Der elfjährige Ferdinand Reimann schlägt dem gleichaltrigen Bruno Schöller einen Zahn aus. Daraufhin treffen sich die Eltern bei Schöllers zu Hause, um die Sache gütlich beizulegen. Die beiden Paare könnten verschiedener nicht sein: Herr Reimann ist Anwalt und versucht, während des Treffens einen Skandal von einer Pharma-Firma, die er rechtlich berät, abzuwenden. Deshalb muss er andauernd mit seinem Handy telefonieren. Seine Frau Anette ist Vermögensberaterin und mehr Mutter als sie es gerne wäre. Veronika Schöller gibt sich als versierte Hausfrau mit Faible für‘s Backen und verwirklicht sich halbtags in einer Kunstbuchhandlung bzw. als Schriftstellerin. Ihr Mann Michael betreibt eine Großhandlung im Bereich Haushalt/Sanitär und ist cholerisch veranlagt. Diese Konstellation unterschiedlicher Persönlichkeiten sorgt für ein Spannungsfeld, das die „Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander“ sehr rasch als Farce entlarvt. Das Treffen läuft so dynamisch wie unterhaltsam aus dem Ruder..