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Antidiskriminierungsregel: Wir als Veranstalter_innen behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und nationalistische, sexistische, rassistische, homophobe, inter- und transfeindliche Personen sowie Verschwörungstheoretiker_innen und Querfrontler_innen aller Art und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

24. Oktober 2026, 19:00 Uhr

Jazz und mehr: MOTUSNEU und Susanne Stock entdecken Sachsen neu

Es summt, flirrt und säuselt im Klangdickicht von MOTUSNEU. Angetrieben vom Entdeckergeist bleibt das Leipziger Trio rastlos und neugierig. So auch während der Musik-gewordenen Begegnung mit der Akkordeonistin Susanne Stock auf der aktuellen, zweiteiligen Veröffentlichung »Balgwege« (Boomslang Records). Sie hören aufmerksam zu und bündeln ihre Energien - das macht deren Zusammenkunft so besonders. Eintrittsempfehlung: 5-10 Euro

Bruno Angeloni – Saxophone
Susanne Stock – Accordion
Stephan Deller - Bass
Steffen Roth - Percussion

Foto: MOTUSNEU_credits_Sebastian_Brunnlechner

Gefördert durch den Musikfond beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Motusneu

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6. November 2026, 19:00 Uhr

Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch) // Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen

Ort: D5 (Domplatz 5)

Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle.

Schalom
Foto: Filmplakat - armadafilm

Der Film ist eine Produktion von armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Eintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren.

Information zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht, wie angekündigt, die Lesung "Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen" stattfinden, weswegen wir den o.a. Film zeigen

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen statt, zu dem ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm durch mehrere Wurzener Einrichtungen und Vereine organisiert wurde. Das Programm finden Sie auf https://ringelnatz-verein.de/tacheles2026/.

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