Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

da es eine Daueraufgabe ist, Fremdenfeindlichkeit zu überwinden, Integration zu fördern und ein demokratisches Miteinander zu erreichen

Dr. Eberhard Lüderitz – Geschäftsführer WRC Europe und Beirat
Geschlafen wird später!
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Eröffnung Juni 2006

Am 2. Juni 2006 konnte das Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 mit einer großen Feier eröffnet werden. Zahlreiche FreundInnen und FörderInnen aus nah und fern nahmen daran teil. Die Eröffnungsreden hielten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Uta Leichsenring als Vertreterin der Amadeu Antonio Stiftung, sowie Karl-Heinz Maischner und Melanie Haller vom NDK. Einige Statements sollen einen Eindruck dieses für den Verein historischen Momentes geben.

„Für mich persönlich ist es ein sehr großer Schritt, den das NDK gemacht hat. Man hat Räumlichkeiten, man hat den Kulturkeller. Es sind viel mehr Dinge möglich, die vorher nicht möglich gewesen wären und das ist wichtig fürs NDK und die Stadt.“

(Wibke Saalfeld, Vorstandsmitglied des NDK)

Am 2. Juni 2006 konnte das Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 mit einer großen Feier eröffnet werden. Zahlreiche FreundInnen und FörderInnen aus nah und fern nahmen daran teil. Die Eröffnungsreden hielten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Uta Leichsenring als Vertreterin der Amadeu Antonio Stiftung, sowie Karl-Heinz Maischner und Melanie Haller vom NDK. Einige Statements sollen einen Eindruck dieses für den Verein historischen Momentes geben.

„Für mich persönlich ist es ein sehr großer Schritt, den das NDK gemacht hat. Man hat Räumlichkeiten, man hat den Kulturkeller. Es sind viel mehr Dinge möglich, die vorher nicht möglich gewesen wären und das ist wichtig fürs NDK und die Stadt.“

(Wibke Saalfeld, Vorstandsmitglied des NDK)

„Für mich bedeutet die Eröffnung, dass eine langjährige Arbeit einen Punkt gefunden hat, wo sie sichtbar wird, und ist deshalb besonders wichtig. Für die Stadt Wurzen bedeutet es hoffentlich einen Ort zu haben, an dem noch mehr demokratische Kultur gelebt werden kann.“

(Stephan Meister, Mitarbeiter des NDK)

„Ich bin sehr froh, dass es ein Ereignis gibt, das Menschen wieder zusammenbringt, die lange darauf gewartet haben, dass es dahin kommt und die lange daraufhin gearbeitet haben. Ich habe einfach gemerkt, dass das Leute zusammenhält und zusammenbringt und es einfach Spaß macht miteinander zu arbeiten.“

(Karl-Heinz Maischner, Fördermitglied des NDK)

„Wir können jetzt ganz viele Kulturveranstaltungen selber machen und sind nicht immer darauf angewiesen, das mit anderen machen zu müssen, die uns ja nicht immer wohlgesonnen sind. Wir sind jetzt nicht mehr einfach wegzudiskutieren. Wir sitzen jetzt in einem Haus, das repräsentativ ist: mitten im Zentrum und haben hier eigentlich eine fast unzerstörbare Immobilie geschaffen.“

(Melanie Haller, Geschäftsführerin des NDK)

„In diesem Haus stecken viele ehrenamtliche Stunden, mittlerweile über 10.000. Wir haben damals, als wir das Haus gekauft haben, mit dieser Zahl für das gesamte Haus gerechnet. Jetzt haben wir 2 Etagen von insgesamt 4 fertiggestellt und schon 10.000 Stunden rein gesteckt. Nun ist es wichtig, das Haus mit Leben zu füllen.“

(Michael Jurich, Vorstandsvorsitzender des NDK)

„Für mich selbst bedeutet das vor allem ein Erfolg. Unsere Arbeit und auch unter anderem meine Arbeit hat irgendwo ihr Ende gefunden. Das ist ein großer Erfolg. Für die Stadt ist es der Anfang von einem Weg. Das Haus wird in der Zukunft sicherlich die Leute sammeln, die etwas mehr für die Gemeinschaft machen möchten und nicht nur für sich selbst. Beim Bauen von diesem Haus habe ich total viel gelernt. Erst mal über das Bauen selbst, aber auch, dass es nicht so wichtig ist zu arbeiten und etwas dafür zu bekommen, sondern dass Arbeit einfach Glück bringt.“

(Lukasz Sikora, Europäischer Freiwilliger beim NDK)

„Das Netzwerk für Demokratische Kultur ist eine Vernetzung von vielen, vielen Ideen, Gedanken und Initiativen. Da wurde mehr Raum gebraucht, und dass die jungen Leute das hier geschafft haben – alle Achtung! Als wir vor Jahren hier herkamen und es hieß: das wird hier selbst ausgebaut, da kamen doch Zweifel. Und jetzt können wir sagen: Jawohl, es war gute Arbeit, die geleistet wurde, und sie lohnt sich.“

(Georg Budnik, Fördermitglied des NDK)

„Es war ein großer Schritt, das Haus überhaupt zu kaufen. Es waren viele kleine und große Schritte das Haus fertig zu stellen, so wie es jetzt zumindest vorübergehend ist. Für mich persönlich ist es einfach ein wahnsinnig erleichternder Moment. Es ist ein Moment, auf den ich ganz stolz bin, zusammen mit vielen anderen Leuten das geschafft zu haben.“

(Doreen Janke, Vorstandsmitglied des NDK)

„In Wurzen gehen viele mit hängenden Köpfen und baumelnder Kinnlade durch die Stadt und sagen: ‚Hier ist sowieso nix los, hier kann nix gemacht werden‘. Aber die Möglichkeiten gibt es und die sieht man am Netzwerk: Man kann mit geringen Mitteln und großem Einsatz wirklich gute Kultur und gute Gegenkultur etablieren.“

(Andreas Lütkemeyer, NDK-Mitglied)

„Ich hoffe, dass das Zentrum, so wie es heute angenommen wird, natürlich auch in Zukunft angenommen wird, dass viele Wurznerinnen und Wurzner, die sich heute vielleicht noch nicht hierher getraut haben, sich einfach eine Nachbarin schnappen und dann das kulturelle Angebot und das Beratungsangebot, was es ja hier weiter geben wird, einfach eifrig nutzen.“

(Monika Lazar, Mitglied des Bundestages und Fraktionssprecherin von Bündnis90/Die Grünen für Strategien gegen Rechtsextremismus und Fördermitglied des NDK)

„Ich glaube, das ist jetzt ein Punkt in der Stadt, wo sich Demokratie und Vielfalt und Kultur entwickeln können. Und das wird doch ausstrahlen in die Stadt insgesamt und vielleicht auch darüber hinaus. Ich denke, das ist ein wichtiges Signal für Wurzen. Und ich würde mir wünschen, dass das vom Bürgermeister und vom Stadtrat auch so gesehen und anerkannt wird.“

(Gabriele Fograscher, Mitglied des Bundestages und Sprecherin der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus der SPD-Fraktion)

„Ich bin eigentlich eher ganz baff, dass das geklappt hat, so ein Riesen-Haus überhaupt auf die Beine zu stellen über die Jahre. Und ich glaube, dass das ein ganz wichtiger Schritt für Wurzen, aber auch für die Region ist. Ich hoffe, dass jetzt auch recht viel Leben im Haus sein wird.“

(Johannes Lichdi, Mitglied des sächsischen Landtages für Bündnis90/DieGrünen und NDK-Mitglied)

„Es zeigt einerseits, dass es in Wurzen möglich ist, das Engagement von Menschen zu nutzen, um etwas für diese Stadt zu erreichen. Das zweite ist, dass dieses Haus und die Notwendigkeit eines Hauses eigentlich auch zeigt, dass wir in Wurzen noch ein Problem haben. Also nicht mit dem Haus, sondern noch immer mit Vertretern der extremen Rechten.“

(Kerstin Köditz, Mitglied des sächsischen Landtages und Sprecherin der Linkspartei für antifaschistische Politik)

„Ich finde, dass das Netzwerk jetzt hier eine gute Unterkunft gefunden hat. Das ist ein wesentliches Hilfsmittel dafür, die ohnehin schon gute Arbeit, die bisher gemacht worden ist, erfolgreich fortsetzen zu können.“

(Dr. Eberhard Lüderitz, Geschäftsführer WRC Wurzen und NDK-Beirat)

„Ich freue mich natürlich sehr, dass wir als Wurzener jetzt einen Ort haben, ein Haus, in dem das Zusammenleben, wie ich es mir vorstelle, stattfinden kann. Dass sich dort einfach Leute treffen, dass dort eine Offenheit, ein Miteinander, einfach Leben herrscht.“

(Dietmar Allig, Tischlermeister und Chef des Wohnart Teams Wurzen)

„Jetzt zu sehen, was daraus geworden ist, dass es klappt, hier einen Ort zu schaffen, an dem sich demokratische Kultur in vielfältiger Art ereignen wird, das ist schon ein besonderes Zeichen. Ich bin ja viel in Deutschland unterwegs, gerade mit vielen Jugendlichen, die sagen, man kann nichts tun. Und das NDK in Wurzen ist immer das Beispiel, wo ich zeigen kann, mit langem Atem, mit viel Unterstützung und Zusammenarbeit – es geht, man kann was bewegen.“

(Thomas Heppener, Direktor des Anne-Frank-Zentrums Berlin)

„Das ist vielleicht ein baulicher Zufall, für mich ist das aber eine gelungene Symbiose: kirchliche Einrichtung, Netzwerk-Einrichtung, Schule. Ich glaube, es ist notwendig, dass alle, die humanistische, menschliche Werte an oberste Stelle stellen, das als erstes sehen und zusammen arbeiten. Dass es dann darunter viele verschiedene Meinungen, Auffassungen usw. gibt, das ist sicherlich normal. Man kann sich auch streiten, und nach dem Streit zusammensetzen und freundlich das ein oder andere auswerten. Das ist ein Anliegen, das sehe ich hier verwirklicht, und darüber freue ich mich.“

(Eckhard Harnisch, Direktor des Beruflichen Schulzentrums Wurzen)

„Für meine Begriffe ist die wichtigste Bedeutung, dass in Wurzen mit dem Haus ein Anlaufpunkt für junge Leute geschaffen wurde, die dem Thema Jugendkultur, Demokratie, Ausprobieren usw. gerecht werden wollen. Deshalb freue ich mich für Wurzen. Und ich freue mich auch, dass auf diese Art und Weise eine dichtere kulturelle Infrastruktur gewachsen ist. Also das ist aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung zu dem Vorhandenen. Und lange überfällig.“

(Bettina Kretzschmar, Leiterin des KulturBetriebs der Stadt Wurzen)

Zivilgesellschaftliche Initiativen; Menschen, die eine demokratische Kultur in ihrem Gemeinwesen mitentwickeln wollen und helfen, sie mitzuentwickeln, und alle die, die sich da beteiligen wollen, die brauchen natürlich auch ein Dach über dem Kopf – im wörtlichen Sinne – man kann ja nicht alles draußen auf der Straße machen. Und insofern hat natürlich dieses Haus eine ganz große Bedeutung.

(Uta Leichsenring, Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu Antonio Stiftung)

„Wir bieten ja der Wirtschaft harte und weiche Standortfaktoren. Zur Zeit bauen wir die neue Muldebrücke, das ist unser „Highlight“ bei den harten Standortfaktoren. Und genauso müssen wir der Wirtschaft vermitteln, dass die weichen Standortfaktoren, das sind Schulen, das ist Kultur, das ist Politik, das ist Zivilgesellschaft, in Wurzen funktioniert und deswegen ist es ganz wichtig, dass wir dieses haben. Ja, das denke ich auf jeden Fall, dass das NDK dieser Rolle entspricht.“

(Dr. Jürgen Schmidt, Oberbürgermeister von Wurzen)

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