Liebe Freundinnen und Freunde,
der zweite Newsletter des NDK für dieses Jahr ist soeben erschienen und liegt als PDF-Datei für euch/ Sie hier zum Download bereit.
13. November 2014, eigene
Liebe Freundinnen und Freunde,
der zweite Newsletter des NDK für dieses Jahr ist soeben erschienen und liegt als PDF-Datei für euch/ Sie hier zum Download bereit.
9. November 2014, eigene
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört und tausende Juden geschlagen und eingesperrt. Damit begann eine in der Weltgeschichte beispiellose Verfolgung von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, die im Holocaust endete und sechs Millionen europäischen Juden das Leben kostete. Auch die Wurzener jüdischen Familien wurden vertrieben, ihrer Grundlage beraubt, ihr Besitz "arisiert". Mindestens sieben Angehörige von ihnen wurden durch die Nationalsozialisten ermordet.
"Um die Erinnerung an das große Leid und das furchtbare Schicksal dieser, unserer Wurzener zu erhalten, wurden in den vergangegen zwei Jahren 15 Stolpersteine im Stadtgebiet verlegt. Und an eben diesen möchten wir am 9. November, 18 Uhr kleine Mahnwachen abhalten, die Steine vom Schmutz befreien und den Opfern gedenken.", so Gaby Kirsten von der Initiativgruppe. Ihre Mitstreiterin Ulrike Ernst ergänzt dazu: "Wir würden uns freuen, wenn sich wieder, wie in den vergangenen Jahren auch schon, zahlreiche Menschen an den verschiedenen Orten einfinden, Blumen und Teelichter mitbringen."
25. September 2014, nixlos.de
Am kommenden Montag, den 29.09.2014 geht die interaktive Jugendplattform „nix los ? - dann mach was los!“ unter www.nixlos.de online. "Die interaktive Homepage verfolgt eine landkreisweite Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern.", so Projektleiter Christian Randel, der die die Web-Plattform als Chance sieht, einen virtuellen Kommunikations- und Vernetzungsraum im gesamten Landkreis Leipzig zu etablieren, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen Mitsprache- und Teilhabemöglichkeiten in ihrer Stadt, ihrem Dorf, ihrem Jugendklub oder ihrem Verein aufzuzeigen.

2. September 2014, Richerdt
Der Wahlkampf des Herrn Rieder und der CDU gegen den in den letzten 6 Jahren so erfolgreichen Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) hat begonnen, bevor der neue Stadtrat sich konstituiert hat. Wo waren Herr Rieder und seine CDU in den letzten Jahren bei der Erstellung des Haushaltes? Hat die CDU den Haushalt 2014 nicht mit großer Mehrheit angenommen und zugestimmt!? Oder wollte Herr Rieder lediglich die beiden Projekte - „Hundewiese“ und „Parkplätze für den Kleingartenverein Muldental eV“ - trotz Bedenken vieler Stadträte unbedingt durchsetzen, obwohl die von der CDU angegebenen Kosten seinerzeit von 98.000,00 EUR zwischenzeitlich bereits auf mindestens 134.000,00 EUR gestiegen sind. Der Fehlbetrag aus dem Haushalt 2014 in Höhe von 3,9 Mio. EUR ist auch Herrn Rieder und seiner CDU bekannt. Er besteht aus 2,1 Mio. EUR Abschreibungen, die insoweit keinen tatsächlichen Geldwert aufweisen. Die weiteren 1,8 Mio. EUR wurden aus den Rücklagen entnommen.Dieser Maßnahme hat auch die CDU mit großer Mehrheit im Haushalt 2014 zugestimmt.
Wurzen, 27.08.2014: Das NDK wird am 29.08. die einzige öffentliche Diskussionveranstaltung mit den Direktkandidaten unseres Wahlkreises durchführen. Erwartet werden dazu Christoph Waitz (FDP), Miro Jennerjahn (Bündnis90/ Grüne), Markus Bergforth (SPD) und René Jalaß (Die Linke).
"Leider hat die Kandidatin der CDU, Hannelore Dietzschold, ihr Kommen nun doch abgesagt, was sehr bedauerlich ist. Hatten wir doch auf eine spannende Diskussion aller fünf eingeladenen Gäste gehofft.", so Ingo Stange vom NDK. Dietzschold, Abgeordnete der CDU im sächsischen Landesparlament, hatte gestern ihre Absage telefonisch damit begründet, dass sie bei anderen Veranstaltungen mehr Leute erreiche und sie annehme, dass keine Presse zur Diskussion anwesend sein werde. Angefragt wurden die Politiker und Politikerinnen bereits im Mai. "Schon zu ähnlichen Foren, etwa zur Kommunalwahl im Mai, war kein Vertreter der CDU erschienen. ", bedauert Stange die Entscheidung Dietzscholds.
Die Diskussionsteilnehmer wurden über die Absage informiert. Beginn ist 19 Uhr.

8. August 2014, eigene
Wir suchen dringend noch sechs Teilnehmende zwischen 18 und 27 Jahren für eine Jugendbegegnung in Begard (Bretagne) und in Paris vom 03. - 15. September 2014.
Während der Begegnung soll ein Blick auf die arabischen Revolution und deren Auswirkungen gelenkt werden und darüber gesprochen werden, was das für die Demokratie bedeutet, welche Verantwortung Europa dafür hat. Weitere jugendliche Teilnehmende kommen aus Bosnien, Tunesien, Frankreich und Palästina. Der erste Teil der Begegnung findet in der Bretagne statt, der zweite in Paris. Das Projekt ist durch die EU finanziert.
Der Teilnahmebeitrag ist 90 Euro. Darin enthalten sind Reisekosten (Zug von Leipzig nach Guingamp und Paris nach Leipzig), Vollverpflegung, Unterbringung und Programmkosten. Es gibt ausreichend Zeit für die Freizeitgestaltung. Zudem wird noch ein/e Betreuer_in für die deutsche Gruppe gesucht, die/ der natürlich keinen Teilnahmebeitrag zahlen muss.
Infos über Ingo Stange – 03425 – 85 27 10 oder team@ndk-wurzen.de beim NDK in Wurzen.
5. August 2014, eigene
Seit mehreren Jahren gibt es beim Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. das Projekt Schatzsuche, welches sich auf die Suche nach Erinnerungen und Erlebnissen rund um Wurzen, zu dessen Kultur, Industrie, Politik, Historie und Alltagsleben begibt. Neben kleineren Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern, einer Audio-CD und zig Stunden Interviews iost auch eine Ausstellung entstanden, welche bereits in der Innenstadt und im Stadthaus zu Gast war und nun als ständige Ausstellung im Kultur- und BürgerInnenzentrum am Domplatz zu sehen ist. Derzeit werden weitere Veranstaltungen für den Herbst geplant.
In den letzten Monaten wurden dem Projektleiter Mirek Bohdalek mehrere Dutzend Fotos aus privaten Archiven anvertraut, die ehemalige hier stationierte sowjetische Soldaten bzw. Offiziere und ihre Familien bei deren Freizeitgestaltung, dem Alltag oder an Feiertagen in den 80er Jahren und früher zeigen.

Kinder sowjetischer Offiziere als Leninpioniere in Wurzen in den 80er Jahren (Foto: privat)
29. August 2014, eigene
Am 31. August 2014 finden in Sachsen die Wahlen zum neuen Landtag statt. Das NDK wird sich an diesem Wochenende dieser wichtigen Wahl widmen und möchte damit gleichzeitig alle Wählerinnen und Wähler bitten, von ihrem Wahlrecht unbedingt gebrauch zu machen, um vor allem den Einzug von NPD und AfD in das sächsische Parlament zu verhindern. Folgende Veranstalungen wird es geben:
Wir laden zu einer moderierten Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der demokratischen Parteien in den Kulturkeller von D5 ein. Angesprochen werden vor allem Themen, die sich um den Umgang mit Neonazismus, die Migration von Flüchtlingen, die Förderung von Zivilgesellschaft und Bürger_innenengagement in der Gemeinwesenarbeit und die Stellung von Soziokultur in unserer Region drehen. Dazu eingeladen haben wir Hannelore Dietzschold (CDU), Miro Jennerjahn (Bündnis90/ Grüne), René Jalaß (Die Linke), Christoph Waitz (FDP) und Markus Bergforth (SPD). Der Eintritt ist frei, die Kulturbar mit reichhaltigem Getränkeangebot geöffnet.
23. Juli 2014, nixlos.de
Das Projekt „Jugend wird aktiv“ unterstützt SchülerInnen und junge Menschen aus dem Landkreis Leipzig, welche sich aktiv mit individuellen Entwürfen, Aktionen und kulturellen Interessen im Landkreis Leipzig beteiligen und engagieren möchten. Im Laufe des dreijährigen Projektes, welches durch die Aktion Mensch gefördert wird, ergaben sich verschiedene Ansätze zur Aktivierung und Vernetzung von Jugendlichen, welche nunmehr in einer interaktiven Web-Plattform als virtueller Kommunikations- und Vernetzungsraum realisiert werden.
Die interaktive Internetplattform „nixlos? – dann mach was los“ verfolgt eine landkreisweite Vernetzung von Jugendinitiativen und -gruppen, Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Partnern. Neben der Vorstellung ihrer Angebote, Tätigkeiten und Veranstaltungen als Einrichtung, Jugendklub, Verein oder Organisation, dient die Plattform dem Austausch mit und zwischen Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen.
Die Plattform bietet einfach handhabbar die Möglichkeit, interessierte Jugendliche auf Angebote aufmerksam zu machen, mit Ihnen in den Dialog zu treten und auf moderne Art Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Zudem werden Sie integraler Teil einer landkreisweiten Community für die Belange junger Menschen, um Ihnen die Chancen und Perspektiven im ländlichen Raum aufzuzeigen.

26. Juni 2014, eigene, Bon Courage
Aufgrund der breiten Unterstützung, dem Engagement vieler Menschen und der vielen Ideen für konkrete Aktionen werden wir ab sofort ebenfalls Unterschriften sammeln, die sich gegen eine Abschiebung der Familie Azizaev/ Kekharsaeva ausspricht und für eine Aufenthaltserteilung stimmt. Die Liste liegt bei uns im Domplatz 5 aus und kann auch hier runtergeladen werden! Die Aktion lebt davon, dass viele Menschen sich beteiligen und kräftig Listen drucken, Unterschriften sammeln und zurücksenden. Bestenfalls direkt an Bon Courage: Markt 6 in 04552 Borna!
In den frühen Morgenstunden des 24. Juni 2014 versuchten PolizeibeamtInnen bereits zum zweiten Mal die siebenköpfige tschetschenische Familie Azizaev aus Pegau (b. Leipzig) nach Polen abzuschieben. Nachdem der Vater wegen dem Verdacht auf einen erneuten Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wollte man die Mutter mit drei Töchtern zunächst alleine, getrennt vom herzkranken Ehemann und zwei Söhnen, abschieben. Das Auseinanderreißen von Familien bei Abschiebungen ist ein gängiges Verfahren deutscher Behörden, die mit dieser zweifelhaften und inhumanen Methode psychischen Druck auf die verbliebenen Familienmitglieder aufbauen und sie somit zur Ausreise zwingen wollen. Erst als die Mutter wegen akuter Atemnot ebenfalls vom Notdienst in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste, brach die Polizei die Abschiebung vorläufig ab. Im Übrigen sollte die Abschiebung der Familie anfangs ohne den minderjährigen Sohn, der zu jenem Zeitpunkt nicht in der Wohnung aufhältig war, vollzogen werden.