Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

es gegenseitige Achtung vorlebt und mit seinen Handlungen tatsächliche und seelische Gewalt verhindern will.

Klaus Uhlemann – Unterstützer_innen - Netzwerk
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Bildungsansatz

Unsere (entwicklungspolitische) Bildungsarbeit im Sinne des Globalen Lernens soll global verträgliche und global verantwortliche, demokratische Denkstrukturen und Wertvorstellungen fördern und stärken. Wir möchten (junge) Menschen ermutigen, politische und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten und sich überhaupt in die Diskussion um Lösungen für die aktuellen Krisen einzubringen. Dabei beziehen wir uns auf einen globalen – ganzheitlichen und weltweiten – Ansatz, der mündige, verantwortungsbewußte und mitgestaltungsfähige Bürger_innen fördert. Unsere Bildungsveranstaltungen sind offen, prozess- und handlungsorientiert, interdisziplinär und partizipatorisch. Erst durch Beteiligung und persönliches Erfahren werden alternative Praktiken verständlich und im eigenen Alltag umsetzbar.

Wir streben eine Ausgewogenheit zwischen Themen- und Kompetenzorientierung an. In diesem Sinn teilen wir die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): die Vermittlung von Wissen über globale Zusammenhänge und Probleme und, darauf aufbauend, die Förderung von Gestaltungskompetenz. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit reicht unser Themenspektrum von übergeordneten wirtschaftspolitischen Strukturen, über die Rolle gesellschaftlicher Entscheidungsträger, bis hin zur Frage der individuellen Wahrnehmung, des Reflektierens und Handelns. Einen Schwerpunkt legen wir auf die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) – die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen –, die für alle Länder der Welt Entwicklungsziele beschreiben und genau hinterfragen, wie ein friedliches und gerechtes Zusammenleben innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten möglich ist.

Wir fühlen uns dem Beutelsbacher Konsens verpflichtet. Dabei streben wir ein hohes Maß an Transparenz und Kontroversität an, um durch unsere Arbeit eigenständige Meinungsbildung zu fördern und zu ermöglichen.

Ermöglichen können wir diese Bildungsarbeit zum Großteil durch das Eine Welt-Promotor_innenprogramm (https://www.einewelt-promotorinnen.de/), das vertreten durch eine Stelle im NDK e.V. besetzt ist. Bundesweit stärken in diesem Programm derzeit mehr als 140 Eine Welt-Promotor_innen das Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Dazu stärken die Promotor_innen das Wissen und die Kompetenz in Hinblick auf ökologische und soziale Zukunftsfähigkeit, fördern politische Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement. Getragen wird das Eine Welt-Promotor_innen-Programm von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Auf Landesebene liegt die Trägerschaft bei den 16 Eine Welt-Landesnetzwerken. Neben dieser zivilgesellschaftlichen Verankerung ist auch die föderale Bund-Länder-Finanzierung eine besondere Stärke des Programms.

Haben Sie Fragen zu unserem Bildungsansatz? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-mail!

Tel:: 03425/852710
Mail: heidi.bischof[at]ndk-wurzen.de

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