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Plakataktion

Aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Rassismus in Wurzen und Umgebung - plakative und performative Aktionen im öffentlichen Raum.

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Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Den NDK-Newsletter können Sie hier unter MATERIAL als PDF-Datei downloaden. Filmdokumentationen ausgewählter  Projekte finden Sie hier.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Pressemitteilung: Wiederholt Überfall auf Wohnung von Geflüchteten in Wurzen

14.12.2017, NDK

Pflasterstein verletzt jungen Mann

Wurzen, 14.12.2017: In der Nacht zum 14.12.2017 gegen 2 Uhr wurde die Wohnung eines aus Eritrea Geflüchteten in der Schillerstraße angegriffen. Die Täter warfen drei Pflastersteine durch ein Fenster in die Wohnung und verletzten einen eritreischen Freund des Bewohners, welcher bei ihm zu Gast war und in dem Zimmer schlief. Er wurde von einem der Steine getroffen und am Bein verletzt. Er erlitt einen Bluterguss. Die mutmaßlichen Neonazis klebten zudem Aufkleber mit der Aufschrift "ACAJ - All Chemiker are Jews" (Alle Chemiker/ Chemiefans sind Juden)" an das demolierte Fenster. Die durch Bekannte der beiden jungen Männer informierte Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nahm noch in der Nacht vor Ort Tatspuren auf.

ACAJ

Bild: Mehrere dieser Aufkleber wurden verklebt.
Quelle: www.chronikle.org

Demokratiefeindliche Umtriebe als gesamtgesellschaftliches Problem

11.12.2017, www.tolerantes-sachsen.de

Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Polizei diskutierten auf Fachtag in Wurzen

 

Zum Fachtag „Ignorieren, Protestieren, Verbieten – Was hilft gegen demokratie-feindliche Strukturen?“ sind am 27. Oktober 2017 im Plenarsaal des Wurzener Stadthauses 40 Vertreter_innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Polizei zusammengekommen, vor allem aus Westsachsen, aber auch aus den Landkreisen Meißen und dem Erzgebirgskreis.

 

 

„Wie können wir das Vertrauen in die staatlichen Strukturen wiederherstellen?“

 

Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) begrüßte die Teilnehmenden als Hausherr mit den Worten: „Außerhalb Sachsens wird gerade ein düsteres Bild des Freistaates gezeichnet.“ Dafür gebe es zwar viele Erklärungen, aber leider keine einfachen Lösungen. Eine zentrale Frage laute: „Wie können wir das Vertrauen in die staatlichen Strukturen wiederherstellen?“ Insbesondere müssten die Kommunen handlungsfähig bleiben, weil sonst Leerräume entstehen, die von demokratiefeindlichen Kräften genutzt werden. „Und wir müssen auf Augenhöhe miteinander reden.“ Der Fachtag des Netzwerks „Tolerantes Sachsen“ stellte dafür einen Auftakt dar, auch wenn es mit einer Veranstaltung sicher nicht getan ist. In Vertretung von Staatsministerin Petra Köpping (SPD), die kurzfristig terminlich verhindert war, begrüßte Jan-Ulrich Spies von der Stabsstelle Demokratieförderung die Teilnehmenden im Namen des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration des Sozialministeriums.

 

 

Das extrem rechte Milieu ist diverser geworden, mit vielen Übergängen und Grauzonen.

Zum Beginn der Inputphase am Vormittag stellte Steven Hummel als Vertreter des Sprecher_innenrats des Netzwerks Tolerantes Sachsen zunächst die Ergebnisse des vorigen Tolsax-Fachtags zu „Strukturen und Entwicklungen der Neonazi-Szene in Sachsen“ im Juni 2017 in Dresden vor. Dort hatten vor allem zivilgesellschaftliche Akteure eine Übersicht zu entsprechenden Aktivitäten in ganz Sachsen erarbeitet, die demnächst auf der Internet-Plattform www.rechtes-land.de einzusehen ist. Hummel führte aus, dass sich das Erscheinungsbild der rechten Szene in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Das extrem rechte Milieu ist diverser geworden, mit vielen Übergängen und Grauzonen. Beispiele dafür sind die mit der NPD konkurrierenden Parteien „Die Rechte“ und der „III. Weg“, die sogenannte „Identitäre Bewegung“ sowie Pegida und ähnliche Protestformationen. Nicht zu vergessen sind zudem die nach wie vor bestehenden neonazistischen Musiklabel wie „Front Records“ aus dem Raum Wurzen oder Konzertstätten wie in Staupitz bei Torgau.

 

 

Verbote haben einen gewissen Abschreckungseffekt. Aber an der Gesinnung ändern sie noch nichts.

 

Kriminaldirektor Maik Mainda vom Landeskriminalamt Sachsen widmete sich anschließend aus polizeilicher Sicht der Frage, was Verbote von Neonazi-Organisationen wie den „Nationalen Sozialisten Döbeln“ bringen. Herr Mainda leitet seit Anfang Oktober das aus dem Operativen Abwehrzentrum (OAZ) hervorgegangene Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ). Nach einer kurzen Vorstellung dieser neuen Struktur, die u.a. für das „Risikomanagement“, also die Beurteilung von sogenannten „Gefährdern“, zuständig ist, kam Mainda auf die 2013 durch einen Erlass des Sächsischen Innenministeriums verbotenen „Nationalen Sozialisten Döbeln“ zu sprechen. Diese neonazistische Gruppierung war unter Bezeichnungen wie „Division Döbeln“ seit mindestens 2001 im Raum Döbeln und darüber hinaus aktiv. Nach dem Vereinsverbot sind viele ehemalige Mitglieder unter den Deckmantel der NPD und deren Jugendorgansiation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) geflüchtet.

 

Das Verbot sei vor allem ein Signal an die Öffentlichkeit, dass sich der Staat nicht alles bieten lässt.„Das hat einen gewissen Abschreckungseffekt. Aber an der Gesinnung ändert das noch nichts.“ An Fällen „politisch-motivierter Kriminalität – rechts“ (PMK-rechts) gab es nach 2013 in Döbeln sowie im Landkreis Mittelsachsen sogar einen leichten Anstieg. Inwieweit dieser mit dem Verbot der „Nationalen Sozialisten“ zusammenhängt, bleibt aber unklar. Immerhin gab es in diesem Zeitraum in ganz Sachsen einen solchen Anstieg. Mainda sprach mit Blick auf die PMK-Statistik von einer „signifikanten Mehrbelastung gegenüber den alten Bundesländern“.

 

 

Demokratiefeindliche Umtriebe - Das wird noch zu wenig als ein gesamtgesellschaftliches Problem angesehen.

Sophie Spitzner vom Treibhaus e.V. aus Döbeln ergänzte die Ausführungen von Herrn Mainda aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. Das Verbot der „Nationalen Sozialisten Döbeln“ kam für sie angesichts der u.a. von diesen ausgehenden gewalttätigen Übergriffen sehr spät. Bereits in den 1990er Jahren waren in Döbeln Freie Kameradschaften aktiv, die erstmals 2005 als „Division Döbeln“ aufgetreten sind. Die direkten Auswirkungen des Verbots beurteilte Spitzner als zwiespältig. Bereits davor seien einige führende Köpfe der Gruppierung in die JN und NPD eingetreten und hätten dort inzwischen Karriere gemacht. Die NPD sitzt mittlerweile sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag. Übergriffe auf Nicht-Rechte und die Mitglieder des Treibhauses seien zwar zurückgegangen, dafür hätten Propaganda-Aktivitäten zugenommen.

 

„Wichtig war das Verbot für uns vor allem deswegen, weil damit die Öffentlichkeit erreicht wurde.“ Was der Verein bis dahin teilweise vergeblich kritisiert hatte, konnte nun nicht mehr geleugnet werden. Aber auch das hat eine zwiespältige Wirkung: „Es wird sich jetzt ein Stück weit darauf ausgeruht. Es ist schwerer, die noch bestehenden Probleme zu thematisieren.“ Generell würde man in Sachsen schnell in eine „linksextreme“ Ecke gerückt, wenn man sich gegen Neonazis und andere rechte Strukturen engagiert. Gleichzeitig würde sich auf den wenigen aktiven Vereinen ausgeruht. „Das wird noch zu wenig als ein gesamtgesellschaftliches Problem angesehen.“

 

 

Reichsbürger - eine demokratiefeindliche und alles andere als homogene Gruppierung

Relativ viel Aufmerksamkeit gibt es gerade für das Thema „Reichsbürger“ – gerade bei den besonders davon betroffenen Mitarbeiter_innen der kommunalen Verwaltungen. Jan Rathje von der Amadeu Antonio Stiftung lieferte als letzter Redner vor der Mittagspause eine kurze Einführung in Ideologie und Handlungen dieser demokratiefeindlichen, alles andere als homogenen Gruppierung. Als Kern ihrer Weltanschauung macht er eine antisemitische Verschwörungsideologie und teilweise einen rechtsextremen Geschichtsrevisionismus aus. In Sachsen gibt es laut offiziellen Angaben rund 700 „Reichsbürger“, in ganz Deutschland etwa 15.000. Zum Abschluss nannte Rathje noch drei Thesen:

1) Die expliziten Reichsbezüge in der Szene nehmen ab, teilweise distanzieren sich die Akteure sogar davon. „Niemand will mehr Reichsbürger sein, so wie auch niemand mehr Neonazi sein will.“ Statt dessen würde vermehrt behauptet, dass Deutschland nicht souverän sei. Das sei vor allem bei den sogenannten Neuen Rechten, beim „Compact-Magazin“ und in Teilen der AfD anzutreffen.

2) Von den Aktivitäten der „Reichsbürger“ ist nicht nur die Verwaltung betroffen, sondern auch die Zivilgesellschaft. Teilweise würden Mitarbeiter_innen der Verwaltung auch im Privatleben bedrängt.

3) Auch Personen, die den Staat ablehnen, genießen weiterhin staatsbürgerliche Rechte, die man ihnen nicht so einfach aberkennen darf.

"Neue Rechte", alte Hetze?“ - Seminar

30.11.2017, pokubi-sachsen.de

Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von AfD, PEGIDA ... und der "Neuen Rechten"

Gerade nach dem Wahlergebnis bietet dieses Seminar eine gute Grundlage für einen sowohl kritischen als auch differenzierten Umgang mit den Menschen, die ganz neu in das Parlament einziehen werden, und nicht nur dort. Parteien wie die AfD und rechte Bewegungen wie Pegida artikulieren Ängste vor gesellschaftlicher Veränderung. Diese lassen sich zwar teilweise nachvollziehen, doch gleichzeitig fällt auf, dass sie immer wieder mit personellen und ideologischen Bezugspunkten zum Neonazismus einhergehen. Insbesondere Pädagog*innen, Erzieher*innen und Personen,die eine Vorbildfunktion haben, stehen damit vor dem Problem politische Äußerungen etwa zur Flüchtlingsdebatte, zum Islam oder zur Globalisierung richtig einschätzen zu können: Während neonazistisches Gedankengut begründet zurückgewiesen werden kann, fordern konservative Positionen, auch wenn man sie nicht teilt, eine offene Erörterung. Im Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele gezeigt werden, was "Neonazismus" ist und in welchem Verhältnis dieser zu zentralen Programmpunkten von AfD und Pegida steht. Auf dieser Grundlage sollen pädagogische Zielgruppen zu einem kritischen, gleichwohl fundierten und differenzierenden Umgang mit der sogenannten Neuen Rechten befähigt werden. Das Seminar besteht aus Vortragsbestandteilen, Medienanalysen, offenen Diskussionsrunden und Gruppenarbeit. Gleichzeitig bietet das Seminar eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen.

 

Wann: 30.11.-1.12.2017, 10:00-16:30 Uhr
Wo: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Domplatz 5, 04808 Wurzen
Referent*innen: Robert Großpietzsch und Ulrich Schuster

Anmeldung: bis zum 20. November unter team@ndk-wurzen.de

Workshop zu Projektarbeit im NDK

29.11.2017, eigene

WIE AUS EINER GUTEN IDEE PRAKTISCHE UND WIRKUNGSVOLLE PROJEKTARBEIT WIRD

Das NDK veranstaltet am 29. November von 10 - 16 Uhr ein Weiterbildungsseminar zur Organisation von Projekten. Das Seminar richtet sich vor allem an Menschen aus Vereinen, Initiativen, Verbänden und Gemeinden, die in der Projektarbeit tätig sind.

"Natürlich sind auch Einzelpersonen herzlich willkommen. Vielleicht hat die eine oder der andere sogar schon eine tolle Projektidee und Lust, diese in die Tat umzusetzen, nur fehlt es leider noch an einer ausreichenden Finanzierung oder Mitmacher*nnen, dann sind Sie hier genau richtig.", motiviert Martina Glass, Referentin des Workshops. Sie ergänzt: "Hier erfahren Sie nicht nur, wie aus einer Idee ein guter Projektantrag wird, sondern auch, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und welches gute Projektpartner_innen sind, die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen können." Das Seminar ist kostenfrei, Anmeldungen sind erwünscht (03425.852710).

Gedenken an Wurzener Opfer des Holocaust

09.11.2017, eigene

Einladung zum traditionellen Stolpersteine putzen

Zum Gedenken an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die durch den Nazi-Terror vertrieben oder ermordet wurden, wird für Donnerstag, 09.11.2017 eingeladen. Treffpunkt ist 18 Uhr in der Jacobsgasse. In Wurzen wurden in den letzten Jahren mehrere Stolpersteine für vier jüdische Familien verlegt. Viele Einwohner nahmen daran teil und lernten Nachfahren der Familien persönlich kennen.

Die Aktionsgruppe „Stolpersteine“ hofft, dass das Stolpersteine-Putzen von vielen Wurzenern begleitet wird, teilte die Stadtverwaltung mit. Teelichter und Blumen können mitgebracht werden.

Goldschmidt

Auf Tuchfühlung mit Vorurteilen

23.10.2017, www.muldental-nachrichten.de

Von am 23. Oktober 2017

 

Wer in den nächsten Tagen mit offenen Augen durch Wurzen geht, wird an vielen Orten auf die Bestandteile einer ganz besonderen Ausstellung stoßen: Jugendliche mit Fluchthintergrund sind gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern kreativ geworden und  haben für ein Projekt des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. Plakatslogans entwickelt. Unter dem Titel „Aufmerksam machen – Diskussion anbieten – Vorurteile abbauen“ sollen rund 200 dieser Plakate in der Stadt erscheinen.

 

Plakateaktion

 

 

Intensivseminar zum Umgang mit der "neuen Rechten"

30.11.2017, eigene

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. lädt gemeinsam mit der LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen interessierte Menschen zu einem zweitägigen Seminar ein. Thema wird der Umgang mit AfD, Pegida und der "neuen Rechten" und deren Gemeinsamkeiten und deren Differenzen sein.

Das Seminar findet am 30.11. und 01.12.17, jeweils von 10.00 - 16.30 Uhr in Wurzen (Seminarraum des Kultur- und Bürger*innenzentrums D5, Domplatz 5) statt.

Anmeldung und Informationen: team@ndk-wurzen.de

Missio Truck wieder im November wieder da

24.10.2017, eigene

Projektangebot für Lehrer_innen und Multiplikator_innen: Hintergründe, Auswirkungen und Folgen von Flucht und Migration

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Schülerinnen und Schüler durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.

Missiotruck

Zeitraum:

  • 02. bis 06. November 2017 in Grimma (und Umgebung)
  • 07. bis 10. November 2017 in Markkleeberg (und Umgebung)

 

Zielgruppe:

  • Schüler_innen ab Klasse 8, Jugend- und Erwachsenengruppen.
  • Gruppengröße: bis 32 Personen pro Klasse und Einheit.
  • Dauer: 90 min.

 

Hier gibt es das Faltblatt und die Buchungsanfrage zum download.

Fachtag zum Umgang mit demokratiefeindlichen Strukturen

27.10.2017, www.tolerantes-sachsen.de

27.Oktober 2017 im Stadthaus Wurzen

PEGIDA, Neonazis, Reichsbürger – demokratiefeindliche Akteure treten in Sachsen immer wieder in Erscheinung. Ob mit Kundgebungen im öffentlichen Raum, durch gewalttätige Attacken, Hetze im Netz wie auf der Straße oder durch die Nichtanerkennung der Bundesrepublik.

Demokratiefeindliche Aktivitäten belasten die Menschen, bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Streben nach einem offenen, toleranten Sachsen. Ein wirkungsvolles Engagement dagegen kann nur aus der Zusammenarbeit aller Bereiche der Gesellschaft entstehen.

Sächsisches Wahlergebnis schockierend

25.09.2017, kulturbuero-sachsen.de

Pressemitteilung des Kulturbüro Sachsen e.V. vom 25.09.2017

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) ist im Bundesland Sachsen als die stärkste Kraft aus der Bundestagswahl am 24.09.2017 hervorgegangen. Das Kulturbüro Sachsen e.V. ist bestürzt über dieses Ergebnis.

In Sachsen haben Parteien am rechten Rand seit mehr als zehn Jahren in der Summe bei jeder Wahl ein zweistelliges Ergebnis. Der Sachsen-Monitor aus dem letzten Jahr und zahlreiche andere Untersuchungen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass in Sachsen nahezu die Hälfte der Menschen rassistischen Positionen zustimmen. Umso wichtiger ist es jetzt, diejenigen zu stärken und denjenigen Gehör zu schenken, die der AfD ihre Stimme nicht gegeben und der von der AfD verbreiteten Hetze eine Absage erteilt haben.