Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

ich der Meinung bin, dass es in jeder sächsischen und ostdeutschen Kleinstadt Menschen, Initiativen und Vereine braucht, die auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen ...

Tobias Burdukat (Pudding) – Dorf der Jugend Grimma
Geschlafen wird später!
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11. September 2020, 18:30 Uhr

Tischgespräch: Solidarische Landwirtschaft

In vielen ländlichen Regionen und Mittelstädten erleben wir, wie sich unser Zusammenleben grundlegend verändert. Es fehlen gute Arbeitsplätze, Geschäfte, Handwerksbetriebe, Arztpraxen. Schulen, öffentliche Einrichtungen und Gaststätten schließen. Unsere Lebensqualität verändert sich, die Wege werden weiter. Auch Bauernhöfe schließen. Die konkurrenzgetriebene Massenproduktion ist vollends auf dem Land angekommen und die wenigen verbleibenden Großbetriebe beschäftigen immer weniger Arbeiter*innen auf immer größeren Flächen. Die Binnenwirtschaft der Dörfer und Kleinstädte funktioniert kaum, das Band zwischen Produzent*innen und Konsument*innen ist zerschnitten.

landwirtschaft
Foto: Elaine Casap on Unsplash

Welche Rolle eine solidarische Landwirtschaft für eine Wiederbelebung des ländlichen Raumes spielt und welche Effekte von „Produktionsgemeinschaften“ ausgehen können, möchten wir mit dem Soziologen Karl Giesecke diskutieren. Giesecke hat in Bielefeld Soziologie studiert und 2012 die solidarische Gemüsekooperative „Rote Beete“ in Sehlis mitgegründet.

Ein Kooperationsveranstaltung der VHS Muldental mit dem NDK
Eintritt frei.

ORT: Volkshochschule Muldental/ Wurzen
Lüptitzer Str. 2 in Wurzen

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