Pressemitteilungen der Mitglieder des Sächsischen Landtages Kerstin Köditz (Die Linke), Miro Jennerjahn (Bündnis 90/ Die Grünen) und Henning Homann (SPD)
Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir hier (siehe auch MATERIAL) neben diversem Dokumenten zur so genannten Demokratieerklärung des Freistaates Sachsen bzw. zur so genannten Extremismusklausel der Bundesregierung drei Statements der o.g. MdL zu den Zuwendungsbescheiden der Sächsischen Staatsregierung für die beiden sachsenweit aktiven zivilgesellschaftlichen Träger von Mobiler und Opferberatung, dem Kulturbüro Sachsen und der RAA Sachsen.
mmel- und Durchgangslager Drancy und im März 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Vater und Mutter wurden fast sofort in den Gaskammern umgebracht. Der 19jährige musste nun im Auschwitzer Lager Monowitz für die IG Farben schuften. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde er wieder zurück nach Deutschland gebracht, wo er schließlich in das KZ Buchenwald kam und durch dessen Befreiung seitens der amerikanischen Truppen den Holocaust als einer der wenigen Wurzener Juden überlebte. In seine Heimatstadt wollte er nicht wieder zurück kehren, ebenso wenig in Deutschland bleiben, also ging er wieder nach Frankreich. Dort lernte er seine spätere Ehefrau kennen und wurde im Laufe der Jahre Vater von zwei Kindern und Großvater mehrerer Enkelkinder.