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Plakataktion

Aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Rassismus in Wurzen und Umgebung - plakative und performative Aktionen im öffentlichen Raum.

NDK auf facebook

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Hier findet ihr das NDK auf facebook.

nixlos?

Unser kleiner Held von nixlos?

Unsere interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ ruft zur landkreisweiten Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern auf.

Aktuelles

Veranstaltungshinweise für unseren Kulturkeller finden Sie unter Veranstaltungen und in unserem halbjährlich erscheinenden Programmfaltblatt. Dieses sowie den aktuellen Newsletter und weitere Infomaterialien finden Sie hier im Downloadbereich.

Bitte achten Sie  auch auf unsere Veranstaltungsflyer und Plakate, die in vielen Lokalen und Geschäften in der Stadt ausliegen.

Tag der offenen Gesellschaft in Wurzen

16.06.2018, eigene

Für ein Miteinander reden.

 

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07.06.2018, eigene

dance workshop

Erklärung des NDK zur „Vorladung“ des Neuen Forums für Wurzen für den 28.05.2018

24.05.2018, eigene

Wurzen, 24.05.2018: Für den 28.05.2018 hat das Neue Forum für Wurzen in Person Herrn Dietels das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) zu einer Veranstaltung vor Freunden und Gästen geladen, auf der unter Ausschluss der Presse Rechenschaft vom NDK abgelegt werden soll über die Arbeit des Vereins, um u.a. die Gemeinnützigkeit durch die Anwesenden beurteilen zu lassen.

Die Geschäftsführung und der Vorstand des NDK haben sich entschieden, dieser „Vorladung“ nicht nachzukommen. Einerseits ist die Beurteilung der Gemeinnützigkeit ganz klar Aufgabe des Finanzamtes, demgegenüber das NDK ebenso wie gegenüber Geldgeber_innen und Unterstützer_innen zur Rechenschaft verpflichtet ist. Seitens des Finanzamtes sind die Kriterien hierfür klar definiert und werden jährlich mit der Steuererklärung und dem Jahresbericht des Vereins geprüft.

Andererseits“, so NDK-Geschäftsführerin Martina Glass: „sehen wir, mit Blick auf die beleidigenden und dikreditierenden Veröffentlichungen auf der Internetseite des Neuen Forums für Wurzen in den letzten Wochen und Monaten explizit zum NDK sowie zu Einzelpersonen, die hier arbeiten, keine tatsächliche Gesprächsbereitschaft, sondern eher das Ziel, Stimmung zu machen gegen uns und unsere Arbeit.“

Diese Annahme bestätigte sich, als Herr Dietel Anfang Mai die Einladung des NDK und der Standortinitiative Wurzen zu einem persönlichen Gespräch ablehnte. Auch die von der Stadt Wurzen initiierte Bürgersprechstunde im Schweizergarten am 14.05.2018 nutzte er nicht, um ins Gespräch zu kommen.

Wir haben das Gespräch gesucht, weil wir nicht möchten, dass sich die Stimmung in der Stadt weiter polarisiert, und weil wir verstehen möchten, woher diese Wut auf das NDK kommt.“, so Martina Glass.

Die Bürger_innen von Wurzen haben ein berechtigtes Interesse an der Arbeit des NDK. Das Kultur – und Bürger_innenzentrum D5, in dem sich der Verein befindet, ist ein offenes Haus. Alle Bürger_innen sind eingeladen jederzeit die Arbeit und die Menschen, die sich hier beruflich und auch ehrenamtlich beispielsweise für Geflüchtete oder für das Gedenken an die Opfer des Holocaust engagieren, kennen zu lernen. Gerne beantworten wir Fragen der Bürger_innen.

Viele Bürger_innen von Wurzen kennen die Arbeit des NDK und schätzen diese auch. Anderen wiederum ist die Vielfalt und Reichweite unserer Tätigkeit noch nicht bekannt. Deshalb laden wir ein, mit uns ins Gespräch zu kommen.“ so Michaela Maischner, die seit langem im Vorstand des Vereins aktiv ist.

In den kommenden Wochen und Monaten bieten sich auch außerhalb des D5 verschiedene Möglichkeiten mit den Mitarbeiter_innen des NDK oder auch Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen, über das, was uns in Wurzen bewegt, aber auch über Inhalte und Finanzierung unserer Arbeit: am 16.06.2018 beispielsweise zum bundesweiten Tag der Offenen Gesellschaft oder zu unserem Sommerfest am 15.09.2018.

Informationen dazu und zu weiteren Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins finden Sie auf unserer Internetseite www.ndk-wurzen.de

Lassen Sie uns miteinander reden, nicht übereinander.

 

Für weitere Informationen und Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
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Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
- Martina Glass -
Domplatz 5

Tel.: (03425) 85 27 10
Fax: (03425) 85 27 09

Workcamp mit Gymnasiast_innen des EvaSchulZe aus Leipzig

23.05.2018, eigene

Wertvolle Unterstützung bei Arbeiten im D5

Seit mehreren Jahren findet in enger Kooperation mit dem Evangelischen Schulzentrum Leipzig, der Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste und dem NDK am Ende des Schuljahres ein gemeinsames Workcamp in unserem Kultur- und Bürger_innenzentrum D5 statt. Auch in diesem Jahr arbeiten zehn junge Abiturient_innen zehn Tage lang im Kultur- und Bürger_innenzentrum D5.

 

"Die acht Mädchen und zwei Jungen setzen seit gestern unsere Terrasse, die Nottreppe und die Terrassenbestuhlung wieder instand, schleifen und streichen unser Geländer, renovieren teilweise den Kulturkeller und restaurieren Möbel für das zukünftige Tagungshaus im D5. Und wie immer versorgen sie sich zum großen Teil selbst, schlafen auf Matratzen und verbringen natürlich auch ihre Freizeit hier und in der Umgebung.", berichtet Projektleiter Ingo Stange über den tollen Einsatz.

 

EvaSchulZe2018

Bürger_innenbrunch am Tag der offenen Gesellschaft

16.06.2018, eigene

Geselligkeit, Gastfreundschaft und Begegnung

Am Samstag, 16.06.2018 findet von 11 - 14 Uhr in Wurzen ein Bürger_innenbrunch statt, zu dem herzlich eingeladen wird. Anlass ist der Tag der offenen Gesellschaft. An dem heißt es: Tische und Stühle rausstellen, um Freunde, Nachbarn, oder Fremde zum Essen einzuladen und gemeinsam die Demokratie zu feiern!

Offene Gesellschaft

Foto: kommunal.de

 

Einfach mal DAFÜr sein. FÜR ein Miteinander, FÜR Zusammenhalt, FÜR Gleichberechtigung, FÜR gemeinsames Verstehen und FÜR Nachfrage. Kurz gesagt: FÜR eine offene Gesellschaft.

Das Projekt „Tag der offenen Gesellschaft“ wurde genau dafür ins Leben gerufen. Im ganzen Land werden am 16. Juni Tafeln aufgestellt, an denen Menschen die Möglichkeit haben, sich hinzusetzen, gemeinsam zu essen und mit Menschen in Kontakt zu treten. Egal, ob Hipster, Rentner, Alt oder Jung, ob Verein oder Organisation. Gespeist werden kann dann im Park, am Strand, im eigenen Garten oder im Wald. Der „Tag der offenen Gesellschaft“ steht für Geselligkeit, Gastfreundschaft und Begegnung – und gegen Wut, Ausgrenzung und Isolation. Deshalb dürfen zu dem Essen alle Menschen kommen, egal welcher Nation oder Religion sie angehören. Die Initiative ist ganz klar dafür. Für die Demokratie, ein pluralistisches europäisches Deutschland und eine offene Gesellschaft.

 

Ort: Wurzen (genauere Informationen, wo das Event in Wurzen stattfinden wird, werden noch bekannt gegeben)

Zeit: 11 - 14 Uhr

"Der Laden" eröffnet in Wurzen

25.05.2018, eigene

Kunst und Kultur in der Mitte der Stadt

Der Schweizerhaus Püchau e.V. lädt herzlich zur Eröffnung seines Raumes für Kunst und Kultur - Der Laden - am 25.5.2018 ab 14 Uhr ein. Sie erhalten an diesem Tag einen Einblick in die bisherige Arbeit aus den Bereichen Theater, Kunst, Literatur und Film. Der Kunst- und Kulturverein Schweizerhaus Püchau e.V. ist seit 2010 im Landkreis Leipzig und Nordsachsen aktiv.

 

 

 

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Bürgergespräch im Schweizergarten

17.05.2018, Wurzener Land Nachrichten

 

Einer hat gefehlt beim Bürgergespräch, zu dem Oberbürgermeister Jörg Röglin am vergangenen Montag die Wurzener ins Kulturhaus Schweizergarten eingeladen hatte: Christoph Mike Dietel, Gründer des „Neuen Forums für Wurzen“, nach eigenen Aussagen mit dem Ziel, den Wurzener Bürgern eine Stimme zu geben, war zwar kurz vor Beginn der Veranstaltung vor Ort, hat aber dann doch die Chance nicht genutzt, mit dem Stadtoberhaupt und den Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen in einen offenen Diskurs zu treten.

Jugendliche malen sich die WELT wie sie ihnen gefällt

16.05.2018, eigene

50 Schüler_innen der Pestalozzi-Oberschule Wurzen gestalteten acht Banner zu Frieden und Gleichberechtigung.

Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichts, steht auf einem der großformatigen Banner mit den Maßen 5x1,2m, welche die Jugendlichen der neunten Klassen unter Anleitung von Martina Jacobi vom Schweizerhaus Püchau e.V. und dem Kunstlehrer Herr Körnich vom 9. bis 12. April entwarfen.

 

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Mit den Bannern möchten die Schüler_innen zwischen 14 und 16 Jahren zur Geltung bringen, welche Wünsche und Ansprüche sie an die Welt haben und wie ein Zusammenleben aussehen soll. Hierfür setzten sich die Jugendlichen im ersten Teil des Projektes mit dem Grundgesetz auseinander. Hilfestellung gab es dabei vom Gemeinschaftskundelehrer Herr Uhlig und Heidi Bischof vom Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

19. Gedenkmarsch gedachte am Sonntag der Opfer der Todesmärsche

08.05.2018, eigene

Pressemitteilung

Redner_innen mahnten, auch heute wachsam zu sein und Engagement zu zeigen

Wurzen, 08.05.2018: Insgesamt nahmen am 19. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche im Muldental am Sonntag, den 6. Mai etwa 120 Menschen teil. Seit 2001 wird der Marsch bereits organisiert und führt von Borsdorf über Gerichshain, Machen und Bennewitz nach Wurzen. An allen Orten fanden Personen aus den Gemeinden Gedenkworte, die sie an die Teilnehmenden richteten. In Borsdorf begrüßte Bürgermeister Ludwig Martin und mahnte an, auch weiterhin wachsam zu sein, damit nie wieder Menschen andere Menschen unterdrücken mögen.

 

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Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

04.05.2018, http://tolerantes-sachsen.de

Solidaritätserklärung des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen u.v.m. vom 23.04.2018

 

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) engagiert sich seit fast 20 Jahren für eine Stärkung demokratischer Kultur in Wurzen und der Region. Als einer unserer Mitgliedsvereine – des Entwicklungspolitischen Netzwerkes Sachsen – zeigt es deutlich, dass es nicht nur wichtig ist, sich für Frieden und Gerechtigkeit global einzusetzen, sondern auch konkret vor Ort. Rassismus ist nirgendwo tolerierbar und es braucht mehr denn je Menschen und Initiativen, die sich für würdiges Miteinander einsetzen.

 

In den 1990er Jahren stand Wurzen unter anderem als „National befreite Zone“ bundesweit in den Schlagzeilen. Damals schufen sich junge Menschen, die von der Dominanz neonazistischer Akteure in ihrer Stadt betroffen waren, einen Raum für eigene Ideen, Austausch und Beteiligung – einen Raum, in dem demokratische Werte wie Meinungsfreiheit, Offenheit und Menschenrechte Grundlage des gemeinsamen Handelns waren und bis heute sind.