Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
Geschlafen wird später!
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9. Dezember 2007

Mensch(feind)lichkeit

Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Einen Monat lang, vom 9.November bis 9. Dezember 2007, stand die Frage nach Menschlichkeit und Menschenfeindlichkeit im gesellschaftlichn Alltag im Zentrum eines NDK Projektes. Eingebettet in das Gedenken an die Reichsprogramnacht am 9.November 1938 und die jährlich von der Berliner Amadeu Antonio Stiftung organisierten Aktionswochen gegen Antisemitismus fanden in dichter Folge kulturelle, historische und politische Veranstaltungen statt. Insbesondere drei Projektbestandteile stachen dabei heraus.

In Zusammenarbeit mit der Diesterweggrundschule wurde ein Comic - Workshop mit einer 4. Klasse durchgeführt. Auf altersgerechte Weise wurden Fragen behandelt wie: Was ist Ausgrenzung? War ich selbst schon einmal von Ausgrenzung betroffen? Wie kann ich Ausgrenzung begegnen?

In Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Leipzig konnte das Theaterstück "Der Kick" im D5 aufgeführt werden. Im brandenburgischen Potzlow wurde im Jahr 2002 ein Jugendlicher von Freunden auf brutale Weise umgebracht, die Leiche in einer Jauchegrube verscharrt. Erst Monate später konnte die Leiche gefunden werden weil die Täter mit ihrer tat prahlten.

Buchvorstellung und Lesung  mit Niklas Frank, Sohn des ehemaligen Generalgouverneurs von Polen, NS Verbrecher, bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt und erhängt.

Mit dem Projekt konnte 200 Menschen auf vielfältige Weise erreicht werden.

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