Ich finde die Arbeit des NDK wichtig, weil …

das NDK selbstbewußt, aber nicht selbstgefällig, selbstkritisch, aber nicht selbsterhöhend ist, weil es überzeugt und überzeugend auch auf Menschen mit anderer Meinung zugeht, und weil es nichts und niemanden über einen Kamm schert, doch Probleme klar anspricht."

Carl Rößler – Dipl.Ing., Mitarbeiter Stadtverwaltung i.R.
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31. Dezember 2019

Ich wähle - Werte

Wir alle haben Vorstellungen und Wünsche, wie wir gemeinsam gut leben wollen. Dabei gibt es bestimmte Werte, die uns wichtig sind, und Dinge, die uns so gar nicht passen. Diese sind – wie wir alle – sehr verschieden. Und doch haben wir auch so vieles gemeinsam.

Wie können unsere idealen Zukunftsvorstellungen Realität werden? Wie können wir in unserer Unterschiedlichkeit zusammenleben? Welche Herausforderungen erwarten uns in der Zukunft? Was kann uns helfen diese anzunehmen? Wie können wir den Polarisierungsversuchen rechtspopulistischer Parteien und Gruppen auf dieser Ebene entgegenwirken?

Diese Fragen haben wir uns am Anfang des Projektes gestellt. Beantwortet haben wir sie gemeinsam mit Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechtes, Herkunft, Religion und Lebensort. Entstanden ist eine Patentbaustelle für visionäre Produkte, die unser gemeinsames Leben entscheidend verbessern könnten – so die Idee.

Unter dem Motto „Her mit dem schönen Leben!“ haben wir in fünf Workshops mit verschiedenen Menschen gearbeitet, reflektiert, diskutiert und Visionen für eine „schöne neue Gesellschaft“ entwickelt. Wir haben außerdem über Aktionen im öffentlichen Raum Menschen angesprochen und sie nach ihrer Meinung gefragt. Bei Open Spaces an Schulen wollten wir von den Teilnehmer_innen wissen, „Was sie schon immer für ihre Region tun wollten, aber bisher nicht getan haben?“.

Ob Umwelt, Familie, Kultur, soziale Fragen, Geschlechterbilder oder Identität – überall stellen sich neue Fragen, die neue Antworten brauchen. Bedarf Veränderungen und Verbesserungen zu entwickeln, gab es für die Teilnehmer_innen in allen Bereichen. Auch wenn es im realen Leben nicht so leicht ist, helfen uns Visionen, Grenzen im Kopf zu überwinden und über den Tellerrand zu schauen. Einfache Lösungen gab es nie und wird es auch in Zukunft nicht geben.

Die Teilnehmer_innen des Projektes haben in ihren Gruppen den bisherigen Zustand der Gesellschaft reflektiert, herausgefunden, was gut läuft, aber auch wo es für sie Handlungsbedarf gibt. In einem nächsten Schritt wurden Ideen zur Überwindung der bestehenden Probleme gesponnen und anschließend Produkte, wie eine Robbyman, der für saubere Luft sorgt, Frühstückscerealien, die solidarisch machen oder eine app die kulturelle Grenzen spielend überwindet, entwickelt. Sollten diese einmal gesellschaftlich relevant werden, hätten sie gute Chancen das Miteinander nicht nur hier in Deutschland, sondern auch weltweit positiv zu verändern.

Die hieraus entstandene Ausstellung, welche zukünftig an unterschiedlichen Orten zu sehen sein soll, haben wir gemeinsam mit dem Kulturbahnhof e.V. aus Markkleeberg und dem kollektiv plus x aus Leipzig erarbeitet. Unser Ziel ist es, mit dieser auch zukünftig pädagogisch zu arbeiten, um mehr Menschen anzuregen auch mal um die Ecke zu denken und nicht immer nur zweifarbig.

Heute ist so vieles nicht mehr unmöglich.

Weitere Informationen zur Ausstellung, falls Sie Interesse haben, finden Sie hier.  Gerne kann die Ausstellung kostenlos entliehen werden. Der Transport ist selbstorganisiert. Wenn Sie Interesse haben, dann können wir auch gerne mit unserem pädagogischen Konzept ab September 2020 zu Ihnen kommen. Sprechen Sie uns gerne an.

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