Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
Geschlafen wird später!
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22. August 2017, www.demokratie-leben-lkl.de

Bustour "Freie Jugendprojekte im Landkreis Leipzig"

In den letzten Jahren entstanden im Landkreis zahlreiche Initiativen und Projekte, die in ihrem Engagement durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Leipzig unterstützt worden sind. Die Bustour durch den Landkreis führt uns nun zu jenen Menschen, die mit Begeisterung und Elan diese Projekte füllen. Abfahrt ist 09:00 Uhr an der Alten Spitzenfabrik in Grimma, mit Stopps in Markranstädt, Borna und Bad Lausick. Ende ist ca. 15 Uhr in Grimma.

Die Fahrt findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig" statt.

 

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22. August 2017, eigene

Kunst-Auktion zum NDK-Sommerfest

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Druck "P. Last Longer" von Carolin Wild

Auf unserem Sommerfest am 26. August werden wir neben vielen tollen Programmpunkten auch eine kleine Auktion von Kunstwerken veranstalten. Deren Erlös kommt dem Ausbau des Kultur- und BürgerInnenzentrums D5 zu Gute. Folgende Künstlerinnen und Künstler aus Wurzen und der Region haben uns dankenswerterweise eines oder mehrere ihrer Werke zur Verfügung gestellt: Johannes Denda, Christine Ebersbach, Mandy Gehrt, Franziska Klose, Carolin Wild und Jochen Ziska. Hier findet ihr/finden Sie nun den Auktionskatalog mit Informationen zu den Erschaffer_innen und den angebotenen Werken sowie die Modalitäten zur Versteigerung.

Auch jene mit geringem Geldbeutel haben eine Chance. Wir freuen uns auf reges Interesse und zahlreiche Gebote. Los geht`s um 16.30 Uhr.

 

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7. Juli 2017, http://www.belltower.news/

Ein Hintergrundrauschen, das langsam zu einem Dröhnen anwächst

von Anetta Kahane

 

Belltower.news

 

Es gibt immer wieder Dinge, die erstaunlich sind. Haben Sie den Bericht zum letzten NSU-Untersuchungsausschuss wahrgenommen? Er ist medial tatsächlich etwas untergegangen. Es mag auch daran gelegen haben, dass die Empfehlungen eher eine Ergänzung zu den vorangegangenen darstellten, als dass sie wirklich Neues enthielten. Wir bewerten dies nach dem Motto: „Es gibt nichts Neues, das Alte ist noch nicht alle“. Und wir bedanken uns gleichermaßen bei den Mitgliedern des Ausschusses für ihre Arbeit und den Stress, dem sie währenddessen ausgesetzt waren. Dennoch sei eine Anmerkung erlaubt: Antisemitismus scheint es beim NSU nicht gegeben zu haben. Er kommt in dem Bericht nicht als solcher vor – allenfalls fragmentarisch in Nebensätzen.

 

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14. Juni 2017, NDK

Solidarität mit Betroffenen rassistischer Gewalt

NDK verurteilt Ausschreitungen gegen Geflüchtete

Am Abend des 09.06.2017 kam es durch einen Aufruf in diversen Onlineportalen zu gewaltsamen Ausschreitungen vor einem von Geflüchteten bewohnten Haus in der Wenceslaigasse in Wurzen. Ca. 60 Personen skandierten lautstark flüchtlingsfeindliche, nazistische und rassistische Parolen. Mit Erschrecken, Abscheu und großer Sorge um die Sicherheit der in unserer Stadt lebenden Asylsuchenden verurteilt das Netzwerk für Demokratische Kultur mit allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter_innen diese Angriffe. Die äußerst verängstigten Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch Familien mit Kleinkindern, die gerade erst dem Hass, Krieg und Terror entkommen sind, mussten stundenlang in ihren Wohnungen verschanzt ausharren; couragierte Wurzener Bürgerinnen leisteten ihnen Beistand. Nur durch einen massiven Polizeieinsatz konnten Übergriffe auf das Haus und seine fluchtbedingt zum Teil schwer traumatisierten Bewohnerinnen und Bewohner abgewendet werden. Ihnen gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

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13. Juni 2017, Polizei Sachsen

Neonazis bedrohen Geflüchtete vor Wohnhaus

Polizei verhindert Übergriffe // Festnahmen und Platzverweise

Am Freitagabend (09.06.2017) kam es bis in die Nachtstunden zu teilweise pogromartigen Szenen unmittelbar vor einem Wohnhaus, in welchem mehere Geflüchtete leben, u.a. auch Familien. Bis zu 60 zum Teil stark alkoholisierte Männer und Frauen waren einem Aufruf gefolgt, der im Vorfeld im Internet kursierte. Demzufolge wurde zu einer Protestak tion für 20 Uhr auf dem Wurzener Marktplatz eingeladen, um zu zeigen, "wem die Straße und die ganze Stadt" gehöre.  Grund war eine Körperverletzung von Asylsuchenden an zwei Wurzenern am Pfingstwochenende.

Gegen 21:30 Uhr setzten sich einzelne Personengruppen in Bewegung und zogen vor das Wohnhaus in der Wenceslaigasse. Die bis zu 60 Personen skandierten Rufe wie „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Die Polizei, die mit bis zu 60 beamten vor Ort war, räumte den unmittelbaren Bereich vor dem Wohnhaus. Nur durch das sofortige Einschreiten konnten Übergriffe auf das Gebäude und Personen verhindert werden. Es wurde eine Platzverweiszone für den Bereich der Altstadt in Wurzen eingerichtet. Im Zuge dessen wurden noch mehrere kleine Ansammlungen außerhalb der Platzverweiszone festgestellt und unter Kontrolle gehalten.

In der Bilanz verzeichnete die Polizei zwei Gewahrsamsnahmen zur Durchsetzung des Platzverweises, mehrere Identitätsfeststellungen sowie die Aufnahme von zwei Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollsteckungsbeamte, eine Beleidigungsanzeige und eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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13. Juni 2017, Belltower.News

Belltower.News: Nach Facebook-Aufruf: 60 “besorgte“ Wurzener wollen Flüchtlinge angreifen

von Simone Rafael

Wie es aussieht, wenn Hetze aus dem Internet auf die Straße tritt, ließ sich am Wochenende in der sächsischen Kleinstadt Wurzen betrachten: Rund 60 Menschen versammelten sich dort am Freitag, den 09.06.2017, auf dem Marktplatz, nachdem im Internet dazu aufgerufen wurde, Geflüchteten zu zeige, wem "die Straßen der Stadt" und "die ganze Stadt" gehören. Ihr Ziel: Ein Wohnhaus, in dem Geflüchtete wohnen. Die Polizei war vor Ort und verhinderte Schlimmeres, sprach aber von "pogromartigen Szenen".

 

Belltower.News

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2. Juni 2017, eigene

D5-Programm als download

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

unter dem Link gibt es das Kulturprogramm für das 2. Halbjahr 2017 des Kultur- und Bürger*nnenzentrums D5 zum download (PDF). Wir hoffen sehr, damit die kulturellen Angebote der region ein Stück bunter und vielfältiger zu machen. Das Programm gibt es natürlich auch in gedruckter Version und liegt in vielen Geschäften und Institutionen der Stadt aus. Falls Interesse besteht, es auch bei Ihnen/ euch auszulegen, kontaktieren Sie / kontaktiert uns. Wir freuen uns auf Ihren / euren Besuch.

Herzliche Grüße.

Ihr / euer NDK-Team

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17. Mai 2017

Newsletter 1/2017 erschienen

Liebe Freundinnen und Freunde,

der erste Newsletter des NDK für dieses Jahr ist soeben erschienen und liegt als PDF-Datei für euch/ Sie hier zum Download bereit.

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7. Mai 2017, eigene

18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche

Erinnerung und Mahnung an Naziverbrechen

Am Sonntag, 7. Mai 2017 findet im Muldental der mittlerweile 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945 statt. "Er wird traditionell wieder in Borsdorf beginnen und mit Stationen in Gerichshain, Machern und Bennewitz in Wurzen auf dem Friedhof enden.", sagt Ingo Stange vom Orgateam beim NDK.

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6. Mai 2017, Die Linke Wurzen

Erneut Gedenktafel für Opfer des Naziregimes abgerissen!

Wie heute morgen, Samstag den 06.05.2017, von Spaziergängern am Stadtbad Wurzen entdeckt wurde, ist die dortige Gedenktafel für die Opfer der Todesmärsche von 1945 erneut abgerissen worden. Es ist davon auszugehen, dass dies das Werk von Neonazis gewesen ist. Morgen findet der 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche statt. Bereits im vergangenem Jahr wurde der Gedenkstein auf die selbe Weise geschändet. Die Stadtverwaltung brachte damals eine Ersatztafel an. Der Gedenkstein und die Erinnerungstafel wurden erst 2015 im Beisein von Gästen aus Frankreich, Tschechien und Deutschland angebracht.

tafel

Das NDK und die IG Gedenkmarsch verurteilen ebenso, wie die Partei DIE LINKE in Wurzen, die bereits die Öffentlichkeit informierte, diese widerliche Tat auf das Schärfste. "Die Geschehnisse vom Frühjahr 1945 sind Teil unserer Stadtgeschichte und können auch mit dem Entfernen von Erinnerungstafeln nicht ungeschehen gemacht werden. Vielmehr ist es unabdingbar aus der Geschichte zu lernen und daran zu erinnern.", sagte Jens Kretzschmar von der Linken in Wurzen.

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