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Christian Dierlich – Evangelischer Pfarrer
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30. April 2008

Mit Ringelnatz durch Wurzen

Ein Stadtspaziergang mit anderer Perspektive

„Wurzen? Da kommen doch die Kekse her“, ist oft zu hören. Stimmt.  Zum Glück hat Wurzen aber noch viel mehr zu bieten. So wurde hier z. B. der Dichter Hans Bötticher geboren, den meisten besser bekannt als Ringelnatz. Und eben dessen Geburtstag jährte sich 2008 zum 125. Mal. Ein Anlass, der zu zahlreichen Aktivitäten in der Stadt führte. Auch das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. brachte sich mit einem Projekt ein, dem Stadtspaziergang mit Ringelnatz. Die Idee ist einfach: Es wird ein Pfad entwickelt, der an den historisch bedeutungsvollen Orten vorbei führt und so Besuchern die Stadt näher bringt. An 13 Stellen in der Stadt wurde dafür jeweils eine Stele installiert, die das Konterfei von Ringelnatz sowie eine Ringelnatzskulptur trägt. Auf jede Stele wurde zudem ein Auszug aus einem Ringelnatzgedicht aufgebracht. Ein Begleitheft erläutert den Besuchern den jeweiligen Standort. Und wie bei NDK-Projekten üblich, ist der gesamte Prozess auf Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet, von der Festlegung der Route über die Auswahl der Gedichte bis zur Gestaltung des Begleitheftes.

Nach viel Arbeit und dank des unermüdlichen Einsatzes von rund 20 Bürgerinnen und Bürgern aus Wurzen und der Region konnte der Stadtspaziergang mit Ringelnatz pünktlich und wie geplant zum Geburtstag des Dichters am 7. August 2008 unter Teilnahme von rund 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern eröffnet und der Stadt Wurzen übergeben werden. Noch ohne Skulpturen, aber die folgten in den vergangenen 10 Jahren und mittlerweile, ergibt sich ein wunderbares Gesamtbild.

Zum Rundgang gibt es eine Broschüre, die im Ringelnatzhaus oder im D5 ausliegt.

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