Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

sie trotz zahlreicher Widerstände ein vorbehaltloses und vorurteilsfreies Engagement im Umgang und in der Arbeit mit Flüchtlingen zeigt. 

Christine Schuster – Ehrenamtliche
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8. März 2021, Uhr

Internationaler Frauen(kampf)tag am 8. März 2021

Am 8. März wird auch in diesem Jahr wieder demonstriert und gestreikt und die Aktionsgruppe Feminist* aus Wurzen plant an diesem Tag Aktionen in Wurzen, die durch unsere social media Kanäle begleitet werden. Wir möchten ein Zeichen setzen dafür, dass wir vieles erreicht haben, aber noch ein langer Weg vor uns liegt. Sexismus, Gewalt gegen Frauen, sexuelle Übergriffe, Femizide, Benachteiligungen verschiedener Art und Geschlechter - Zuschreibungen sind längst nicht aus unserem Lebensalltag verschwunden. Deshalb müssen WIR weiter kämpfen.

Frauentag

Foto: Lindsay LaMont by unspalsh

Seit mehr als 100 Jahren finden sich Frauen an diesem Tag weltweit zusammen, um auf Diskriminierung, Unterdrückung und Frauen*rechte aufmerksam zu machen.

Seit 1926 wird der Tag auch in Deutschland jedes Jahr begangen. Zunächst kämpften die Frauen, allen voran Clara Zetkin, die bereits 1911 zum internationalen Frauentag aufrief, für bessere Arbeitsbedingungen, günstigerer Lebensmittelpreise und den legalen Schwangerschaftsabbruch. 1933 wurde der Tag von den Nationalsozialisten, aufgrund seines sozialistischen Ursprungs verboten. Manche begangen ihn im Verborgenen oder hängten rote Tücher als Erkennungszeichen aus dem Fenster.

In der DDR wurde der Tag wiederbelebt und bekam zunächst eine erhebliche ideologische Bedeutung zugesprochen. Die arbeitende Frau, die gleichzeitig gut sorgende Mutter war, galt als Idealbild und wurde an diesem Tag entsprechend gewürdigt.

In der BRD geriet der Tag zunächst in Vergessenheit. Mit der wiederaufkommenden Frauenbewegung ab den 1960ern gewann der Tag an Bedeutung und wand sich auch im geeinten Deutschland wieder seiner ursprünglichen Bedeutung zu - dem Kampf für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und gegen Unterdrückung!

Auch in den letzten Jahren wurde immer wieder zu Demonstrationen und Streiks aufgerufen, die sich vor allem gegen Gewalt gegen Frauen, gegen unbezahlte Sorgearbeit, die Gleichheit aller Geschlechter und für legale Schwangerschaftsabbrüche aussprachen.

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