Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

sie trotz zahlreicher Widerstände ein vorbehaltloses und vorurteilsfreies Engagement im Umgang und in der Arbeit mit Flüchtlingen zeigt. 

Christine Schuster – Ehrenamtliche
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27. September 2017

Rassistische Gewalt und schweigende Mehrheit im Landkreis Leipzig

Podium mit chronik.LE (Dokumentationsprojekt), Heike Kleffner (Journalistin) und lokalen Geflüchtetenunterstützer*innen

Seit spätestens 2015 steigen Angriffe und Anfeindungen gegen Menschen an, die als fremd wahrgenommen werden. Parolen an Häuserwänden, verbale Attacken, körperliche Gewalt, Brandanschläge. Insbesondere Geflüchtete und people of colour sind Ziele dieser Angriffe. Das Ausmaß ist erschreckend. Auch der Landkreis Leipzig ist keine Ausnahme.

podium

Wir möchten mit der Diskussion darüber ins Gespräch kommen und versuchen, Fragen, wie rassistische Einstellungen und Vorfälle im ländlichen Raum sinnvoll thematisiert, auf die Situation der Betroffenen aufmerksam gemacht werden kann und lokale Akteur*innen wirkungsvoll unterstützt werden können.

Das Veranstaltungsfaltblatt gibt es hier als PDF.

Veranstalter*innen: chronik.LE (Engagierte Wissenschaft e.V.) in Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. und der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig.

förderer

Infos zu chronik.LE

Das Dokumentationsprojekt zielt auf eine möglichst umfassende Sammlung und Analyse neonazistischer, rassistischer und diskriminierender Aktivitäten in Leipzig und den umliegenden Landkreisen. Die bisherige Arbeit zeigt: neonazistische Aktivitäten und Alltagsrassismus sind in der Region weit verbreitet. Anlass des Projekts war vor allem die Zunahme rechter Gewalt und das Erstarken der lokalen Neonaziszene in Leipzig.

Mit chronik.LE schafft eine umfangreiche Informations- und Recherchequelle für die Öffentlichkeit. Der Gedanke hinter dem Projekt: Nur wer sich auskennt, kann auch wirksam gegen Neonazis, Rassismus und Diskriminierung vorgehen.

 

Infos zu Heike Kleffner

Jahrgang 1966, aufgewachsen in Hamburg, seit 1989 wohnhaft in Berlin
Studium der Politikwissenschaften, Freie Universität Berlin
Auslandsaufenthalte: mit Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste eineinhalbjähriger Freiwilligendienst in Washington DC (USA) & Arbeitsaufenthalt in Nicaragua und El Salvador.

Veröffentlichungen u.a. in: Frankfurter Rundschau, "jetzt" - Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, Tagesspiegel, taz.

Freie Journalistin im Journalistenbüro Adesso, Berlin Arbeitsschwerpunkte: Migration & Minderheiten, Jugendszenen, Umbruchsituationen in den neuen Bundesländern

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