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Antidiskriminierungsregel: Wir als Veranstalter_innen behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und nationalistische, sexistische, rassistische, homophobe, inter- und transfeindliche Personen sowie Verschwörungstheoretiker_innen und Querfrontler_innen aller Art und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

30. September 2026, 16:00 Uhr

Laubhüttenfest – Sukkot

Ort: Wenceslaikirchgarten

Das Laubhüttenfest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und ihre 40 Jahre in der Wüste, als sie in Laubhütten lebten. Während des Festes bauen Juden Laubhütten (Sukka), in denen sie essen, schlafen (sofern es das Wetter erlaubt) und die Feiertage verbringen. Das Fest ist auch ein Erntedankfest, und es wird sieben Tage lang gefeiert. Frisches Obst und Gemüse spielen eine wichtige Rolle. Auch wir wollen gemeinsam eine Laubhütte im Garten der Wenceslaikirche bauen und anschließend bei einem gemeinsamen Essen mehr lernen über jüdische Feste und Traditionen. Kinder sind willkommen. Es kann gerne Baumaterial aller Art aus dem Garten und dem Wald mitgebracht werden.

6. November 2026, 19:00 Uhr

Änderung: Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch)

Ort: D5 (Domplatz 5)

Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle.

Schalom
Foto: Filmplakat - armadafilm

Der Film ist eine Produktion von armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Eintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren.

Information zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht, wie angekündigt, die Lesung "Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen" stattfinden, weswegen wir den o.a. Film zeigen

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