Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

es immer wieder neue Impulse setzt, Menschen motiviert sich in die Stadt-/Gesellschaft einzubringen und Biss hat.

Martina Jacobi - Wilhelm – Schweizerhaus Püchau e.V.
Geschlafen wird später!
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13. April 2019, Roter Stern Leipzig, BdA Leipzig

Verantwortung erfahren - Radsportgruppe gedenkt Todesmarschopfern in Wurzen

Am Samstagmorgen machten sich ca. 40 Radler_innen von Leipzig aus auf den Weg nach Chemnitz und dabei Station in Wurzen am Gedenkstein für die Opfer der Todesmärsche 1945. Dort legten sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Jörg Röglin, dem BdA Leipzig, dem NDK und Bürger_innen Blumen und Gebinde nieder. Im Anschluss besuchten die Radler_innen das D5 und stärkten sich für die Weiterfahrt in Richtung Grimma und Colditz.

RSL

29. März 2019, LVZ.de

An der Spitze liegt Wurzen - 23 Vorfälle mit „rassistischem oder rechtem Hintergrund“ aktenkundig

Das Leipziger Dokumentationsprojekt chronik.LE hat für das Jahr 2018 23 Fälle rechtsextremer und rassistischer Vorfälle in Wurzen registriert. Im Landkreis Leipzig sind es 73. Dass unsere Stadt wieder einmal an der Spitze dieser traurigen Statistik steht, macht uns betroffen, überrascht uns allerdings nicht, erreichen uns doch fast tagtäglich Berichte von Menschen, die aus rassistischen und politischen Motiven heraus attackiert werden. Sie werden angepöbelt, bedroht, verbal und körperlich angegriffen.

Für das NDK war und ist es selbstverständlich, den Betroffenen zur Seite zu stehen, ihnen Hilfe zu geben oder zu vermitteln. Unser Haus wird immer Schutzraum für Betroffene von rechter Gewalt sein.

Zum LVZ-Artikel gehts hier.

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20. März 2019

Auszeichnung für „Auf Tuchfühlung mit Vorurteilen“ bei "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2018

Presseeinladung

Der Beirat des „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)“ hat im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2018 59 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz als Preisträger/-innen ausgewählt. Die Preise sind mit 2.000 € bis 5.000 € dotiert.

Am 23. Mai 2000 gründeten die Bundesministerien des Innern und der Justiz das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt". Seit dem Jahr 2011 ist die Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Acht Projekte aus Sachsen und Thüringen werden als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2018 geehrt. Darunter auch das „Auf Tuchfühlung mit Vorurteilen“des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. (NDK) aus Wurzen, welches einen mit 4000 Euro dotierten Preis bekommt.

 
 
 

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20. März 2019, Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig

MUT statt Hetze - Weiterbildungen gegen (Rechts-)Populismus

MUT statt Hetze! ist das Motto der diesjährigen Veranstaltungsreihe der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig. Mit einem vielfältigen Angebot an Veranstaltungen haben sich Akteur_innen der Region zusammengetan um Raum für Wissensvermittlung, Diskussion und Austausch zu bieten. Dabei geht es vor allem darum, jene zu supporten, die sich im Landkreis sowieso zu Wort melden oder dies tun wollen - für Gleichberechtigung, Freiheit und Gerechtigkeit, gegen Beleidigungen, Ausgrenzung und Populismus.

Seien Sie gemeinsam mit uns mutig und machen Sie sich stark für eine vielfältige, gerechte und respektvolle Gesprächs- und Alltagskultur!

Das Faltblatt mit allen Veranstaltungen gibt es hier zum download.

8. März 2019, Amadeu Antonio Stiftung

"Frauenverachtung rüttelt am Konsens der Gleichwertigkeit"

Anetta Kahane im Newsletter der Amadeu Antonio Stiftung, März 2019

Amadeu Antonio Stiftung - Initiativen für Zivilgesellschaft und
demokratische Kultur

Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich wissen wir, wie lange tiefgreifende Veränderungen in der Geschichte brauchen, um in der Lebenswirklichkeit als Normalität gesehen zu werden. Dennoch staunen wir, wenn die errungene Normalität sich als brüchig zeigt, als verletzbar, als leicht umzustoßen. Oder schlimmer noch: wenn wir erkennen, dass es doch noch nicht so weit her ist mit der vermeintlichen Normalität. Es ist gerade 100 Jahre her, dass Frauen in Europa um ihr Wahlrecht kämpften. Dieser Kampf hat lange gedauert, der von Männern gemachte Staat war unerbittlich. Der Kampf hat Leben gekostet und unzählige Frauen landeten in Zuchthäusern. Schaut man sich die Dokumente jener Zeit an, fallen zwei Dinge auf. Zum einen die unfassbare Herablassung der allermeisten Männer, ihre ungebremste Frauenverachtung, die brutale Gewalt gegenüber den Frauen generell und den Kämpferinnen im Besonderen. Frauen waren einfach nicht gleichwertig. Weder in der Ehe, noch in der Öffentlichkeit und sowieso nicht im Beruf. Sie waren keine Menschen, sondern nur Frauen. Sie hatten dem Manne zu dienen, zur Verfügung zu stehen und zu reproduzieren und sonst gar nichts. Schluss, Punkt, Aus.

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22. Februar 2019

Neuerscheinung: Das Extremismusmodell

Über seine Wirkungen und Alternativen des Extremismusmodells in der politischen (Jugend-)Bildung und der Jugendarbeit

Im aktuellen Reader des IDA geht es um „Extremismus“. „Alles klar“, mögen sich die meisten denken. Fast alle können sich etwas vorstellen, wenn sie den Begriff hören. Aber ist es so eindeutig, wovon gesprochen wird, wenn von „Extremismus“ die Rede ist? Gibt es „Linksextremismus“ überhaupt? Ist „Rechtsextremismus“ einfach nur die andere Seite der Medaille? Und warum sind solche Fragen wichtig, wenn Veranstaltungen und Projekte der politischen Bildung geplant werden?

Diese und noch einige andere Fragen stehen im Mittelpunkt des neuen IDA-Readers. Mit ihm möchte IDA Multiplikator_innen der Jugend- und Bildungsarbeit einen kritischen Überblick über zentrale Begriffe und Annahmen des klassischen Extremismusmodells geben, seine Folgen und seine Anwendbarkeit in der Jugend- und Bildungsarbeit hinterfragen und angemessenere Alternativen zum Extremismusmodell darstellen.

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11. Februar 2019

Leipziger Zustände 2019 erschienen

Ende Januar erschien die 6. Ausgabe der Leipziger Zustände, herausgegeben von chronik.LE.

Das neue 116 seitige Heft gibt einen Überblick zu Faschismus, Rassismus und Diskriminierung in der Leipziger Region. Eine Vielzahl von Autor_innen mit den Themenkomplexen Migration & Rassismus, Geschlecht & Sexismus, organisierte Neonazis, AfD & Friends sowie Verdrängung & Ausgrenzung. Neben Interviews mit und Texten von Menschen, die von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen betroffen sind, gibt es einen ausführlichen Artikel zur Entwicklung der Neonazi-Szene in und um Leipzig in den vergangenen zehn Jahren.

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12. Januar 2019, eigene

Etablierung einer "Freien Kameradschaft" in Wurzen

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) verurteilt den Überfall mehrerer junger Männer auf drei Menschen in Wurzen in der Silvesternacht 2018/2019 auf das Schärfste. Obgleich das Ausmaß an Gewalt erschreckend ist, so ist es doch nicht überraschend. Nach unserer Einschätzung und nach Auswertung polizeilicher und medialer Berichterstattung, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich bei den Angreifern zum Teil um diejenigen handelt, die auch im vergangenen Jahr in mehrere politisch motivierte Aktionen involviert waren (z.B. Angriffe von vermummten Neonazis auf Geflüchtete am Wurzener Bahnhof, Teilnahme/Organisation an/von Neonazidemonstrationen/-kundgebungen in Wurzen).

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8. Januar 2019

Ein frohes und gesundes Neues Jahr 2019!

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. wünscht allen Mitarbeiter_innen, Ehrenamtlichen, Spender_innen, Freund_innen, Mitstreiter_innen, Partner_innen, Unterstützer_innen und allen Menschen, die einfach froh sind, dass es uns und unsere Arbeit gibt, ein frohes und gesundes Neues Jahr 2019. 

Wir hoffen, dass alle einen guten Start hatten und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit auch in 2019.

Ein besonderer Dank geht an unsere zahlreichen Spender_innen, die viele Bausteine unserer Arbeit erst durch ihre finanzielle Unterstützung möglich machen.

VIELEN DANK!

7. Januar 2019, eigene

Kleiderkammer letztmalig offen

Angebot für alle

Die seit 2016 vom Unterstützernetzwerk für Geflüchtete betriebene Kleiderkammer stellt mit Jahresbeginn sein Angebot ein. Grund dafür ist die sich 2018 stetig verringerte Nachfrage nach Bekleidung oder Haushaltsgegenständen bei geflüchteten Menschen in Wurzen.

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