Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

weil Demokratie nicht nur eine politische Grundordnung ist, sondern auch einen Wertehorizont beschreibt, der unsere Zivilisation, unsere Gesellschaft, unsere Kultur ausmacht und damit jeden Tag aufs Neue erfahren, erstritten und erarbeitet werden muss. Das NDK ist ein Träger, der sich diese Aufgabe zu eigen gemacht hat und damit systemstabilisierend in die Gesellschaft wirkt.

Anne Pallas – Landesverband Soziokultur
Geschlafen wird später!
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D5  Das Haus in dem Demokratie gearbeitet wird

Zur Geschichte

Das denkmalgeschützte Haus in repräsentativer Lage gehört zu den Domherrenhäusern, die den westlichen Abschluss der so genannten "Domfreiheit" bilden. Hier wohnten die Domherren, wenn sie dienstlich in Wurzen wirkten. Bis etwa 1890 war der Domplatz dicht mit Gebäuden bebaut. Die Alte Kustodie, das Domherrenhaus und die Alte Kaserne sind neben dem Dom und dem Bischofsschloss die Reste der alten Bebauung. Set ca. 1600 wurde das Haus am Domplatz 5 für verschiedene Zwecke genutzt. Zunächst war es Wohnstätte der Superintendentenfamilie Schreiter, später bis etwa 1950 Stadtvilla des Wurzener Industriellen Schütz. Die nächste bekannte Nutzung erfolgte 1972 bis 1997 durch die "Sonderpädagogische Tagesstätte für schulbildungsunfähige, aber förderfähige Kinder und Jugendliche" Seit Dezember 2002 ist das NDK Eigentümer und konnte nach umfangreichen Baumaßnahmen im Juni 2006 das Kultur - und Bürger_innenzentrum eröffnen.

Das Gebäude hat vier Geschosse, ein Kellergeschoss, welches zur Rückseite des Gebäudes ebenerdig liegt, ein Erdgeschoss und zwei Obergeschosse. Vor und hinter dem Haus gibt es je einen Freisitz und Grünflächen. Derzeit können nur Keller- und Erdgeschoss genutzt werden.

Daten und Fakten der ersten Bauphase 2002 bis 2006

Schon seit der Gründung des NDK im Dezember 1999 stand die Idee eines eigenen Hauses im Raum. Dazu waren viele Schritte nötig, von einer großen Spendenkampagne über bürokratische Belange bis hin zu umfassenden Baumaßnahmen. Meilensteine bis zur Eröffnung des Hauses am 2. Juni 2006 benennt dieser Artikel.

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Eröffnung Juni 2006

Am 2. Juni 2006 konnte das Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 mit einer großen Feier eröffnet werden. Zahlreiche FreundInnen und FörderInnen aus nah und fern nahmen daran teil. Die Eröffnungsreden hielten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Uta Leichsenring als Vertreterin der Amadeu Antonio Stiftung, sowie Karl-Heinz Maischner und Melanie Haller vom NDK. Einige Statements sollen einen Eindruck dieses für den Verein historischen Momentes geben.

„Für mich persönlich ist es ein sehr großer Schritt, den das NDK gemacht hat. Man hat Räumlichkeiten, man hat den Kulturkeller. Es sind viel mehr Dinge möglich, die vorher nicht möglich gewesen wären und das ist wichtig fürs NDK und die Stadt.“

(Wibke Saalfeld, Vorstandsmitglied des NDK)

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