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27. Januar 2026, 19:00 Uhr

"Überleben - Drei jüdische Generationen" - Film zum Jahr der jüdischen Kultur

Dokumentation und Filmgespräch im D5

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und des Jahres der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen zeigt das Kultur- und Bürger:innenzentrum D5 die Filmdokumentation "Überleben - Drei Generationen".

Der Film - produziert 2017 von Tor nach Zion e.V. und SchmidtFilm aus Leipzig - erzählt die berührende Geschichte von sechs Holocaust-Überlebenden aus Deutschland und Polen.

Überleben

Foto: Filmplakat/ Tor nach Zion e.V.

Nach der Vorführung des Films können Fragen zu den einzelnen Protagonisten, deren Leben und der Entstehung des Films beantwortet werden. Die Regisseurin Anna Neuhaus wird ebenso anwesend sein, wie Maria und Manfred Hoffmann vom Tor nach Zion e.V.

Den Trailer zum Film gibt es hier.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen statt, zu dem ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm durch mehrere Wurzener Einrichtungen und Vereine organisiert wurde. Das Programm finden Sie auf https://ringelnatz-verein.de/tacheles2026/.

Eintritt: 4 Euro

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7. Februar 2026, 19:00 Uhr

Der Gott des Gemetzels

Der elfjährige Ferdinand Reimann schlägt dem gleichaltrigen Bruno Schöller einen Zahn aus. Daraufhin treffen sich die Eltern bei Schöllers zu Hause, um die Sache gütlich beizulegen. Die beiden Paare könnten verschiedener nicht sein: Herr Reimann ist Anwalt und versucht, während des Treffens einen Skandal von einer Pharma-Firma, die er rechtlich berät, abzuwenden. Deshalb muss er andauernd mit seinem Handy telefonieren. Seine Frau Anette ist Vermögensberaterin und mehr Mutter als sie es gerne wäre. Veronika Schöller gibt sich als versierte Hausfrau mit Faible für‘s Backen und verwirklicht sich halbtags in einer Kunstbuchhandlung bzw. als Schriftstellerin. Ihr Mann Michael betreibt eine Großhandlung im Bereich Haushalt/Sanitär und ist cholerisch veranlagt. Diese Konstellation unterschiedlicher Persönlichkeiten sorgt für ein Spannungsfeld, das die „Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander“ sehr rasch als Farce entlarvt. Das Treffen läuft so dynamisch wie unterhaltsam aus dem Ruder..

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28. Februar 2026, 11:00 Uhr

Futuria Festival – Kinder präsentieren ihre Ideen für Wurzen

Wie sieht die Stadt aus, die sich Kinder und Jugendliche wünschen? Was soll es da geben? Was fehlt ihnen gerade? Mit diesen Fragen haben sich in den vergangenen Wochen kreative Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren im Projekt Futuria beschäftigt. Am 28. Februar von 11 bis 15 Uhr präsentieren sie im Kulturzentrum ALM (Franz-Mehring-Straße 8) ihre Ideen für ein noch coolereres Wurzen.

FutureLab

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21. August 2026, 20:30 Uhr

L'Chaim

Jahr der jüdischen Kultur / Open Air Filmtage

Bevor er zum erfolgreichen Geschäftsmann in New York und professionellen Schachspieler in St. Tropez wurde, hatte Chaim Lubelski bereits ein ziemlich wildes Leben geführt. Deutschland, Paris, London und Afghanistan – vom Hippiedasein bis zum Dealer – er hat nichts ausgelassen. Als seine Mutter krank wird und Hilfe benötigt, entscheidet er sich, mit 63 Jahren in Antwerpen mit ihr zusammen zu ziehen. Er opfert sich für sie mit Hingabe auf und sieht es als seine Mission an, ihren Schmerz zu vertreiben, gerade da sie eine Überlebende des Holocausts ist. Das gemeinsame Leben der beiden ist von Zärtlichkeit, liebevollen Sticheleien und Humor geprägt. Mit großer Nähe begleiteten wir ihren Alltag, teilen ihre Gedanken und ihr Lachen. Ein bewegender Dokumentarfilm über eine faszinierende, charismatische Persönlichkeit, deren Name auch einen Wunsch beinhaltet: L’Chaim! Ein Film als ein Hoch auf das Leben.

22. August 2026, 20:30 Uhr

The Bubble / הבועה

Jahr der jüdischen Kultur / Open Air Filmtage

Umgeben von einer ständigen latenten Bedrohung, konfrontiert mit Anschlägen und der Allgegenwart patrouillierender Militärstreifen gleicht das Leben in Israel einem Tanz auf dem Vulkan, insbesondere für die jüngeren Bewohner des Landes, die sich nichts mehr wünschen als in Ruhe und Frieden zu leben. Doch der Friedensprozess befindet sich nach wie vor in weiter Ferne, an eine dauerhafte Lösung des Nahost-Konfliktes mag derzeit niemand denken. Stellvertretend für die junge Generation Israels (und Palästinas) erzählt der Regisseur Eytan Fox in seinem Film The Bubble / Ha-Buah vom Leben vierer junger Leute, von ihrer Lebensfreude und von der Unmöglichkeit, auf Dauer die Augen vor der israelischen Realität zu verschließen.

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6. November 2026, 19:00 Uhr

Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen

Jahr der jüdischen Kultur

Voller Hoffnung eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen, remigrierten jüdische Kommunist*innen nach dem Zweiten Weltkrieg in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands. Doch schon bald sollten ihre Träume auf eine bessere Gesellschaft ohne Angst, auch vor antisemitischer Politik, der Realität stalinistischer Verfolgung weichen. Die Welle antisemitisch gefärbter Verdächtigungen gegen angebliche Spitzel, „Kosmopoliten“ und „Diversanten“ erreichte in der DDR Anfang der 1950er Jahre ihren Höhepunkt. Viele Jüdinnen und Juden, die sich selbst kaum als solche sahen, erlebten die Widersprüche der sich doch als antifaschistisch begreifenden Politik am eigenen Leib. Dabei war die Politik nie reiner Import der Sowjetunion. Sie wird in diesem Buch vielmehr aus einer mehrdimensionalen Perspektive begriffen, die theoretische und ideologische Konzepte nicht ohne ihre Entstehungsgeschichte, historische Ereignisse nicht ohne ihre subjektive Rezeption und Biografien nicht ohne ihre sozialen Kontexte betrachtet.