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sie eine vielfältige demokratische Kultur erlebbar machen in ihren vielen Projekten bis hin zu Begegnungen und organisierter Hilfe für Aussiedler und Geflüchtete vor Ort.
 

Gottfried Röthig – Augenoptiker aus Wurzen
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31. Dezember 2020

Machen statt Motzen

Jugendbarcamp Landkreis Leipzig

Seit vielen Jahren sind wir an Schulen im Landkreis Leipzig und Nordsachsen unterwegs und führen Open Spaces in den Klassenstufen 8 und 9 durch. Hierbei wird immer wieder deutlich, dass es wichtig ist mit Jugendlichen das Gespräch zu suchen, sie ernst zu nehmen und ihre Ideen zu unterstützen. Von diesen haben sie eine Menge und auch viel Motivation diese umzusetzen. Leider passiert es viel zu selten, dass Jugendliche die Gelegenheit bekommen eigene Ideen umzusetzen und dadurch hat sich bereits eine große Frustration aufgebaut, welche die Abwanderung der Jugendlichen bestärkt und sich auch oft in Gewalt und Zerstörung äußert.

Mit dem Projekt wollten wir einerseits die jungen Menschen, die bereits in verschiedenen Gruppen und Projekten aktiv sind, unterstützen und bestärken. Andererseits wollten wir dieses Engagement öffentlich machen, um auch andere junge Menschen zu motivieren. Dazu eigenete sich der Peer to Peer Ansatz des Barcamps hervorragend. Jugendliche sollten die Chance haben anderen Jugendlichen von ihren Projekten und Ideen zu erzählen und dadurch auch an anderen Orten ähnliche Projekte anzustoßen.

Gemeinsam mit dem Kinder - und Jugendring als Kooperationspartner und der Unterstützung durch das Flexiblem Jugendmanagement, das Jugendparlament Borna und Jugend bewegt Brandis sowie dem Jugendfonds des Landkreises haben wir das Treffen geplant, Teilnehmer*innen geworben und die Themen zusammengestellt.

Am 28.11.2020 fand das Jugendbarcamp dann kurzfristig digital statt, obwohl bereits ein Raum in Grimma reserviert war.

Sechs Themen der Jugendlichen konnten in der Veranstaltung neben zwei festen Workshops zur Podcast und Aktionskunst diskutiert werden. Dabei haben Jugendliche aus verschiedenen Orten ihre Projekte vorgestellt und sind mit den anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch gekommen. Insgesamt nahmen 32 Personen teil, davon waren 22 Jugendliche und 10 Erwachsene.

Diese Themen wurden auf dem Jugendbarcamp diskutiert:

Strukturwandel mit gestalten

Eigene Räume für Jugendliche

Gender

Sharing - Teilen statt besitzen

Skateparks

Fördermittel für Jugendprojekte

Das Feedback zur Veranstaltung war sehr positiv und vor allem gab es den unbedingten Wunsch, diese Art von Treffen zu wiederholen. Beim nächsten Mal dann hoffentlich analog.

Wenn Sie mehr wissen möchten zu den Diskussionen und Ergebnissen des Tages, dann schauen Sie gerne hier in die ausführliche Dokumentation.

Erste Podcasts zum reinhören.

Strukturwandel

Skatepark

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