17. August 2026
Ausstellungseröffnung: "Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“
In der Stadtbibliothek Wurzen
Die von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung entwickelte Ausstellung lädt dazu ein, die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit ihren persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Acht Porträts zeigen, wie unterschiedlich Glauben gelebt wird und welche Bedeutung Religion, Gemeinschaft und Tradition im Alltag haben können.
Die Ausstellung zeigt: Glaube findet nicht nur in Kirchen, Synagogen, Moscheen oder Tempeln statt – er ist für viele Menschen Teil ihres täglichen Lebens und ihrer Identität.

Vorgestellt werden unter anderem die Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, die Jüdische Gemeinde Chemnitz, die Ahmadiyya Gemeinschaft Zwickau, das Islamische Kulturzentrum der Bosniaken in Leipzig, die Vietnamesisch-Buddhistische Gemeinschaft und die Indian Association Dresden. Die persönlichen Geschichten der Menschen geben Einblicke in unterschiedliche Glaubenswege und Lebensrealitäten in Sachsen.
Im Rahmen des Projekts „Female Power – starke Mädchen, starke Frauen“ möchten wir die Ausstellung nutzen, um den interreligiösen Dialog mit den in Wurzen lebenden Gläubigen und Glaubensgemeinschaften zu stärken. Begegnung und Austausch helfen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, Vielfalt wertzuschätzen und geben uns Einblicke, wie wir Wurzen gemeinsam zu einem noch besseren Ort für alle Menschen machen können.
Werte verbinden uns – ob sie religiös, philosophisch oder aus persönlichen Lebenserfahrungen heraus entstehen.
Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung am 17. August 2026 um 17 Uhr in die Stadtbibliothek Wurzen ein. Zur Eröffnung wird auch die Ausstellungsmacherin Verena Böll dabei sein. Freuen Sie sich außerdem auf kleine Snacks und eine Mitmachaktion.
Die Ausstellung wird gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“
Ich habe bewusst nicht alle acht Gemeinschaften aufgezählt, sondern die „besonderen“ Beispiele genannt – so bleibt der Text lesbar und macht gleichzeitig neugierig auf die Ausstellung.


