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nixlos?

Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Den NDK-Newsletter können Sie hier unter MATERIAL als PDF-Datei downloaden. Filmdokumentationen ausgewählter  Projekte finden Sie hier.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Solidarität mit Betroffenen rassistischer Gewalt

14.06.2017, NDK

NDK verurteilt Ausschreitungen gegen Geflüchtete

Am Abend des 09.06.2017 kam es durch einen Aufruf in diversen Onlineportalen zu gewaltsamen Ausschreitungen vor einem von Geflüchteten bewohnten Haus in der Wenceslaigasse in Wurzen. Ca. 60 Personen skandierten lautstark flüchtlingsfeindliche, nazistische und rassistische Parolen. Mit Erschrecken, Abscheu und großer Sorge um die Sicherheit der in unserer Stadt lebenden Asylsuchenden verurteilt das Netzwerk für Demokratische Kultur mit allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter_innen diese Angriffe. Die äußerst verängstigten Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch Familien mit Kleinkindern, die gerade erst dem Hass, Krieg und Terror entkommen sind, mussten stundenlang in ihren Wohnungen verschanzt ausharren; couragierte Wurzener Bürgerinnen leisteten ihnen Beistand. Nur durch einen massiven Polizeieinsatz konnten Übergriffe auf das Haus und seine fluchtbedingt zum Teil schwer traumatisierten Bewohnerinnen und Bewohner abgewendet werden. Ihnen gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

Belltower.News: Nach Facebook-Aufruf: 60 “besorgte“ Wurzener wollen Flüchtlinge angreifen

13.06.2017, Belltower.News

von Simone Rafael

Wie es aussieht, wenn Hetze aus dem Internet auf die Straße tritt, ließ sich am Wochenende in der sächsischen Kleinstadt Wurzen betrachten: Rund 60 Menschen versammelten sich dort am Freitag, den 09.06.2017, auf dem Marktplatz, nachdem im Internet dazu aufgerufen wurde, Geflüchteten zu zeige, wem "die Straßen der Stadt" und "die ganze Stadt" gehören. Ihr Ziel: Ein Wohnhaus, in dem Geflüchtete wohnen. Die Polizei war vor Ort und verhinderte Schlimmeres, sprach aber von "pogromartigen Szenen".

 

Belltower.News

D5-Programm als download

02.06.2017, eigene

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

unter dem Link gibt es das Kulturprogramm für das 2. Halbjahr 2017 des Kultur- und Bürger*nnenzentrums D5 zum download (PDF). Wir hoffen sehr, damit die kulturellen Angebote der region ein Stück bunter und vielfältiger zu machen. Das Programm gibt es natürlich auch in gedruckter Version und liegt in vielen Geschäften und Institutionen der Stadt aus. Falls Interesse besteht, es auch bei Ihnen/ euch auszulegen, kontaktieren Sie / kontaktiert uns. Wir freuen uns auf Ihren / euren Besuch.

Herzliche Grüße.


Ihr / euer NDK-TD5 von vorneam

Neonazis bedrohen Geflüchtete vor Wohnhaus

13.06.2017, Polizei Sachsen

Polizei verhindert Übergriffe // Festnahmen und Platzverweise

Am Freitagabend (09.06.2017) kam es bis in die Nachtstunden zu teilweise pogromartigen Szenen unmittelbar vor einem Wohnhaus, in welchem mehere Geflüchtete leben, u.a. auch Familien. Bis zu 60 zum Teil stark alkoholisierte Männer und Frauen waren einem Aufruf gefolgt, der im Vorfeld im Internet kursierte. Demzufolge wurde zu einer Protestak tion für 20 Uhr auf dem Wurzener Marktplatz eingeladen, um zu zeigen, "wem die Straße und die ganze Stadt" gehöre.  Grund war eine Körperverletzung von Asylsuchenden an zwei Wurzenern am Pfingstwochenende.

Gegen 21:30 Uhr setzten sich einzelne Personengruppen in Bewegung und zogen vor das Wohnhaus in der Wenceslaigasse. Die bis zu 60 Personen skandierten Rufe wie „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Die Polizei, die mit bis zu 60 beamten vor Ort war, räumte den unmittelbaren Bereich vor dem Wohnhaus. Nur durch das sofortige Einschreiten konnten Übergriffe auf das Gebäude und Personen verhindert werden. Es wurde eine Platzverweiszone für den Bereich der Altstadt in Wurzen eingerichtet. Im Zuge dessen wurden noch mehrere kleine Ansammlungen außerhalb der Platzverweiszone festgestellt und unter Kontrolle gehalten.

In der Bilanz verzeichnete die Polizei zwei Gewahrsamsnahmen zur Durchsetzung des Platzverweises, mehrere Identitätsfeststellungen sowie die Aufnahme von zwei Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollsteckungsbeamte, eine Beleidigungsanzeige und eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Newsletter 1/2017 erschienen

17.05.2017

Liebe Freundinnen und Freunde,

der erste Newsletter des NDK für dieses Jahr ist soeben erschienen und liegt als PDF-Datei für euch/ Sie hier zum Download bereit.

7. Sachsenweiter Rainbowflash zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT/IDAHIT)

Erstmalig auch in Wurzen

Am 17.05.2017 findet in Wurzen der erste Rainbowflash auf dem Markt statt für den herzlich zur Beteiligung aufgerufen wird. Die Ballonausgabe beginnt ab 14:00 Uhr. Auch in anderen Städten in Sachsen finden Rainbowflashs statt, so etwa in Dresden, Chemnitz und Leipzig, aber auch in Pirna und Schneeberg.

rbf

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai 2017 erklärt, Susann Frauendorf, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Landesverband Sachsen: Selbstbestimmt, offen und diskriminierungsfrei! Ein demokratisches und lebenswertes Sachsen muss es allen Menschen ermöglichen, jederzeit, an jedem Ort ohne Angst verschieden zu sein. Beim siebten „Sachsenweiten Rainbowflash“ tritt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Landesverband Sachsen mit vielen Partner*innen für gleiche Rechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt ein.

Erneut Gedenktafel für Opfer des Naziregimes abgerissen!

06.05.2017, Die Linke Wurzen

Wie heute morgen, Samstag den 06.05.2017, von Spaziergängern am Stadtbad Wurzen entdeckt wurde, ist die dortige Gedenktafel für die Opfer der Todesmärsche von 1945 erneut abgerissen worden. Es ist davon auszugehen, dass dies das Werk von Neonazis gewesen ist. Morgen findet der 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche statt. Bereits im vergangenem Jahr wurde der Gedenkstein auf die selbe Weise geschändet. Die Stadtverwaltung brachte damals eine Ersatztafel an. Der Gedenkstein und die Erinnerungstafel wurden erst 2015 im Beisein von Gästen aus Frankreich, Tschechien und Deutschland angebracht.

tafel

Das NDK und die IG Gedenkmarsch verurteilen ebenso, wie die Partei DIE LINKE in Wurzen, die bereits die Öffentlichkeit informierte, diese widerliche Tat auf das Schärfste. "Die Geschehnisse vom Frühjahr 1945 sind Teil unserer Stadtgeschichte und können auch mit dem Entfernen von Erinnerungstafeln nicht ungeschehen gemacht werden. Vielmehr ist es unabdingbar aus der Geschichte zu lernen und daran zu erinnern.", sagte Jens Kretzschmar von der Linken in Wurzen.

18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche

07.05.2017, eigene

Erinnerung und Mahnung an Naziverbrechen

Am Sonntag, 7. Mai 2017 findet im Muldental der mittlerweile 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945 statt. "Er wird traditionell wieder in Borsdorf beginnen und mit Stationen in Gerichshain, Machern und Bennewitz in Wurzen auf dem Friedhof enden.", sagt Ingo Stange vom Orgateam beim NDK.

Beteiligt sind wieder, wie schon seit vielen Jahren, die Gemeinden und dort ansässige Vereine, welche organisatorisch für das Gedenken in den jeweiligen Orten Verantwortung übernommen haben. Auch die Bürgermeister sind mit im Boot und begrüßen die Teilnehmenden. "Neu ist in diesem Jahr, dass wir zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern nicht laufen werden, sondern erst wieder ab Bennewitz. Die Zahl jener, die in den letzten Jahren tatsächlich gelaufen sind, hatte bei den letzten Märschen stetig abgenommen, sodass sich die Initiativgruppe beim NDK entschlossen hatte, in den benannten Orten natürlich kleine Gedenkveranstaltungen durchzuführen, aber eben nicht mehr zu laufen.", ergänzt Stange.

Vor Ort wird es wieder die Ausstellung zu den Todesmärschen geben, unsere Begleitbroschüre liegt aus und es wird Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. In Bennewitz werden sich zudem Teilnehmende des am gleichen Tag in Leipzig stattfindenden Gedenkmarsch anschließen.

 

 

 

 

ABLAUF

Borsdorf
9:30 Uhr
Heimatmuseum
Leipziger Straße

 

Begrüßung durch Bürgermeister Martin und Eröffnung durch den Förderverein der Gedenkstätte „Dr. Margarete-Blank-Haus“

Gerichshain
10:15 Uhr
Parkplatz/ Gasthof

 

Begrüßung durch Bürgermeisterin Lieder und Geleitworte

Machern
10:40 Uhr

Parkplatz an der B6
11:00

 

Gedenken an Gedenktafel, Leipziger Str. 6

Geleitworte durch den Runden Tisch der Vereine

Bennewitz
11:30 Uhr
Pizzeria Eckl´s

 

Pause und Imbiss

Bennewitz
12:15 Uhr
Friedhof

12:45 Uhr
Gedenkstein am Jugendhaus

 

Gedenken am Grab der polnischen Opfer


Begrüßung durch Bürgermeister Laqua und Geleitworte von Kerstin Köditz (MdL)

Wurzen
14:00 Uhr
Friedhof
Dresdener Straße

 

Gedenken mit Oberbürgermeister Jörg Röglin und Geleitworte
Musik. Begleitung durch den Posaunenchor der Evang.-luth. Kirchgemeinde. Ende ca. 14:30 Uhr.

Wichtig: In diesem Jahr werden wir nur von Bennewitz nach Wurzen laufen, nicht zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern.

Schlaraffenland - Ergebnis eines Ferien-Film-Workshops für Kinder und Jugendliche

19.04.2017, Schweizerhaus Püchau e.B.

Ein Filmprojekt von Kindern aus dem Landkreis Leipzig beim Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Entstanden in den Winterferien 2017. Ein Projekt vom Schweizerhaus Püchau. Gefördert durch den Landesfilmdienst Sachsen e.V.

Dramaturgische Beratung und Begleitung: Leonore Kasper und Martina Jacobi-Wilhelm
 

Filmworkshop

Ein Klick auf das Foto öffnet ein neues Fenster mit dem Film.

Missio Truck wieder im November wieder da

20.04.2017, eigene

Projektangebot für Lehrer_innen und Multiplikator_innen: Hintergründe, Auswirkungen und Folgen von Flucht und Migration

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Schülerinnen und Schüler durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.

Missiotruck

Zeitraum:

  • 02. bis 06. November 2017 in Grimma (und Umgebung)
  • 07. bis 10. November 2017 in Markkleeberg (und Umgebung)

 

Zielgruppe:

  • Schüler_innen ab Klasse 8, Jugend- und Erwachsenengruppen.
  • Gruppengröße: bis 32 Personen pro Klasse und Einheit.
  • Dauer: 90 min.

 

Hier gibt es das Faltblatt und die Buchungsanfrage zum download.