Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

ich der Meinung bin, dass es in jeder sächsischen und ostdeutschen Kleinstadt Menschen, Initiativen und Vereine braucht, die auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen ...

Tobias Burdukat (Pudding) – Dorf der Jugend Grimma
Geschlafen wird später!
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9. November 2017, eigene

Gedenken an Wurzener Opfer des Holocaust

Einladung zum traditionellen Stolpersteine putzen

Zum Gedenken an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die durch den Nazi-Terror vertrieben oder ermordet wurden, wird für Donnerstag, 09.11.2017 eingeladen. Treffpunkt ist 18 Uhr in der Jacobsgasse. In Wurzen wurden in den letzten Jahren mehrere Stolpersteine für vier jüdische Familien verlegt. Viele Einwohner nahmen daran teil und lernten Nachfahren der Familien persönlich kennen.

Die Aktionsgruppe „Stolpersteine“ hofft, dass das Stolpersteine-Putzen von vielen Wurzenern begleitet wird, teilte die Stadtverwaltung mit. Teelichter und Blumen können mitgebracht werden.

Goldschmidt

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2. November 2017, eigene

missioTruck „Menschen auf der Flucht. Weltweit.

Projektangebot für Lehrer_innen und Multiplikator_innen:
Hintergründe, Auswirkungen und Folgen von Flucht und Migration mit dem Medium missioTruck

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.

misso Truck

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27. Oktober 2017, www.tolerantes-sachsen.de

Fachtag zum Umgang mit demokratiefeindlichen Strukturen

27.Oktober 2017 im Stadthaus Wurzen

PEGIDA, Neonazis, Reichsbürger – demokratiefeindliche Akteure treten in Sachsen immer wieder in Erscheinung. Ob mit Kundgebungen im öffentlichen Raum, durch gewalttätige Attacken, Hetze im Netz wie auf der Straße oder durch die Nichtanerkennung der Bundesrepublik.

Demokratiefeindliche Aktivitäten belasten die Menschen, bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Streben nach einem offenen, toleranten Sachsen. Ein wirkungsvolles Engagement dagegen kann nur aus der Zusammenarbeit aller Bereiche der Gesellschaft entstehen.

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23. Oktober 2017, www.muldental-nachrichten.de

Auf Tuchfühlung mit Vorurteilen

Von Sylke Mathiebe am 23. Oktober 2017

Wer in den nächsten Tagen mit offenen Augen durch Wurzen geht, wird an vielen Orten auf die Bestandteile einer ganz besonderen Ausstellung stoßen: Jugendliche mit Fluchthintergrund sind gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern kreativ geworden und haben für ein Projekt des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. Plakatslogans entwickelt. Unter dem Titel „Aufmerksam machen – Diskussion anbieten – Vorurteile abbauen“ sollen rund 200 dieser Plakate in der Stadt erscheinen.

Plakateaktion

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25. September 2017, kulturbuero-sachsen.de

Sächsisches Wahlergebnis schockierend

Pressemitteilung des Kulturbüro Sachsen e.V. vom 25.09.2017

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) ist im Bundesland Sachsen als die stärkste Kraft aus der Bundestagswahl am 24.09.2017 hervorgegangen. Das Kulturbüro Sachsen e.V. ist bestürzt über dieses Ergebnis.

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6. September 2017, http://www.muldental-nachrichten.de

Angst und Hoffnung in Wurzen (Muldental Nachrichten)

Von Sylke Mathiebe am 6. September 2017

Einige Tage sind vergangen, seit Wurzen nicht in Schutt und Asche gelegt wurde. Zeit zum Nachdenken über das, was in den letzten Wochen hier passiert ist, Zeit für eine ganz persönliche Betrachtung:

Ich bin am vergangenen Sonnabend eine der Wurzener Bürgerinnen und Bürger gewesen, die sich in den Demonstrationszug des antifaschistischen Bündnisses „irgendwo in Deutschland“ eingereiht haben. Nicht deshalb, weil ich etwa mit allem einverstanden wäre, was die Organisatoren im Vorfeld und während der Veranstaltung erklärt haben.

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3. September 2017, eigene

Neuer Vorstand gewählt

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. hatte am Freitag, 1. September 2017 zu seiner alljährlichen Mitgliedervollversammlung geladen. Neben dem Jahresbericht und der Neuaufnahme von Mitgliedern standen auch Vorstands-Neuwahlen auf der Tagesordnung. Das NDK wählt alle zwei Jahre einen neuen Vereinsvorsitz, welcher aus fünf Mitgliedern besteht.

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31. August 2017, NDK

Auktion und Spendenübergabe brachten 1.810 Euro für Ausbau von D5

NDK veranstaltete buntes Sommerfest

Mit mehr als 100 Gästen, darunter zahlreiche Förder*innenr und langjährige Unterstützer*innen, fand am Samstag, den 26. August das Sommerfest des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. auf dem Domplatz statt. Für Kinder und Familien zeigte Katharinas Schaubude bereits am Nachmittag zweimal ihre schauderhafte Show zum Gruseln inmitten des Domplatzes und verblüffte Jung und Alt mit den exotischsten Kreaturen aus aller Welt. Zweimal und unter viel Applaus trat auch der Folklorechor Rjabinuschka aus Markkleeberg mit russischen und deutschen Liedern auf, wobei natürlich neben dem einzigartigen Gesang die herrlichen traditionellen Kostüme der Frauen ins Auge stachen und für Bewunderung sorgten.

Rege Beteiligung gab es bei einer Auktion von sechs Werken verschiedener Künstler*innen der Region. Der Erlös in Höhe von 810 Euro wird dem weiteren Ausbau des Kultur- und BürgerInnenzentrums D5 zugute kommen. "Alle im Verein engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sowohl den Künstler*innen für die Kunstspenden und den Ersteigernden für den Ankauf dieser Werke sehr dankbar.", sagt Melanie Haller, Projektkoordinatorin im NDK. "Ebenso danken wir dem Fraktionsverein der Bundestagsfraktion Die Linke und den beiden Abgeordneten Axel Troost (MdB) und René Jalaß (MdL) für eine Spende in Höhe von insgesamt 1000 Euro, die sie uns zum Fest überreichten.", so Haller weiter.

sommerfest2017

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25. August 2017, NDK

Erklärung des Netzwerk für Demokratische Kultur zur antifaschistischen Demonstration „Irgendwo in Deutschland“ am 02.09.2017 in Wurzen

Für den 2. September 2017 hat ein überregionales antifaschistisches Bündnis mit dem Namen „Irgendwo in Deutschland“ eine Demonstration in Wurzen angemeldet. Das Netzwerk für Demokratische Kultur steht diesem Anliegen grundsätzlich positiv gegenüber.

Im Aufruf zur Demonstration wird Wurzen exemplarisch für die Zustände in ganz Sachsen herangezogen. Neben den überregional bekannt gewordenen rassistischen Übergriffen und Anschlägen in den vergangenen Jahren wie etwa in Heidenau, Freital oder Bautzen gab es in letzter Zeit leider auch in Wurzen rassistische Vorfälle und Gewalttaten, die nicht verschwiegen werden dürfen.

So hat erst am 6. Juni dieses Jahres ein rassistischer Mob versucht, ein von Geflüchteten bewohntes Haus in der Wencelslaigasse zu überfallen. Verhindert wurde dies durch eine aufmerksame Stadtverwaltung und die Einsatzkräfte der Polizei.

Auch beim Überfall von über 200 Neonazis auf Geschäfte und Lokale im Leipziger Stadtteil Connewitz im Januar 2016 waren mehrere Wurzener aktiv dabei.

Bei den Demonstrationen des Leipziger Pegida-Ablegers Legida trug über einen längeren Zeitraum ein Wurzener organisatorisch die Verantwortung.

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22. August 2017, www.demokratie-leben-lkl.de

Bustour "Freie Jugendprojekte im Landkreis Leipzig"

In den letzten Jahren entstanden im Landkreis zahlreiche Initiativen und Projekte, die in ihrem Engagement durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Leipzig unterstützt worden sind. Die Bustour durch den Landkreis führt uns nun zu jenen Menschen, die mit Begeisterung und Elan diese Projekte füllen. Abfahrt ist 09:00 Uhr an der Alten Spitzenfabrik in Grimma, mit Stopps in Markranstädt, Borna und Bad Lausick. Ende ist ca. 15 Uhr in Grimma.

Die Fahrt findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig" statt.

 

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