Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

es viele parteiübergreifende Projekte für unsere Schüler_innen anbietet, die uns helfen auf kulturellen oder demokratieerziehendem Gebiet den Erziehungs- und Bildungsauftrag zu erfüllen. Danke. Ich wünsche ihm weiterhin so viel Erfolg und gute Ideen.

Steffen Rößler – Direktor der Pestalozzi Oberschule Wurzen
Geschlafen wird später!
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17. Januar 2024

Klezmerkonzert mit TATE-MAME und Innehalten auf dem Wurzener Marktplatz

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Tate-Mate

Am Samstag, den 27. Januar, ist der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz 1945. Seit mehr als 20 Jahren organisiert das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) aus diesem Anlass Gedenkveranstaltungen.

„Dieses Jahr werden wir am 27. Januar um 15 Uhr ein kleines Gedenken, mit einigen Worten zur Bedeutung des Tages in Deutschland und Europa, auf dem Wurzener Marktplatz abhalten und ab 19 Uhr laden wir zum Klezmer-Konzert von Tate-Mame ein“ sagt Katharina Austilat vom NDK. „Außerdem wird die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde zu Wurzen um 15 Uhr die Glocken des Doms läuten.“

TATE-MAME [jidd.: Eltern, poln.: Papa-Mama] sind Karolina Trybała (Gesang; Leipzig) und Mateusz Tadeusz Dudek (Akkordeon; Krakow). Als Duo interpretieren die beiden bekannte und (fast) vergessene musikalische Schätze auf Jiddisch und Polnisch, aber auch auf Deutsch, Englisch und Hebräisch. "Wir freuen uns sehr, dass so hochkarätige Musiker:innen bei uns auftreten werden. Karolina Trybała ist als Sängerin in verschiedenen musikalischen Zusammensetzungen in ganz Europa unterwegs. Mit großer Stimme und Leidenschaft widmet sie sich seit vielen Jahren der jüdischen Musik aus Galizien – der Region ihrer Vorfahren. Begleitet wird sie am Akkordeon vom virtuosen Musiker Mateusz Tadeusz Dudek aus Krakau." sagt Ingo Stange, Mitorganisator der Veranstaltung. Auf der Bühne präsentiert das Duo Klezmer-Klassiker, alte Tangos und Songs aus den jüdischen Theatern aus Lemberg (Lwiw), Krakau und New York. "Die beiden schaffen es poetisch und mitreißend eine Brücke von damals in die heutige Zeit zu schlagen: Tradition trifft auf Lebensfreude." Der Eintritt beträgt nach Selbsteinschätzung 6-12 Euro.

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