Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
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12. Februar 2023

Aktion der Jungen Nationalisten in Wurzen

Wurzen: Fünf Aktivist*innen der Jungen Nationalisten (JN) ziehen mit einem stilisierten Sarg von der Dresdener Straße kommend in die Wurzener Innenstadt.

Neben den Schriftzügen "Kein Vergeben - Kein Vergessen" und "Kein Opfer ist vergessen" prangen auf dem weißen Sarg außerdem zwei Algiz-Runen sowie die Aufschrift "13.02.1945 Dresden". Bereits Tags zuvor waren Aktivist*innen aus Wurzen Teil des Neonaziaufmarschs, der jährlich anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 in der sächsischen Landeshauptstadt stattfindet. Die Aktion in Wurzen, bei der Aktivist*innen schwarz-rot-goldene Masken sowie brennende Fackeln tragen, folgt dabei der selben revisionistischen Geschichtsklitterung. In dieser wird die Bombardierung, die auf kriegswichtige Infrastruktur abzielte und Teil der militärischen Offensive der Alliierten gegen das nationalsozialistische Deutschland war, aus dem historischen Kontext gelöst und als anlassloses Kriegsverbrechen inszeniert. Zumeist geht damit eine Relativierung der Shoa einher, welche sich durch inhaltliche Vergleiche und begriffliche Zusammenführungen der Bombardierung Dresdens und dem Holocaust ausdrückt.

Quelle: chronik.LE

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