Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

sie trotz zahlreicher Widerstände ein vorbehaltloses und vorurteilsfreies Engagement im Umgang und in der Arbeit mit Flüchtlingen zeigt. 

Christine Schuster – Ehrenamtliche
Geschlafen wird später!
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17. April 2020, 18:30 Uhr

Entfällt: Solidarische Landwirtschaft

Diese Veranstaltung muss leider ausfallen und wird voraussichtlich im Herbst stattfinden können. Wir informieren dazu rechtszeitig. Wir bitten um Verständnis.

In vielen ländlichen Regionen und Mittelstädten erleben wir, wie sich unser Zusammenleben grundlegend verändert. Es fehlen gute Arbeitsplätze, Geschäfte, Handwerksbetriebe, Arztpraxen. Schulen, öffentliche Einrichtungen und Gaststätten schließen. Unsere Lebensqualität verändert sich, die Wege werden weiter.

Auch Bauernhöfe schließen ihre Pforten. Die konkurrenzgetriebene Massenproduktion ist vollends auf dem Land angekommen und die wenigen verbleibenden Großbetriebe beschäftigen immer weniger Arbeiter:innen auf immer größeren Flächen. Während in der DDR im Jahr 1989 ca. 10,8 Prozent der Berufstätigen in diesem Bereich arbeiteten, waren es in der gesamten BRD im Jahr 2017 nur noch 1,7%. Die wenigen landwirtschaftlichen Arbeiter:innen arbeiten zwar immer produktiver, aber die Binnenwirtschaft der Dörfer und Kleinstädte funktioniert gedeihlich weniger. Das Band zwischen Produzenten und Konsumenten ist zerschnitten.

VHS Logo

Im Schoße der alten Probleme entwickelt sich seit etwa 10 Jahren ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Konzept, welches immer mehr Verbreitung findet: Die Solidarische Landwirtschaft. Im offenen Austauschkonzept des runden Tischs werden wir uns fragen:

  • Was die Solidarische Landwirtschaft ist?
  • Welche Rolle sie für eine Wiederbelebung des ländlichen Raumes spielen kann?
  • Welche Erfahrung der Referent mit der Gründung der "Rote Beete" in Sehlis und der Mitarbeit in anderen Solawis gesammelt hat?
  • Welche Rolle die Solidarische Landwirtschaft rund um Leipzig spielt?
  • Und welche konkreten Möglichkeiten und Effekte von einer „Produktionsgemeinschaft“ ausgehen kann?

Der Referent Karl Giesecke hat in Bielefeld Soziologie studiert. 2012 hat er die solidarische Gemüsekooperative Rote Beete mitgegründet, die seit 2017 eine Genossenschaft ist, und arbeitet seitdem dort als Gärtner. Er hat 2017 eine Fahrradreise durch Deutschland gemacht und dabei auf 13 Solawis mitgearbeitet. Einige seiner Eindrücke hat er dokumentiert auf seinem Blog Solawalz.wordpress.com. Seit 2017 ist er nebenberuflich als Berater für die Gründung und Begleitung Solidarischer Landwirtschaften tätig.

Ort: VHS in Wurzen
Lüptitzer Str. 2, Raum 32
Kurs-Nr. PW1212

Eine Kooperationsveranstaltung der VHS mit dem Wohnprojekt Kanthaus und dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Zur Kursanmeldung hier lang.

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