Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

sie eine vielfältige demokratische Kultur erlebbar machen in ihren vielen Projekten bis hin zu Begegnungen und organisierter Hilfe für Aussiedler und Geflüchtete vor Ort.
 

Gottfried Röthig – Augenoptiker aus Wurzen
Geschlafen wird später!
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31. Dezember 2006

Geschichten, die ausgedacht sind - Projekt mit den Buchkindern

Das NDK möchte demokratische Kultur fördern. Der Freundeskreis Buchkinder e.V. in Leipzig erarbeitet mit Kindern deren eigene Geschichten, die von den Kindern außerdem illustriert und schließlich gedruckt werden. Beide Ansätze zusammen führten zur Schreib- und Druckwerkstatt mit einer vierten Klasse der Wurzener Diesterweg-Grundschule. Vom 18. – 22. September 2006 setzten sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Thema „Anderssein“ auseinander. Die Beschäftigung mit Situationen, in denen die Schülerinnen und Schüler Fremdheitserfahrungen gemacht haben oder sich selbst fremd fühlten, führte zur Auseinandersetzung mit der eigenen und vermeintlich fremden Identitäten. Über einen niedrigschwelligen Ansatz wurden so demokratieförderliche Kompetenzen wie z. B. Toleranz entwickelt. Die sehr unterschiedlichen Geschichten zeigten, dass Demokratie lernen möglichst frühzeitig in den schulischen Alltag integriert werden muss.

Aus den Arbeiten der Kinder entstanden eine Ausstellung und Postkarten.

Ein Dicker Hund

Es war einmal eine Indiarnerin. Sie hatte einen Hund. Er war dick. Eines Tages wollte die Indianerin baden. Sie hat Wasser eingelasen in eine Badewane die ausit wie ein Aquarium. Sie stig ein. Da kamm ihr Hund und wollte auch in die Wane. Sie scheuchte ihn weg und der Hund knurde. Da gescha es. Sie ferwandete sich in ihren Hund und der Hund worde sie. Sie sa sich selbst hinderher. Alls Hund blieb sie in der Badewane zurück. Sie wurde selbst so dick, das sie in der Wane veststegte und nichtmehr raus kamm. Zum klüg war ein Knopf und reder an der Wane. Sie konnte so auf dem Knopf trügen. Immer wen sie weg wollte. So fuhr sie über eine Wise und da kamm ein Hase. Er fragte den dicken Hund in der Wane: wer bist du? Der dicke Hund anwordete ich bin eigendlich ein Mensch. Der Hase dachte der Hund schertzt und sagte: ja, ja ich bin Jesus. Der Hund sagte: wirklich? Da sagt der Hase das war nur ein schertz. Da war der Hund draurig, weil er ja wirklich jemand anders war und in der Wane feststekte.

Eine der im Rahme der Schreib- und Druckwerkstatt entstandenen Geschichten. Um die Kreativität der Schülerinnen und Schüler nicht einzuschränken, wird bei diesem pädagogischen Ansatz das freie Schreiben unterstützt, damit die Kinder die Geschichten so zu Papier bringen, wie sie sie im Kopf haben. Kein Kind soll ein Wort nur deshalb nicht schreiben, weil es die korrekte Schreibweise nicht kennt. Die Rechtschreibung tritt dementsprechend in den Hintergrund

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