Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

es immer wieder neue Impulse setzt, Menschen motiviert sich in die Stadt-/Gesellschaft einzubringen und Biss hat.

Martina Jacobi - Wilhelm – Schweizerhaus Püchau e.V.
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30. Juli 2005

Kultursommer

Kulturelle Highlights im Sommerloch

Die Langeweile eines Sommerlochs kam im Kultursommer 2005 nicht auf. Das NDK präsentierte bereits zum dritten Mal auf dem Domplatz ein umfangreiches Open Air Kulturprogramm – an jedem Wochenende von Juli bis September. Da im Gebäude Domplatz 5 immer noch kräftig gebaut wurde, richteten wir auch in diesem Jahr das Gelände auf dem Nachbargrundstück Domplatz 6 für die Freiluftsaison her, um wieder einmal die Nerven der Anwohner auf die Probe zu stellen. Dabei war natürlich an erster Stelle das altbewährte Mondscheinkino, das mit abwechslungsreichen Filmen wie der Thrillerkomödie „Bube, Dame, König, Gras“ bis hin zu Fatih Akins Liebesfilm „Im Juli“ oder den in Leipzig gedrehten Drama „Katze im Sack“ aufwartete. Die Filmemacher des Leipziger Künstlerkonglomerats „heiligenwald“ stellten ihre absurden Kurzfilme sogar persönlich zur Diskussion. Besonders wichtig waren uns auch in diesem Jahr eine Reihe lokaler Bands wie „pig up“, „Elektro van Tee“ und „Seltsam“, die wieder einmal zeigten, wie viel musikalisches Talent unsere Region zu bieten hat. Eine märchenhafte Lesung in der Jurte entführte durch die tiefen Wälder der Gebrüder Grimm bis in arabische Welten aus „Tausend und einer Nacht“. Beim Open Stage war das kreative Potenzial des Publikums gefragt und dabei selbst einmal auf die Bühne zu steigen – weniger künstlerisch Veranlagte konnten ihre Kräfte beim Kickerturnier oder Spieleabend messen. Heiß her ging es mit Viroumania aus Dresden, die mit ihren Sambarhythmen den Platz erbeben ließen, während der Jugendchor „Akzente“ eher die leiseren Töne anstimmte.

Neben Musik und Lesungen wurde dem Publikum auch Open Air Theater geboten. Die hauseigene Theatergruppe des NDK „Theaterflut-LICHT“ verarbeitete in ihrem selbstgeschriebenen Stück „Und ewig grüßt der Kunstlehrer“ lokale Ereignisse und sorgte damit beim Publikum für einen heiteren Abend.

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