Der sächsische Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn ist zum Beiratsmitglied des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. berufen worden. Dies hatte der Vorstand des Vereins auf seiner letzten Beratung auf Anraten des monatlich stattfindenen Plenums beschlossen. Jennerjahn, der seit den Landtagswahlen 2009 für Bündnis 90/ Die Grünen im sächsischen Parlament sitzt, ist dem NDK seit vielen Jahren eng verbunden und war zeitweise auch im Verein beschäftigt, hat aber auch immer wieder ehrenamtlich Projekte und Veranstaltungen - vor allem mit gesellschaftspolitischen Themenbezügen - in den letzten Jahren geleitet und betreut.
10. März 2011, eigene
Landtagsabgeordneter Miro Jennerjahn im NDK-Beirat
mmel- und Durchgangslager Drancy und im März 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Vater und Mutter wurden fast sofort in den Gaskammern umgebracht. Der 19jährige musste nun im Auschwitzer Lager Monowitz für die IG Farben schuften. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde er wieder zurück nach Deutschland gebracht, wo er schließlich in das KZ Buchenwald kam und durch dessen Befreiung seitens der amerikanischen Truppen den Holocaust als einer der wenigen Wurzener Juden überlebte. In seine Heimatstadt wollte er nicht wieder zurück kehren, ebenso wenig in Deutschland bleiben, also ging er wieder nach Frankreich. Dort lernte er seine spätere Ehefrau kennen und wurde im Laufe der Jahre Vater von zwei Kindern und Großvater mehrerer Enkelkinder.