Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
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19. September 2019, 19:00 Uhr

PARADIES

Aus Anlass der Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig zeigen wir am 19. September, 19 Uhr das Figurentheaterstück "Paradies" des Theater Figuro aus Rosswein im Kulturhaus Schweizergarten in Wurzen. In der Inszenierung geht es knallhart um die Frage, in welchem Europa wir leben wollen. In einem demokratischen, mit all seinen Unzulänglichkeiten, oder in einem der Diktatoren. Ein überaus brisantes und aktuelles Stück. Eintritt: 7 Euro/ erm. 5 Euro.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Leipzig.

paradies

Foto: A.Vancl

Zum Inhalt: Ein Zar, ein Menschenfresser, ein Hitler. Drei lebensgroße Puppen auf einer kargen Bühne. Ihr Treffpunkt ist die Kneipe namens »Paradies«. Trotz vieler Unterschiede verstehen sich die drei Männer gut. Alle drei haben zumindest eine Gemeinsamkeit: Sie lieben die Macht. Nun kommt die Bardame ins Spiel, die, um Gewalt über die Männer zu bekommen, sich als Europa ausgibt, sie umwirbt, bezirrzt und dem sich die drei gerne hingeben. Wird die Unmenschlichkeit triumphieren? Gibt es Rettung für die Menschheit?

Mit der hochgelobten Inszenierung »Paradies« gibt das Theater Figuro eine politische und überzogene Farce mit lebensgroßen Puppen - höchst skurrile Pappmaché-Köpfe auf rollbaren Gliederkörpern. Dass es dabei durchaus zur Sache geht, Minderheitenhetze inklusive, liegt in der Natur der Sache. Immerhin sind hier Schlächter unter sich. In der bösartigen Überspitzung liegt das Pfrund dieser Produktion von Regisseur und Schauspieler Alexej Vancl: Er arbeitet sich künstlerisch an der europäischen Gegenwart ab, deren brutalstmöglichen Zieleinlauf er als Teufel an die Wand malt. Man spürt seine Wut über die Verhältnisse. Der Spieler hält sich aber im Zaum und verfällt eben nicht in politische Imperative. Lieber entlarvt er den Puppenspieler am Ende selbst und das Publikum muss bangen: Das Theater der Politik geht weiter. Regie: Inda Buschmann (2 Std. mit Pause)

Im Rahmen der Interkulturellen Woche im und gefördert durch den Landkreis Leipzig.
www.demokratie-leben-lkl.de

IKW

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