Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle.

Foto: Filmplakat - armadafilm
Der Film ist eine Produktion von armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Eintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren.
Information zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht, wie angekündigt, die Lesung "Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen" stattfinden, weswegen wir den o.a. Film zeigen
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