser NPD-Stadtrat mit einem Ei beworfen, was diesen jedoch verfehlt. Zu Gast sind auch Landrat Henry Graichen, Thomas Voigt, Beigeordneter des Landkreises, sowie Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz. Letzterer wirft den Rechten kurzerhand eigenhändig aus dem Saal. Martin erstattet später Anzeige. Quelle: LVZ/ MTL

30.09.2015

Wurzen: Auf der Stadtratssitzung im Wurzener Stadthaus wird u.a. das Thema der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. In der Bürgerfragestunde melden sich u.a. Personen aus dem Umfeld von LEGIDA zu Wort und fragen OBM Röglin nach angeblichen Zwischenfällen mit Flüchtlingen, Herkunftsländern und Massenunterkünften. Anwesend sind neben den sieben o.g. auch die beiden ehemaligen NPD-Stadträte Matthias Möbius und Wolfgang Schroth. Quelle: LVZ/MTL

07.10.2015

Wurzen: In der Facebookgruppe „Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch“ wird ein Artikel veröffentlicht, der einen Angriff von „sechs Asylanten“ auf zwei Männer auf dem Jacobsplatz in Wurzen in der Nacht zum 7. Oktober schildert. Es soll einen schwer Verletzten aus Döbeln gegeben haben, sowie eine Festnahme. Wenig später stellt sich der Vorfall als frei erfunden heraus, die Polizei dementiert. Die Betreiber der Seite löschen den Artikel, behaupten wenig später aber erneut, es habe den Vorfall gegeben und man wollen nunmehr einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Quelle: Facebook, Polizei Sachsen

08.10.2015

Grimma: In Grimma wird am Donnerstag ein Brandanschlag auf ein Gebäude verübt, das vom Landkreis Leipzig als mögliche Unterkunft für Asylsuchende geprüft wird. Das Feuer bricht gegen 6.30 Uhr in einem Zimmer im vierten Stock des größtenteils leerstehenden Bürohauses aus, das unter dem Namen "Roter Ochse" bekannt ist. Das Zimmer brennt vollständig aus, angrenzende Räume wurden in Mitleidenschaft gezogen. Ein technischer Effekt wird von den Sachverständigen der Polizei ausgeschlossen, eine politische Motivation für die Tat dagegen nicht. In dem Gebäude könnten bis zu 150 Asylsuchende untergebacht werden. Eine Entscheidung dazu steht noch aus. Quelle: LVZ, Chronik.LE

13.10.2015

Muldental: Die JN Muldental ruft zur Beteiligung am Treffen des Unterstützungsnetzwerks für Flüchtlinge auf, welches am 21.10. im Kultur- und Bürger_innenezentrum in Wurzen stattfindet. Wörtlich heißt es auf deren Facebookseite: „Es wird Zeit denen die Meinung ins Gesicht zu sagen ,die die Überfremdung wollen und unterstützen.“ Quelle: Facebook

21.10.2015

Wurzen: Kurz nach 17 Uhr fordern ca. 15 schwarz vermummte Männer lautstark Einlass ins Kultur- und BürgerInnenezentrum D5. Dort findet an diesem Tag das Treffen des Unterstützungsnetzwerks für Flüchtlinge statt. Da im Vorfeld insbesondere auf diversen Facebookseiten (JN Muldental, Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch) dazu aufgerufen wird, an der Veranstaltung teilzunehmen, sind die Akteure des Unterstützungsnetzwerks vorbereitet, die Tür rechtzeitig verschlossen. Zudem war Polizei vor Ort und in der Nähe. Quelle: eigene

07./08.11.2015

Neukieritzsch/Lobstädt. Auf die vom Landratsamt Borna geplante Flüchtlingsunterkunft in Lobstädt wird übers Wochenende ein Brandanschlag verübt. Dabei werden mehrere Scheiben zerstört und das Gebäude verrußt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter sich über eine Hintertür Zugang zum Gebäude verschafften und Brandbeschleuniger einsetzten. Eine Scheibe soll durch eine Explosion zu Bruch gegangen sein. Die Ermittlungen laufen noch, teile das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei mit. Quelle: LVZ-Muldental

08.11.2015

Beucha: Auf die in Beucha geplante Flüchtlingsunterkunft wird ein Brandanschlag verübt. Das teilt das Operative Abwehrzentrum (OAZ) mit. Am Sonntag hatten bislang unbekannte Täter versucht, das Gebäude in der Albert-Kuntz-Straße in Brand zu setzen. „Das Feuer ist aber nicht ausgebrochen. In einem Raum kam es nur zu einem Schwelbrand, der von selbst wieder erloschen ist“, erklärte OAZ-Sprecherin Kathleen Doetsch gestern. „Neben der Eingangstür wurde ein Fenster zerstört und ein Brandsatz in das Gebäude geworfen“, so das OAZ weiter. Verletzt wird niemand. Die Höhe des Schadens könne derzeit noch nicht beziffert werden. Neben der zerstörten Scheibe sei Inventar beschädigt worden. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich mit der Buchhandlung Kirjat derzeit noch ein gewerblicher Mieter. In einem von Kirjat als Veranstaltungsraum genutzten Bereich seien Garderobe und Regal in Mitleidenschaft gezogen worden. Quelle: LVZ-Muldental

12.11.2015

Wurzen: Während einer Infoveranstaltung zum Stand und den Möglichkeiten der Unterstützung von Flüchtlingen in Wurzen im Stadthaus kommt es immer wieder zu lautstarken Unterbrechungen und rassistischen Kommentaren aus den Zuschauerreihen. Insbesondere durch bekannte Neonazis und so genannte „besorgte Bürger“. Trotzdem gibt es auch Gegenreden durch BürgerInnen der Stadt. Eingeladen hatte der Wurzener Oberbürgermeister, um über aktuelle und zukünftige Unterstützungsmöglichkeiten mit den BürgerInnen ins Gespräch zu kommen. Gäste waren ua.a der Integrationsbeauftragte, Flüchtlingssozialarbeiter und Akteure für Deutschkurse für Flüchtlinge. Quelle: eigene, LVZ-Muldental

November 2015

Wurzen: Immer wieder erhält das NDK Nachricht, dass es vor allem verbale, aber auch gewalttätige rassistische und ausländerfeindliche Übergriffe auf Flüchtlinge gibt. So wird in der Kleiststraße, in der es mehrere Wohnungen für Flüchtlinge gibt, eine Eingangstür zerstört, die Bewohner durch Faustschläge gegen Wohnungsfenster bedroht und rassistische Parolen gegrölt. Quelle: ZeugInnen

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