Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
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10. Oktober 2022, 19:00 Uhr

FILMABEND: MASEL TOV COCKTAIL / KIPPA

Anlässlich der Wochen gegen Antisemitismus zeigen wir im Kultur- und Bürger*innenzentrum D5 in Wurzen (Domplatz 5) den Film MASEL TOV COCKTAIL von Arkadij Khaet, der 2020 beim renomierten Max-Ophüls-Filmfestival seine Premiere hatte und mittlerweile auf über 100 weiteren Festivals gezeigt wurde. U.a. gewann der Film den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2022, den Deutschen Kurzfilmpreis 2020 und den Grimme-Preis 2021 in der Kategorie Kinder und Jugend. Zuvor zeigen wir den Kurzfilm KIPPA aus dem Jahr 2018 von Lukas Nathrath.

Masel Tov

Der Kurzfilm MASEL TOV COCKTAIL erzählt, wie es ist, als Jude in Deutschland aufzuwachsen. In nur 30 Minuten werden anhand des Schülers Dima antisemitische Klischees und Anfeindungen provokant und erfrischend klar thematisiert. Der Film sorgte für Aufsehen und gewann zudem im Oktober 2020 auch den CIVIS Medienpreis in der Kategorie des Top Awards. Der Preis war mit 15.000 Euro dotiert und das Filmteam entschied sich, jeweils die Hälfte der Summe an den Opferfonds CURA (Amadeu Antonio Stiftung) und an Democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch e. V. zu spenden.

MASEL TOV COCKTAIL: Dimi, Sohn russischer Einwanderer und Schüler an einem Gymnasium, ist Jude. Er hat eine Freundin, keine Jüdin. Seine Mutter schaut am liebsten einen der 23 russischen Sender. Als ihm sein Mitschüler Tobi erklärt, dass man Juden wie ihn früher vergast hätte, schlägt Dima ihn ins Gesicht. Als Tobi ihn abermals provoziert,
schlägt Dima nicht nur zu.

KIPPA: Oskar findet an seiner neuen Schule schnell Anschluss. Als er im Unterricht erwähnt, dass er Jude ist, ändert sich jedoch alles. Er wird plötzlich ausgegrenzt, gemobbt, verprügelt und sogar sein bester Freund Eren wendet sich von ihm ab. Seine Eltern und Lehrer*innen scheinen machtlos zu sein. Als die Situation sich immer weiter zuspitzt, muss Oskar schließlich entscheiden, ob er sich von seinen Mitschüler*innen weiter einschüchtern lässt oder ein Zeichen setzt.

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