Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

es gegenseitige Achtung vorlebt und mit seinen Handlungen tatsächliche und seelische Gewalt verhindern will.

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18. August 2010

Blickpunkt DDR: Haare auf Krawall - Jugendsubkultur in Leipzig von 1980 bis 1991 - moderierte Lesung und Gespräch mit Conni Mareth, Ilona Weber und Bernd Stracke

Geschichte wird erzählt in Geschichten. "Haare auf Krawall" versammelt 27 Einzelberichte über die Jahre 1965-1992, mit dem Schwerpunkt auf 1980-1991, über Jugend-Subkultur in Leipzig: Punks, Skinheads, Skater, Fußballfans, Hardcorer, Hip-Hopper und andere kommen in diesem Buch zu Wort.

Damit entsteht eine Alternative zur offiziellen Geschichtsschreibung, gerade auch über die (Vor-) Wendezeit. Die DDR-Opposition bestand eben nicht nur aus den bekannten Dissidenten, die aus dem Untergrund, hinter Kirchenmauern oder aus Widerstandsnestern gegen das System opponierten, sondern aus Menschen, die den DDR-Alltag nicht mehr mitmachten oder sich gewehrt haben. Und das waren zumeist Jugendliche auf der Suche nach persönlicher Freiheit und Selbstverwirklichung. Die Zeitzeug_innen berichten von ihren Erfahrungen im Leipzig der 70er und 80er Jahre, über persönliche Repressionen und illegale Aktionen, aber auch über den Spaß, sich gemeinsam mit Freunden eine alternative Subkultur zu schaffen. Es werden Dias aus jener Zeit gezeigt und einige Passagen aus dem Buch "Haare auf Krawall" gelesen, bevor in einem moderierten Gespräch Fragen beantwortet werden können.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt frei, Spende erbeten

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