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27. Februar 2026

Nachruf: Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Andreas Rauhut

Viel zu früh ist er von uns gegangen. Was bleibt, ist eine Leere, die schwer in Worte zu fassen ist – und die Erkenntnis, dass mit Andreas ein Mensch fehlt, der nicht nur gearbeitet, sondern gewirkt hat. Ein Mensch, der Spuren hinterlässt, weil er andere berührt, bewegt und bestärkt hat.

Andreas war ein leidenschaftlicher Netzwerker, ein kluger Beobachter und ein Mensch mit Haltung. Er konnte zuhören, Fragen stellen und Perspektiven öffnen. Er war jemand, der nicht nur über Demokratie sprach, sondern sie lebte: in seinem Denken, in seinem Handeln und in seinem unermüdlichen Einsatz für Bildung, Beteiligung sowie Kinder- und Jugendarbeit.

Er brachte Menschen zusammen, wo andere Grenzen sahen. Er schuf Verbindungen, wo vorher Distanz war. Und er hatte die seltene Gabe, aus Ideen konkrete Schritte werden zu lassen – nicht laut, nicht selbstbezogen, sondern getragen von echter Überzeugung und tiefem Verantwortungsgefühl.

Andreas war unbequem, wenn es nötig war. Klar, wenn es darauf ankam. Und gleichzeitig immer menschlich. Gerade diese Mischung machte ihn so besonders. Seine prinzipientreue Haltung, sein Mut zur Auseinandersetzung und seine Wärme im Miteinander werden uns fehlen.

Viele Orte, viele Gespräche, viele Projekte im Landkreis Leipzig und darüber hinaus tragen seine Handschrift. Sein Wirken reicht weit über sein Leben hinaus – in den Strukturen, die er mit aufgebaut hat, und in den Menschen, die durch ihn ermutigt wurden, das Richtige zu tun.

Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie, seinen Kolleg:innen und allen Angehörigen.

Andreas, du fehlst. Deine Stimme fehlt. Dein Blick fehlt. Und doch bleibt etwas von dir – in dem, was du angestoßen hast, und in dem, was wir gemeinsam weitertragen werden.

Team, Vorstand und Mitglieder des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V.

Andreas

17. Februar 2026

„Partnerschaften für Demokratie“ - Kommunale Demokratieprojekte vor dem Kollaps?

Neuer Belltower News Artikel von Vera Ohlendorf

Neue Vorgaben knüpfen Förderungen der „Partnerschaften für Demokratie“ an die Zustimmung der Kommunalparlamente und sehen umfassende Prüfungen durch den Bund vor. Im Superwahljahr droht wichtigen Demokratieprojekten das Aus. Wir spiegeln hier einen Artikel von Belltower News: https://www.belltower.news/partnerschaften-fuer-demokratie-kommunale-demokratieprojekte-vor-dem-kollaps-164505/

PFDII

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3. März 2026

Pressemitteilung: Dritte Orte sind unverzichtbar - Statement zur gesellschaftlichen Relevanz Dritter Orte

NDK als Erstunterzeichner eines bundesweiten Bündnisses zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Dritte Orte sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar. Unter diesem Titel hat ein breites Bündnis aus engagierten Organisationen und Einzelpersonen heute ein gemeinsames Statement veröffentlicht – mit dem Ziel, Orte zu stärken, an denen Menschen sich begegnen, die sie mitgestalten können und an denen sie Zusammenhalt erleben. Die Initiative will die Bedeutung von Dritten Orten sichtbar machen und ihre Verankerung in kommunalen Infrastrukturen stärken. Das gemeinsame Statement unterstreicht die Wirksamkeit von Dritten Orten als offene, soziale und kulturelle Treffpunkte, die der gesellschaftlichen Tendenz von Polarisierung, Abgrenzung und Rückzug etwas entgegensetzen. Das vollständige Statement finden Sie unter dritte-orte.org.

Bündnis

Foto: Copyright Bente Stachowske

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27. Januar 2026

Veranstaltungsrückblick: Eröffnung des Jahres der jüdischen Kultur in Wurzen

Zweite Veranstaltung heute Abend

Am Sonntag, den 21. Dezember 2025, wurde im Wurzener Dom das Jahr der jüdischen Kultur eröffnet. Den Auftakt gestaltete das Schweizerhaus Püchau mit dem Angebot, gemeinsam Chanukkakerzen zu ziehen. Im Anschluss spielte die Band Rozhinkes. Vor rund 70 Gästen sorgte das Trio für feinsten Klezmer und ein rundum tolles musikalisches Erlebnis.

Konzert

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22. Januar 2026

Das RNW ist online!

Die Regionale Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig hat eine neue Website

Unter rnw-lkl.de findet ihr ab sofort Informationen, Initiativen und Beteiligungsmöglichkeiten rund um Demokratie und Engagement im Landkreis Leipzig. Die Plattform macht zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar, vernetzt Akteur:innen und lädt zum Mitmachen ein. Schaut unbedingt mal rein! 

RNW

15. Januar 2026

Kennt ihr schon die neue Episode des Leerstellen Projekts?

Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt

Der Verein Bon Courage ist seit 2007 in Borna aktiv. Ebenso lange wie sich der Verein in den Bereichen von Erinnerungskultur und Antirassismus engagiert, wird er von der extremen Rechten angefeindet. Davon unbeirrt setzt Bon Courage seine Arbeit fort und lässt sich nicht einschüchtern. Schaut unbedingt rein: https://leerstellen-lkl.de/

Sequenz_011.mp4

1. Januar 2026

Wir streichen einen Großteil des Veranstaltungsprogramms und kürzen unsere Öffnungszeiten

Zu diesen Maßnahmen sind wir 2026 durch den Entschluss des Wurzener Stadtrats gezwungen

Veränderung

Wie sich schon abgezeichnet hat, wird bei uns im neuen Jahr einiges anders. Aufgrund der Ablehnung des Sitzgemeindeanteils durch den Wurzener Stadtrat erhalten wir keine Förderung vom Kulturraum Leipziger Raum für 2026. Diese Förderung betrifft 1) unser offenes Haus und alle, die dieses in der Vergangenheit genutzt haben, 2) unsere Kulturveranstaltung sowie die Begleitung von Ehrenamtlichen und 3) wichtiges Personal, das diese Arbeit bisher gemacht hat.

Unsere neuen gekürzten Öffnungszeiten sind:
Montag 10 – 16 Uhr
Dienstag 13 – 16 Uhr 
Darüber hinaus sind wir für Sie/Euch zu erreichen unter 03425/852710 oder per Mail: team@ndk-wurzen.de.

Es wird außerdem bis auf weiteres keine Veranstaltungen geben, mit Ausnahme derjenigen zum Jahr der Jüdischen Kultur. Für unsere bisherigen Gruppen, die zu festen Zeiten ihre Angebote machen, stellen wir weiterhin den Raum und unsere Unterstützung zur Verfügung.

Trotz alledem freuen wir uns auch auf das neue Jahr und auf alle, die dieses gemeinsam mit uns bestreiten wollen! 

10. Dezember 2025

"Alles beginnt im Zentrum" - Kampagne für den Erhalt soziokultureller Zentren

AbiZ

Wir weisen hier auf die sehr begrüßenswerte Kampagne "Alles beginnt im Zentrum" hin. Auf ihrer Website heißt es: "Räume, die Kultur jenseits des Mainstreams überhaupt ermöglichen, sind akut bedroht. Wir unterstützen Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität – damit alternative Jugendclubs, queere Cafés und selbstverwaltete Kulturzentren erhalten bleiben.

Rechte Angriffe auf alternative Zentren häufen sich. Scheiben werden eingeworfen und Brände gelegt. Engagierte berichten von Einschüchterungen und gezielten Diffamierungen.Parallel wächst der politische Druck auf Projekte, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Programme für Demokratie werden in Frage gestellt, Fördermittel gekürzt oder ganz gestrichen. Kommunen entscheiden sich sogar Bundesmittel abzulehnen, damit gemeinnützige Vereine nicht weiter gefördert werden. Mehr über die Situation alternativer Jugend- und Kulturorte mit aktuellen Beispielen von Angriffen und politischem Druck erfährst du in der Rubrik Hintergrund. Es braucht eine zentrale Spendenkampagne: Denn Hilfe soll nicht davon abhängen, wie gut man vernetzt ist. Spende für den Erhalt von Orten der Kritik!"

https://www.allesbeginntimzentrum.org/

 

2. Dezember 2025

Das NDK bedankt sich beim Universitätschor für das großartige Engagement!

- Gemeinsam für Demokratie und Kultur im ländlichen Raum -

Im Rahmen unseres 25. Vereinsjubiläums im September durften wir als Netzwerk für Demokratische Kultur (NDK) den Universitätschor Leipzig begrüßen. Dort entstand die Idee für eine weitere Zusammenarbeit. David Timm, Musikdirektor des Chores, schlug vor die Universitätsmusiktage zu nutzen, um auf unsere Arbeit NDK hinzuweisen. So durften wir bei vier Konzerten zwischen dem 18. und 30. November im Paulinum und in der Thomaskirche, das NDK vorstellen und Spenden für unsere Arbeit sammeln.

Unichor

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