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es gegenseitige Achtung vorlebt und mit seinen Handlungen tatsächliche und seelische Gewalt verhindern will.

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31. Januar 2020, 19:00 Uhr

Dachau nach 63 Jahren

2008 drehte ein kleines Filmteam im Auftrag des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. und der Medienwerkstatt Leipzig den Dokumentarfilm "Dachau nach 63 Jahren". Autor und Regisseur des Films war Antonio Grunfeld aus Spanien, damals für ein Jahr Europäischer Freiwilliger im NDK.

Grunfeld

Im Film werden ehemalige Überlebende des Konzentrationslagers Dachau porträtiert und dabei an das grausame Schicksal der KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter erinnert, die während des Naziregimes dort schuften mussten, starben und ermordet wurden. Anlass war 2008 der 63. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers am 29. April 1945 durch amerikanische Truppen. Es war das erste ununterbrochen betriebene KZ und wurde eines der bekanntesten Konzentrationslager und zwölf Jahre durchgehend in Betrieb, d. h. mehr als doppelt so lange wie die meisten späteren Konzentrationslager.

Grunfeld und sein ehrenamtliches Team sprachen mit Zeitzeugen und begleiteten diese mehrere Tage lang in der heutigen Gedenkstätte. Entstanden ist ein eindringliches und beklemmendes, aber auch optimistisches Filmjuwel, dass Erinnerung und Geschichte lebendig hält.

Antonio Grunfeld lebt in Spanien und arbeitet als Filmemacher und Fotograf. So drehte er zahlreiche Dokumentationen und Kurzfilme zu Themen, wie Umweltzerstörung, Armut, soziale Ungerechtigkeit, Migration, Nachhaltigkeit und Krieg. Drehorte waren vor allem Guinea (Westafrika), wo er unter anderem Künstler und Musiker porträtierte. Mit seinen Produktionen nahm er auch an verschiedenen Festivals teil und erhielt Preise.

Eintritt gegen Spende.

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